Die Schlacht um Verdun in Lothringen dauerte 10 Monate, das sind 300 Tage und 300 Nächte zwischen Februar 1916 und Dezember 1916. Sie war eine der bedeutendsten Schlachten des Ersten Weltkriegs an der Westfront zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich. 306.000 deutsche und französische Soldaten kamen ums Leben, über 400.000 wurden verletzt.

Der Kampf um Verdun wurde nicht nur in Frankreich als Entscheidungsschlacht des Ersten Weltkriegs angesehen. 17 Nationen haben der Stadt ihre höchste militärische Auszeichnung verliehen, die dadurch zur „Hauptstadt“ des Ersten Weltkriegs wurde. Nachdem die Stadt 1916 die „Hölle” für die Soldaten war, ist Verdun heute eine Hochburg des Geschichts- und Gedenktourismus.

Die bedeutendsten Gedenkstätten der Schlacht von Verdun sind das Memorial von Verdun, das vor zwei Jahren neu eröffnet wurde und einen authentischen Eindruck der Schlacht vermittelt, das Beinhaus und die nationale Gedenkstätte von Douaumont, das Fort von Douaumont, das Fort von Vaux und die unterirdische Zitadelle von Verdun.