Info Coronavirus: Maßnahmen und Einreisebestimmungen in Frankreich

Empfehlungen, Gesundheitsmaßnahmen, Reisen: Bitte beachten Sie die Empfehlungen der französischen Regierung.

Aktuelle Empfehlungen der Regierung und Informationen über die Maßnahmen in französischen Gebieten:
Besuchen Sie die Webseite der französischen Regierung (Externer Link)

Französische Regionen, die in Deutschland als Risikogebiet gelten

Das Auswärtige Amt in Deutschland warnt derzeit vor nicht notwendigen Reisen nach Frankreich (alle Regionen).

Auch Französisch-Guayana, St. Martin, Guadeloupe und La Réunion und Martinique gelten als Risikogebiete.

• Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt in Deutschland weiterhin eine Quarantänepflicht. Die Quarantäne soll zukünftig erst durch einen Test am fünften Tag nach der Rückkehr beendet werden können. Diese Regelung gilt voraussichtlich ab dem 8. November 2020.
• Der Corona-Test für Einreisende aus Risikogebieten ist in Deutschland weiterhin kostenlos, seit dem 15. September gilt dies jedoch nicht mehr für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten.

Weitere wissenswerte Infos zur Ein- und Ausreise in die Risikogebiete finden Sie auf folgenden Webseiten:

Webseite der deutschen Botschaft in Frankreich (Externer Link)
Webseite der französischen Botschaft in Deutschland (Externer Link)
Aktuelle Informationen über Risikogebiete (Robert Koch-Institut) (Externer Link)
Merkblatt zur Einreise aus Risikogebieten in verschiedenen Sprachen (Externer Link)

Französische Regionen, die in Österreich als Risikogebiet gelten

Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten in Österreich warnt derzeit vor nicht notwendigen Reisen in die Regionen Paris Ile-de-France und Provence-Alpes-Côte d'Azur.

Personen, die aus diesen Regionen bzw. Gebieten nach Österreich einreisen, müssen einen negativen Test auf SARS-CoV2 vorlegen. Der Test darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. Wenn ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, müssen sich ReiserückkehrerInnen unverzüglich in Quarantäne begeben und innerhalb von 48 Stunden einen Test veranlassen. Wenn der Test negativ ist, darf die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

Zur Webseite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (Externer Link)

Französische Regionen, die in der Schweiz als Risikogebiet gelten

Das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz warnt derzeit vor nicht notwendigen Reisen in die Regionen Provence-Alpes-Côte-d'Azur, Ile-de-France, Loiretal, Occitanie, Normandie, Nouvelle-Aquitaine, Korsika sowie in die Überseegebiete Französisch-Guyana, Französisch-Polynesien, Mayotte, Martinique, Saint-Martin, Guadeloupe und La Réunion und Saint-Barthélémy.

Seit dem 6. Juli 2020 müssen alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, während zehn Tagen in Quarantäne. Unter folgendem Link (Externer Link) finden Sie die Liste der aktuellen Risikogebiete.

Zur Webseite des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz (Externer Link)

Gesundheitsnotstand

Am 17. Oktober wurde in Frankreich der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Es wurden neue Maßnahmen eingeführt, die Versammlungen von mehr als 6 Personen in öffentlichen Räumen sowie Festveranstaltungen in Dorf- und Mehrzweckhallen verbieten. Unternehmen müssen für mindestens 50% der Belegschaft Home Office einführen. Es wird auch empfohlen, bei privaten Zusammenkünften die Anzahl von 6 Personen nicht zu überschreiten. Darüber hinaus ist in geschlossenen Einrichtungen mit Sitzplätzen eine maximale Kapazität von 5.000 Personen vorgeschrieben. Zwischen jeder Gruppe (maximal 6 Personen) muss mindestens ein Sitzplatz freigelassen werden.

Ausgangssperre

In folgenden Städten und Regionen gilt von 21:00 bis 6:00 Uhr eine Ausganssperre:

  • Paris und in der Region Ile-de-France
  • Lille
  • Grenoble
  • Lyon
  • Montpellier
  • Rouen
  • Saint-Etienne
  • Toulouse
  • Aix-Marseille

Diese Maßnahme gilt ab dem 17. Oktober für mindestens 4 Wochen. Restaurants, Kinos und Theater müssen daher um 21:00 Uhr schließen. Öffentliche Verkehrsmittel verkehren nach wie vor zu den normalen Uhrzeiten. Es gelten einige Ausnahmen, z.B. für Notfälle oder Fahrten zum Arbeitsplatz.

Bei Nichteinhaltung der Ausgangssperre wird eine Geldstrafe von 135 Euro fällig. Im Wiederholungsfall kann die Geldstrafe bis zu 3750 Euro betragen.

Weitere Infografiken, Karten und Zahlen finden Sie unter folgendem Link: Aktueller Stand der Corona-Fälle in Frankreich (Externer Link)

Maskenpflicht

In Frankreich ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes an folgenden Orten Pflicht:

• in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht (dies gilt auch für Taxis). Passagiere müssen darauf achten, einen möglichst großen Abstand zu anderen Passagieren und Reisegruppen einzuhalten. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der SNCF (Externer Link) und der RATP (Externer Link) .
• in Cafés, Restaurants und Bars
• in geschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. in Supermärkten, überdachten Märkten, Geschäften, Museen, Behörden, Banken, Kinos, Sporteinrichtungen, Kirchen, gemeinschaftlich genutzten Räumen von Hotels usw.) ab 11 Jahren, zusätzlich zu den üblichen Barrieregesten. Die ausführliche Liste dieser Orte finden Sie auf der Webseite des französischen Gesundheitsministeriums. (Externer Link)
• die Maskenpflicht kann auf Antrag des Präfekten ausegweitet werden. In vielen Städten Frankreichs gilt somit eine Maskenpflicht für bestimmte stark frequentierte Orte im Freien. Seit dem 28. August gilt beispielsweise in Paris sowie in den Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und le Val-de-Marne eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Nur Radfahrer und Jogger sind in Paris davon ausgenommen. Detaillierte Informationen zur Maskenpflicht im Freien sind bei den jeweiligen Präfekturen erhältlich.

Bei Missachtung der Maskenpflicht kann eine Geldstrafe von 135€ fällig werden. Im Wiederholungsfall innerhalb von 14 Tagen werden 1.500 € fällig.

Weitere Maßnahmen

• Parks, Gärten, Seen, Strände und Gewässer sind zugänglich.

Museen, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten sind im ganzen Land wieder geöffnet. Es herrscht Maskenpflicht.

• Versammlungen, Treffen oder Aktivitäten auf der Straße oder an öffentlich zugänglichen Orten mit mehr als 6 Personen müssen dem Präfekten des Departements gemeldet werden, damit die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen gewährleistet werden können.

• Kinos, Kasinos und Spielsäle sind geöffnet.

• Ferienlager dürfen unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmensvorschriften stattfinden.

Restaurants, Cafés und Bars haben unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften geöffnet (Tragen einer Maske, wenn man sich in der Einrichtung bewegt, Abstand zwischen den Tischen mindestens 1 Meter, Tische für maximal 6 Personen). In einigen Städten wurde zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr eine Ausgangssperre verhängt.

• Urlaubsunterkünfte haben unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitskonzepte geöffnet.

• Die Ausübung von Individual-, Mannschafts- und Kontaktsportarten ist unter Einhaltung der Präventivmaßnahmen erlaubt, die auf die verschiedenen Kategorien der betreffenden Sportart angepasst sind. Schwimmbäder sind seit dem 6. Oktober 2020 und bis auf Weiteres geschlossen.

• Die Organisation von großen Festivals, Sportveranstaltungen und Versammlungen von mehr als 5.000 Personen ist bis 30. Oktober verboten. Bis zu diesem Datum sind Veranstaltungen von bis 5.000 Personen im Freien und in geschlossenen Räumen unter der Bedindung der Einhaltung der gesundheitlichen Vorschriften erlaubt.

• Clubs und Diskotheken bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

• Schiffe können die Häfen auf Korsika wieder ohne eine Begrenzung der Zahl von Passagieren anlaufen, sofern die Hygieneregeln eingehalten werden (die Anreise mit Corsica Ferries (Externer Link) ist möglich);
• Was das Anlegen und Ankern in den Binnen- und Hoheitsgewässern der Überseedepartements und -regionen (Guadeloupe, Martinique, Réunion und Französisch-Polynesien) sowie in Saint-Barthélemy und Saint-Martin, Saint-Pierre-et-Miquelon und Wallis und Futuna betrifft, ist es ratsam, die Genehmigungen des jeweiligenn Staatsvertreters zu prüfen.

• Seit dem 11. Juli sind Flusskreuzfahrten wieder möglich.

• Der französische Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari plant eine Einführung von Schnelltests an den Flughäfen von Roissy und Nizza vor zur Förderung des Reiseverkehrs.

Ein FAQ zum Coronavirus Covid-19 finden Sie auf der Website der französischen Regierung (frz.): https://www.gouvernement.fr/info-coronavirus#questions (Externer Link)

Weitere Informationen, insbesondere bezüglich der von der französischen Regierung beschlossenen Wirtschaftsmaßnahmen, finden Sie hier (engl.): http://www.atout-france.fr/content/covid-19-1 (Externer Link) .

Besucher/Touristen

Personen aus dem europäischen Raum (Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikan) können ohne Einschränkungen nach Frankreich einreisen.

Seit dem 1. Juli öffnet Frankreich seine Außengrenzen des Schengen-Raums schrittweise, je nach Gesundheitssituation in den jeweiligen Drittländern.

Gleichzeitig verstärkt Frankreich seit Samstag, den 25. Juli die Kontrollen an den Grenzen. Eine Liste von 16 Ländern, in denen das Virus sich stark verbreitet und für welche die Vorlage eines negativen PCR-Tests vor der Abreise und bei der Ankunft in Frankreich notwendig ist, wurde erstellt:

  • Diese Länder sind: Südafrika, Algerien, Argentinien, Armenien, Bahrain, Bolivien, Bosnien-Herzegovina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Äquatorialguinea, Vereinigte Arabische Emirate, USA, Indien, Israel, Palästina, Kirgisistan, Kosovo, Kuweit, Madagaskar, Malediven, Mexiko, Moldawie, Montenegro, Oman, Panama, Peru, Katar, Dominikanische Republik, Serbien, Turkei.

  • Reisende aus folgenden Ländern müssen 72 Stunden vor Abreise einen Covid 19-PCR-Test durchführen: Vereinigte Arabische Emirate, USA, Panama und Bahrain. Der negative Test muss vor dem Boarding eines Fluges nach Frankreich vorgewiesen werden, andernfalls wird das Boarding verwehrt.

  • Für die restlichen Länder aus der o.g. Liste ist ein Covid-19-PCR-Test bei der Ankunft gleich nach der Landung durchzuführen.

  • Die Einreise nach Frankreich aus Ländern, in denen das Virus sich stark verbreitet, ist ausschließlich in besonderen Ausnahmesituationen möglich, z.B. für französische Staatsbürger und Personen, die in Frankreich wohnen.

Für die Übersee-Regionen gilt Folgendes:

• Martinique, Guadeloupe, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, La Réunion: Die zweiwöchige Quarantänepflicht wurde am 11. Juli abgeschafft. Seit diesem Datum ist die Durchführung eines Corona-Tests innerhalb von 72 Stunden vor Abflug in die oben genannten Überseegebiete gesetzlich vogeschrieben.

• Französisch-Polynesien: Alle Quarantänemaßnahmen wurden am 15. Juli 2020 aufgehoben. Die Grenzen von Französisch-Polynesien sind seit diesem Datum wieder für den internationalen Tourismus aus allen Ländern geöffnet. Alle Reisenden müssen bei dem 72 Stunden vor dem Flug durchgeführten COVID-19-Test ein negatives Ergebnis vorlegen und den Registrierungsbeleg auf der Plattform Etis.pf (Externer Link) vorlegen.

• Neukaledonien: Der internationale Flugverkehr nach Neukaledonien setzt mindestens bis zum 27.03.2021 aus.

• Französisch-Guayana, Mayotte, Martinique und die Insel Réunion sind als rosa Zone und Guadeloupe als dunkelrote Zone auf der Karte der Zonen in Alarmbereitschaft klassifiziert (siehe oben).

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Präfekturen oder lokalen Behörden.


Nützliche Links:
• Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des französischen Ministeriums für Europa und Auswärtige Angelegenheiten. (Externer Link)
• Informationen zur Grenzöffnung innerhalb Europas finden Sie außerdem auf der Webseite re-open.europa.eu (Externer Link)


Informationen im Falle einer Stornierung oder Verschiebung :

Welche Verhaltensweisen sind zu beachten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen?

Es gibt einige Verhaltensweisen, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen und die dazu beitragen, die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen zu erhalten:

  • Waschen Sie Ihre Hände sehr regelmäßig;
  • Husten oder Niesen in den Ellenbogen;
  • Verwenden Sie Einwegtücher und werfen Sie sie anschließend weg;
  • Begrüßung ohne Händeschütteln, Vermeidung von Umarmungen;
  • Tragen Sie bei Krankheit eine Maske.
  • Tragen Sie in öffentlichen Einrichtungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an stark frequentierten Orten eine Maske.

Wichtige Hinweise finden Sie auch auf der Seite des französischen Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten (Externer Link) .

Kontakt der deutschen Botschaft in Paris

E-Mail: info@paris.diplo.de oder ksa2-dep@pari.auswaertegis-amt.de

Tel.: 0033 1 53 83 45 00

Zur Webseite der Deutschen Botschaft in Paris (Externer Link)

Kontakt der österreichischen Botschaft in Paris

E-Mail: paris-ka@bmeia.gv.at

Tel.: 0033 1 40 63 30 63

Zur Webseite der österreichischen Botschaft in Paris (Externer Link)

Kontakt der schweizerischen Botschaft in Paris

E-Mail: paris.chancellerie@eda.admin.ch

Tel: 0033 1 49 55 67 00
Zur Webseite der schweizerischen Botschaft in Paris (Externer Link)

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