Ausstellung "Sculpter (faire à l'atelier)" in Rennes

Bis zum 27. Mai findet in Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, eine gemeinsame Ausstellung des Musée des Beaux-Arts, des FRAC Bretagne und des Zentrums für zeitgenössische Kunst "La criée" statt, die die Bildhauerkunst Frankreichs ab den 80er Jahren zeigt.

60 verschiedene Künstler

Ob sie nun Modelliermasse nutzen oder Granit schneiden, Plastik oder pfanzliche Stoffe formen, Rohmaterialien oder verarbeitete Produkte verwenden, ob sie die Dinge verformen, selbst kreieren oder recyclen - bildende Künstler formen die Kunst gleichermaßen mit den Händen wie mit dem Kopf. Ihr Atelier ist Schaffungsort, Ort des abstrakten Denkens, des Experimentierens, der Suche.

Anhand verschiedener Werke von etwa 60 französischen Künstlern untersucht die Ausstellung "Sculpter (faire à l'atelier)" die Thematik des Ateliers. Auf drei Orte verteilt, ganz ohne Einschränkungen bezüglich Stil und Techniken, soll die Ausstellung den Zusammenhang zwischen Generationen, Themen und Epochen der Bildhauerkunst herstellen - und dabei dem Zitat des Graphisten, Videoproduzenten, Fotografen und bildenden Künstlers Hugues Reip folgen: "Es ist eine schöne Idee, der Hand das Wort zu erteilen" (“C’est une belle idée de donner la parole à la main“).

Das Geheimnis des Ateliers enthüllen

Die Ausstellung findet in den drei Hauptkulturinstitutionen von Rennes statt: im Musée des Beaux-Arts, im Fonds Régional d'Art Contemporain Bretagne (FRAC) und im Zentrum für zeitgenössische Kunst "La Criée". Dabei steht der Entstehungsprozess von Skulpturen im Vordergrund.

Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Shows und Filmprojektionen rundet die noch bis zum 27. Mai stattfindende Ausstellung ab.

Die Ausstellung "Sculpter (faire à l'atelier)" in Rennes 

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