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Ausstellung “Joan Miro la couleur de mes rêves” (Dt. Joan Miro die Farbe meiner Träume) in Paris

Eine außergewöhnliche Retrospektive über das Werk von Miro

Vom 3. Oktober bis zum 4. Februar 2019 widmet das Grand Palais Joan Miro eine außergewöhnliche Retrospektive, die der Entwicklung eines der größten surrealistischen Künstler des 20. Jahrhunderts nachgeht.

Fast sieben Jahrzehnte Kreativität: Diese große Retrospektive lädt zu einer Reise in die reiche Welt von Joan Miro (1893-1983) ein, die erste, nach der Ausstellung 1974 im Grand Palais, als der Künstler noch lebte.

Gemälde und Zeichnungen, Keramiken, Skulpturen oder illustrierte Bücher... Rund 150 Werke aus großen internationalen, amerikanischen und europäischen Museen, aber auch aus Privatsammlungen werden präsentiert.

Eine Vorliebe für den Traum, wo Formen und Zeichen miteinander verschmelzen

Als Fauve, Kubist und später Detaillist schließt sich der katalanische, farbbegeisterte Künstler sehr schnell der surrealistischen Bewegung an, durch die er zu einem der großen Meister wird und einen ganz neuen Stil erfindet, genährt von seiner Vorliebe für den Traum, Formen und Zeichen.

Seine traumhafte Welt ist weder abstrakt noch figurativ, sie zeigt einerseits eine aggressive Seite mit den „wilden" Gemälden der 1930er Jahre und dem Höhepunkt des Bürgerkriegs in Spanien, und andererseits eine sanfte Seite mit den „Constellations“, eine Serie kleiner Gemälde, die er zwischen 1940 und 1941 in Varangéville-sur-Mer malte, und auf denen tanzende Frauen, Sterne oder Vögel zu sehen sind. Seine Träume inspirieren ihn bei seinen Arbeiten, was sich auch in seinen Keramiken und in seinen Skulpturen zeigt.

Nichtbeachtung der vom Markt und der Kunstgeschichte auferlegten Normen

Wie die letzten Räume zeigen, die seinen letzten 25 Schaffensjahren gewidmet sind, wird der Malerpoet bis zu seinem Tod dieses ewige Streben nach Erneuerung verfolgen. Als Miro sagte, er wolle die Malerei "ermorden", wollte er vor allem die poetische Essenz vor den vom Markt und der Kunstgeschichte auferlegten Normen retten. "Für mich muss ein Gemälde wie Funken sein", sagte er. "Es muss blenden wie die Schönheit einer Frau oder eines Gedichts."

Grand Palais - Paris 

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