Diese Ausstellungen sollten Sie 2021 in Frankreich nicht verpassen

Jeff Koons im Mucem in Marseille, Giacometti in der Fondation Maeght an der Côte d’Azur, Cézanne in den Carrières de Lumières in der Provence, Arcimboldo im Centre Pompidou-Metz, Picasso im Louvre-Lens… Große und sehenswerte Ausstellungen sind in diesem Jahr in Frankreich geplant und versprechen uns viel Sonne und Farbe, Licht und Poesie… Genau das, was wir in diesen schwierigen Zeiten brauchen.

"Der römische Kaiser, ein Sterblicher unter den Göttern", im Musée de la Romanité in Nîmes

Bis zum 19. September 2021
In Zusammenarbeit mit dem Louvre begibt sich das Musée de la Romanité auf Zeitreise und führt die Besucher 2.000 Jahre zurück in die Zeit, als der Kaiserkult im ersten vorchristlichen Jahrhundert etabliert wurde. Im antiken Rom war der Kaiser das Bindeglied zwischen Menschen und Göttern. Ein Parcours zu 150 Werken lässt die Kulissen und die Riten dieser Verehrung, die aus dem Kaiser einen Sterblichen unter Göttern machte, entdecken.

Musée de la Romanité (Externer Link)
Aufgrund der aktuellen Corona-Hygienemaßnahmen empfehlen wir, die Museums-Websites zu besuchen, um die jeweiligen Ausstellungs-Daten und die Zugangsbedingungen zu überprüfen.

"Salammbô: Fureur! Passion! Eléphants!" im Musée des Beaux-Arts in Rouen

Bis 19. September 2021 im Musée des Beaux-Arts in Rouen
Vom 20. Oktober 2021 bis 7. Februar 2022 in Mucem

2021 feiert die Normandie den zweihundertsten Geburtstag ihres berühmten Sohnes Gustave Flaubert mit einem ganzen Jubiläumsjahr unter dem Motto „Flaubert 21“. Eines der Leuchtturm-Events der Feierlichkeiten ist die Ausstellung „Salammbô : Fureur ! Passion ! Eléphants" im Musée des Beaux-Arts in Rouen, die einen Einblick in das extravagante, fantastische und exzessive Universum des gleichnamigen Romans (deutsch: „Salambo“) von 1862 bietet, der die Ausstellung natürlich auch inspiriert hat. Nach ihrer Station in Rouen, Flauberts Geburtsstadt, wird die Ausstellung im Mucem in Marseille zu sehen sein.

Musée des Beaux-Arts in Rouen (Externer Link)
Mucem (Externer Link)

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"Cosmogonies, Zinsou", eine afrikanische Sammlung im MoCo, in Montpellier

Biz zum 10. Oktober 2021
Das repräsentative Gebäude des MoCo empfängt erstmals die Werke der Sammlung der Fondation Zinsou in Cotonou, in Benin. "Cosmogonies" zeigt fast 110 Werke (Skulpturen, Fotografien, Gemälde und Installationen) 37 afrikanischer Künstlern unterschiedlicher Generationen. Der Leitfaden der Ausstellung? Die Gemälde von Cyprien Tokoudagba (1939‐2012), in denen Figuren und Symbole, die Realität und das Übernatürliche, der Alltag und Legenden die Welt zu erklären versuchen und dabei auf faszinierende Weise Magie und Realismus vermischen.

MoCo (Externer Link)
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"La Mer imaginaire", in der Villa Carmignac, Insel Porquerolles

Biz zum 17. Oktober 2021
In ihrer vierten Saison, widmet sich die Villa Carmignac dem Wasser. Der gesamte magische Ort nahe Hyères verwandelt sich in ein Naturkundemuseum der Unterwasserwelten, eine Befragung zur Interaktion zwischen unserer Zivilisation und den Welten unterhalb der Wasseroberfläche. Die Ausstellung ´La Mer Imaginaire´, die man barfuß besucht, zieht ihre Inspiration sowohl aus der Archiktur mit den unterhalb der Villa verborgenen Räumlichkeiten und ihrem Wasserspiegel, als auch aus den Werken der Sammlung: der Brunnen der 100 Fische von Bruce Nauman, das Unterwasserfresko von Miquel Barceló oder aber der Hummer auf einem Stuhl von Jeff Koons. Ein genussvoller Tauchgang!

Fondation Carmignac (Externer Link)
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"Jeff Koons" im Mucem, in Marseille

Bis zum 18. Oktober 2021
Farbe und Humor, aber auch Provokation… Sein Ruf eilt Jeff Koons wie ein Donnerhall voraus. Der Künstler, der banale Objekte des täglichen Lebens verwandelt, um sich und uns zum Wesen der Kunst zu befragen, zeigt im Mucem einige seiner berühmtesten Werke aus der Sammlung Pinault. Skulpturen wie ´Balloon Dog´ oder ´Lobster´ sowie Gemälde wie ´Backyard´ oder ´Dutch Couple´ werden auf der dem Meer zugewandten Seite des Mucem präsentiert. Ihre Gegenüberstellung mit einer Auswahl an Objekten aus der Sammlung populärer Kunst des Museums verspricht überraschende symbolische und oftmals auch poetische Begegnungen.

Mucem (Externer Link)
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"Côté jardin, de Monnet à Bonnard", im Musée des Impressionnismes in Giverny

Bis zum 1. November 2021
Auch wenn das Thema der Gärten schon in zahlreichen Ausstellungen behandelt wurde, so nähert sich das Musée des impressionismes in Giverny aus einen neuen Blickwinkel mit dieser einzigartigen und emotionalen Accrochage. Die Ausstellung möchte die besondere Feinfühligkeit der Maler des Impressionismus und der Gruppe der Nabis in Bezug auf die dargestellten Gärten zeigen. Sie stellt die Annäherung von Auguste Renoir der von Claude Monet gegenüber, die von Edouard Vuillard der von Pierre Bonnard. Eine Betrachtung voller Heiterkeit, die bei einem Spaziergang durch den wundervollen Garten des Museums fortgesetzt werden kann.

Musée des Impressionnismes Giverny (Externer Link)
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"Philippe de Gobert, du merveilleux en architecture au conte photographique", au MuMa, au Havre

Bis zum 7. November 2021
Die Architektur und die ganz besondere Atmosphäre von Le Havre, das nach dem Zweiten Weltkrieg federführend durch den Architekten Auguste Perret neu aufgebaut wurde, haben die Vorstellungskraft des belgischen Fotografen Philippe de Gobert genährt. Ausgehend von Modellen der im Stadtzentrum und am Hafeneingang konstruierten Gebäude zeigt er im Musée d´art moderne André Malraux eine Art fotografischer Erzählung, in der er sehr frei und phantasievoll die Geschichte der wunderbaren Renaissance Le Havres nachzeichnet.

MuMa (Externer Link)
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"Les Giacometti : une famille de créateurs" in der Fondation Maegh, in Saint-Paul-de-Vence

Bis zum 14. November 2021
Spindeldürre Figuren, aber hinter jedem Giacometti kann sich ein anderer verbergen ! In Saint-Paul-de-Vence, an der Côte d´Azur, zeigt die Fondation Maeght eine einzigartige Ausstellung : «Les Giacometti: une famillie de créateurs » (übersetzt : eine Familie von Schöpfern). Neben den weltberühmte Skulpturen von Alberto Giacometti, gilt es die Arbeiten seines Vaters Giovanni und seines Cousins Augusto, beide Maler, sowie die seiner beiden Brüder zu entdecken. Diego, der ältere Bruder, ist Bildhauer und Designer, und Bruno, der jüngste, Architekt. Ein originelles Panorama einer hochkarätigen Künstlerdynastie.

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„Arcimboldo von Angesicht zu Angesicht“ im Centre Pompidou-Metz

Bis zum 22. November 2021

Der italienische Meister der „bizarren Erfindungen“, zu seiner Zeit hoch verehrt, lange Zeit von den Kunsthistorikern diskreditiert und dann von den Surrealisten gefeiert, wird im Grande Nef des Museums gefeiert. Centre Pompidou-Metz. Die Ausstellung dürfte Jung und Alt gleichermaßen ansprechen, auf jeden Fall alle, die für die skurrilen, entschieden modernen Werke empfänglich sind, die den Menschen mit dem Pflanzen- und Tierreich verschmelzen, und die sich für optische Phänomene wie Anamorphosen und Illusionen begeistern. Trotz seiner Kritiker ist Giuseppe Arcimboldo (1526 - 1593) eine echte Volksikone. Die Ausstellung, die wie ein Spaziergang durch eine „arcimboldische“-Collage konzipiert ist, porträtiert ihn auch durch die Werke und Augen anderer Künstler wie Francis Bacon, Pablo Picasso und Annette Messager.

Centre Pompidou-Metz (Externer Link)

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"Giorgio Griffa, merveilles de l’inconnu", im LaM Lille

Bis zum 28. November 2021
Mit annähernd 100 Werken – bisher selten oder noch nie gezeigten Leinwänden und Zeichnungen – lädt das LaM zur (Wieder-) Entdeckung einer der Hauptfiguren der italienischen Kunstszene, in Frankreich noch fast unbekannt. Leinen, Striche und Farben – das ist das fundamentale Tryptichon von Giorgio Griffa. Der heute 80-jährige Künstler stand in seiner frühen Phase der Arte Povera nahe und geht heute mit leichter Hand über die auf dem Boden ausgebreiteten Leinwände, um Variationen von Zeichen und Farben zu erfinden, zu wiederholen und fortzuführen – eine Bildsprache von großer Poesie.

Musée LaM (Externer Link)
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"1898, Matisse auf Korsika, ein wunderbares Land" im Musée de la Corse in Corti

Von 24. Juli bis 30. Dezember 2021

Ach, der blaue Himmel, die orangefarbenen Ziegel, das Mittelmeer und Korsika... Majestätische Landschaften, die den Maler Henri Matisse bei seinem Aufenthalt auf der Insel im Jahr 1898 begeisterten. Eine überaus produktive Entdeckungsreise, denn der Künstler malte etwa fünfzig Bilder in sechs Monaten. Diese Zeit markierte für ihn einen Bruch mit der Vergangenheit und eine Öffnung hin zu einer neuen Art von Malerei, die sich von den klassischen Regeln und akademischen Errungenschaften befreit.
Die von der Collectivité de Corse organisierte Ausstellung stellt die moderne Malerei in den Mittelpunkt, die in den öffentlichen Sammlungen Korsikas fehlt. Auf jeden Fall eine Entdeckung wert: das Gemälde „La mer en Corse, le Scoud".

Musée de la Corse (Externer Link)
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"Cézanne, maître de la Provence" in den Carrières de Lumières, in Les Baux de Provence

Bis zum 2. Januar 2022
Man glaubt, man sei selbst dort ! Am Fuße der Montagne Sainte Victoire in der Nähe von Aix-en-Provence, umgeben von Kartenspielern und vor dem mit Äpfeln gefüllten Teller…. In den Carrières de Lumières bietet die Ausstellung "Cézanne, maître de la Provence" (übersetzt : Cézanne, Meister der Provence) eine intensive Reise zu einigen der Hauptwerke des Aixer Künstlers, wobei die Natur der Provence als roter Faden dient. Ein digitales Erlebnis, das alle Sinne anspricht und mit dem Besuch der zeitgleich stattfindenden Kandinsky-Ausstellung vervollständigt werden kann – eine Odyssee des Abstrakten.

Carrières de Lumières (Externer Link)
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"Monet, Renoir… Chagall, Voyages en Méditerranée", in den Bassins de Lumières à Bordeaux

Bis zum 2. Januar 2022

Die Bassins de Lumières in Bordeaux laden ein zu einer Reise vom Impressionismus in die Moderne – in Südfrankreich. Anhand von rund 500 Werken erkundet diese digitale Ausstellung die Verbindungen zwischen dem künstlerischen Schaffen und der Mittelmeerküste, wobei sie sich von einer Strömung zur nächsten bewegt: vom Impressionismus mit Monet und Renoir, über den Pointillismus von Signac und Cross bis zum Fauvismus mit Camoin, Derain und Vlaminck. Nicht zu vergessen einer der größten Maler der modernen Kunst: Marc Chagall.

Bassins de Lumières (Externer Link)

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„Antoine de Saint Exupéry, Ein kleiner Prinz unter den Menschen" im L’Envol des Pionniers in Toulouse

Bis zum 2. Januar 2022
Die alljährlich wechselnd in seinem Geburtsort Lyon und in Toulouse (dem historischen Land der Luftpost) stattfindende Ausstellung L'Envol des Pionniers zeichnet das Leben des berühmtesten französischen Schriftstellers und Fliegers nach: Antoine de Saint-Exupéry, der Autor von der kleine Prinz. Von seinem geflügelten Fahrrad als kleiner Junge bis hin zu seinem tragischen Tod an Bord der legendären P38 über dem Mittelmeer: Die Ausstellung lädt das Publikum ein, das Leben dieses mutigen Mannes und großen Humanisten zu entdecken, der selbst zu einer Legende wurde.

L'Envol des Pionniers (Externer Link)

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„La Dame à la Licorne“ in den Abattoirs de Toulouse

Von 30. Oktober 2021 bis 16. Januar 2022

Der berühmte mittelalterliche Wandteppich, ein Meisterwerk aus dem Museum von Cluny, kommt nach Toulouse! Während der Renovierung seines Pariser Heimat-Museums wird das Werk, das aus sechs einzelnen Wandteppichen besteht, in Les Abattoirs, Musée – Frac Occitanie Toulouse, in einer außergewöhnliche Ausstellung gezeigt, aus einer neuen Perspektive im Dialog mit Werken zeitgenössischer Künstler. Bei dieser Gelegenheit wird auch das Hauptwerk von Les Abattoirs, Picassos Bühnenvorhang "La Dépouille du Minotaure en costume d'Arlequin" (Die Überreste des Minotaurus im Harlekin-Kostüm) ausgestellt, das 1936 für Quatorze-Juillet von Romain Rolland geschaffen wurde.

Les Abattoirs (Externer Link)

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"La Terre en héritage, du Néolithique à nous", im Musée des Confluences in Lyon

Bis zum 30. Januar 2022

Das sehenswerte und gelehrte Musée des Confluences fordert unsere Intelligenz mit einem äußerst aktuellen Thema heraus. Auf der Suche nach den historischen Momenten der Geschichte, die zu epochalen Umwälzungen führten, verweist uns die Ausstellung « La Terre en héritage » (übersetzt: Die Erde als Erbstück) auf das Neolithikum. Es liegt an uns, den Beginn unserer Ausbeutung der Natur zu verstehen und auch den Wandel in unserem Verhältnis zu anderen Lebewesen. Leidenschaftliche Pädagogik.

Musée des Confluences (Externer Link)
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"Les Louvre de Pablo Picasso" im Louvre-Lens

Vom 13. Oktober 2021 bis 31. Januar 2022

Weil der Louvre ein grundlegender Ort für das Verständnis des Werkes von Pablo Picasso ist und das Museum einen besonderen Platz in der Vorstellungswelt des Künstlers einnimmt, kündigt sich diese Ausstellung als ein Event an. Gipfeltreffen und verpasste Treffen… Der Louvre-Lens knüpft an den Dialog an, den das Werk Picassos mit den Sammlungen des Louvre führt und an die Verbindungen, die das größte Museum der Welt seit den 1930er Jahren mit dem Künstler und seinem Werk knüpft.

Louvre-Lens (Externer Link)
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"À la mode. L’art de paraître au 18eme siècle", au Musée d’arts de Nantes

Vom 26. November 2021 bis zum 6. März 2022

Mode ist im 18. Jahrhundert geboren, zeitgleich mit neuen Berufen und der Fachpresse. Der französische Stil, der von der Aristokratie wie vom hohen städtischen Bürgertum getragen wurde, setze sich an den Höfen und in den Städten ganz Europas durch. Erstmalig erlaubt die Gegenüberstellung von bildlichen Werken mit Kostümen aus dem 18. Jahrhundert eine Erkundung der neuen Inszenierung des Körpers, die sich zwischen sozialen Anforderungen und Geschmackskapriolen bewegt. Dieses Ausstellungsevent, dessen Titel man übersetzen könnte mit « Auf die Mode. Die Kunst des Scheins im 18. Jahrhundert », das in Kooperation mit dem Palais Galliera, dem Musée de la Mode der Stadt Paris, dem Musée d´Arts Nantes organisiert wird, zeigt fast 200 Objekte aus dem 18. Jahrhundert – Leihgaben der bedeutendsten Museen für Textilien und Schöne Künste in Frankreich und in Europa.

Musée d'arts de Nantes (Externer Link)
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