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Wanderungen zu den Gipfeln. Romantische Fahrt
zu zweit entlang der Weinstraße oder Kreuzfahrt mit den Kindern... Welche Frankreichreise werden Sie
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Anreise mit dem Auto nach Frankreich

Straßen in Frankreich

Frankreich verfügt über ein sehr dichtes Straßennetz, daher ist das Auto ein bequemes Verkehrsmittel für einen Frankreichurlaub. Es gibt etwa 8.000 km Autobahnen, die die großen Städte in Frankreich miteinander verbinden. Die Benutzung der Autobahnen ist zum größten Teil gebührenpflichtig. Weitere Informationen zu den zu entrichtenden Mautgebühren finden Sie im Artikel "Mautgebühren in Frankreich".

Die verschiedenen Straßen in Frankreich sind jeweils mit Buchstaben gekennzeichnet:

  • A für Autobahn, die einzelnen Autobahnen sind durchnummeriert
  • N für Route National, entspricht der Bundesstraße
  • D für Route Départementale, entspricht der Landstraße

Tempo-Limits in Frankreich

In Frankreich gelten auf allen Straßen Tempo-Limits. Diese sind je nach Straßenkategorie unterschiedlich:

  • Autobahn: 130 km/h (bei Regen 110 km/h)
  • Schnellstraßen: 110 km/h
  • Landstraßen: seit 1. Juli 2018: 80km/h!
  • Pariser Ring: 70 km/h
  • Stadt: 50 km/h.

Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrzeuge und Gespanne mit zulässigem Gesamtgewicht über 3,5 t:

  • Autobahn: 90 km/h
  • Landstraßen: 80 km/h
  • Stadt: 50 km/h

Einrichtungen an der Autobahn

Entlang der Autobahnen in Frankreich findet man:

  • Rastplätze: etwa alle 15 km
  • Tankstellen und Autobahnrestaurants: alle 30-40 km, wie etwa Relais Routiers (Externer Link), Raststätten kann man sich auf autoroutes.fr (Externer Link) anzeigen lassen
  • Motels zum Übernachten: etwa alle 100 km, v.a. Ketten wie Formule 1, IBIS oder Kyriad sind oft an Autobahnabfahrten gelegen

Straßenkarten, Routenplanung

Straßenkarten gibt es in Buchhandlungen und an Tankstellen. Die wichtigsten Referenzkarten stammen von Michelin und IGN. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Routenplaner, die vom schnellsten Weg bis zur touristischen Route in Etappen die besten Strecken berechnen. Bei den meisten kann man sogar die Fahrtkosten berechnen (inkl. Maut) oder Parkplätze, Tankstellen und Hotels anzeigen. Gute Online-Routenplaner sind beispielsweise mappy.de, viamichelin.com oder map24.com.

Verkehrsinformationen, Passierbarkeit der Pässe

Tagesaktuelle Informationen zur Passierbarkeit der französischen Pässe und aktuelle Verkehrshinweise finden Sie auf der Webseite von Bison Futé, einer Einrichtung des französischen Verkehrsministeriums. Dieser Seite können Sie auch Informationen zu aktuellen Baustellen auf den französischen Straßen entnehmen.
Während der französischen Schulferien (meist Mitte Juli bis Mitte August) ist mit verstärktem Verkehr zu rechnen.

Hauptverkehrszeiten

In Paris und den großen, französischen Städten kommt es zu den Stoßzeiten häufig zu Staus:

  • An den Werktagen morgens von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr
  • An den Werktagen abends von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr (freitags oft schon ab 16 Uhr)

Verkehrsbestimmungen, Fahrverbote

Ausführliche Informationen zu den Bestimmungen für das Fahren in Frankreich finden Sie im Artikel "Verkehrsbestimmungen in Frankreich".

Fahrverbot für Transport von Kindern (2018: 4. und 11. August 2018)

An den Ferienwochenenden im August herrscht in Frankreich besonders starker Verkehr. Da es vor einigen Jahren an einem dieser verkehrsstarken Ferienwochenenden zu einer Serie tragischer Unfälle kam, wurde ein Fahrverbot erlassen, das zum Ziel hat, den Transport von Kindern und Jugendlichen auf verkehrsgünstigere Tage umzulenken. Das Fahrverbot gilt für den öffentlichen Transport von Kindern (unter 18 Jahren) für Fahrzeuge mit mehr als 9 Sitzplätzen (inkl. Fahrer).

Für das Jahr 2017 wurden 2 Tage festgelegt. Datum, an dem das Fahrverbot gilt: Samstag, 4. August 2018 sowie Samstag, 11. August 2018 jeweils von 0.00 bis 24.00 Uhr

Der Transport von Kindern ist nur innerhalb des Ausgangsdepartments und den direkt angrenzenden Departments erlaubt. Bei Fahrten von Deutschland also nur in die angrenzenden Departments Haut-Rhin und Bas-Rhin.

Umweltzonen

Anfang Juli 2016 wurde in Frankreich die Umwelt- oder Feinstaub-Plakette Crit'Air (oder auch Luftqualitätszertifikat) und die dazugehörigen Umweltzonen, zunächst in Paris, eingeführt. Das Ziel ist es kurz- aber auch langfristig die Emissionen und die atmosphärischen Verschmutzungen, vor allem Stickoxide und Feinstaub in der Luft, zu reduzieren. Ein Teil der Maßnahme ist es, nur noch neueren und emissionsärmeren Fahrzeugen die Zufahrt zu einzelnen Zonen, den so genannten Umweltzonen, zu gestatten.
Hierfür werden die Fahrzeuge in Kategorien eingeteilt und erhalten eine entsprechende Feinstaub-Plakette. Nach und nach soll dann nur noch Fahrzeugen bestimmter Kategorien die Einfahrt in die Umweltzonen gestattet sein.

Umweltzonen gibt es derzeit in Paris (Stadtzentrum innerhalb der Peripherie), Grenoble, Lyon und Strasbourg. 25 weitere französische Städte wollen in den nächsten Jahren solche Umweltzonen einführen.

Telefonieren am Steuer

Ab dem 1. Juli 2015 ist das Telefonieren mit Head-Sets am Steuer in Frankreich verboten. Der Fahrer soll sich auf das Autofahren konzentrieren und nicht von den Kopfhörern abgelenkt werden. Somit ist auch jegliche Nutzung von Kopfhörern am Steuer, auch zum Musikhören, verboten. Es ist nunmehr lediglich gestattet, über Bluetooth-Freisprechanlagen während der Fahrt zu telefonieren.

Bußgeld & Verbote

Seit dem 1. Juli 2015 wurden ebenfalls die Bußgelder für unerlaubtes Parken auf Gehwegen, Fußgängerüberwegen oder Fahrradwegen erhöht. Bisher betrug die Strafe für derartig untersagtes Parken lediglich 35€. Mittlerweile ist die Geldstrafe auf 135€ angestiegen.

Das Rauchen am Steuer ist derzeit in Frankreich noch erlaubt. Allerdings ist es untersagt in einem Fahrzeug zu Rauchen, in dem sich zur gleichen Zeit ein Kind befindet.

Mitfahrzentralen

Auch in Frankreich gibt es Mitfahrzentralen, die sich einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Eine Mitfahrgelegenheit ("covoiturage") findet man beispielsweise auf der Webseite covoiturage.fr. Die Agentur Allo-stop vermittelt gegen eine geringe Kostenbeteiligung Autos und Mitfahrer.

Stand: 28. Februar 2018