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Ausstellung "Foujita, Malerei in den Goldenen Zwanzigern" im Musée Maillol in Paris

Die Ausstellung veranschaulicht Foujitas kreative erste Zeit in Paris.

50 Jahre nach dem Tod von Foujita widmet das Musée Maillol in Paris diesem bedeutenden und dennoch verkannten Künstler des 20. Jahrhunderts eine große Ausstellung.

Tsugouharu Foujita kam 1913 mit 27 Jahren, sein Diplom der Kunsthochschule von Tokyo in der Tasche, nach Paris - mit dem Versprechen, sein Heimatland Japan zurückzuerobern. Ohne dabei sein Talent und seinen Hauch von Verrücktheit ganz zu berücksichtigen, wurde er eine der Ikonen von Montparnasse der Goldenen Zwanziger.

Über sein exzentrisches Image hinaus, das gelegentlich seine Arbeit erschwerte, ist die Ausstellung im Musée Maillol eine Hommage an einen einzigartigen Künstler, der seinen eigenen Stil durchgesetzt hat - zwischen orientalischen Ursprüngen und dem Klassizismus der großen Meister der westlichen Welt.

Foujita Maillol

Über einhundert bedeutende Werke, die von anderen Museen, Institutionen und Privatsammlungen geliehen wurden, veranschaulichen die Leidenschaft seiner produktivsten Zeit in Paris von 1913 bis 1931: seine eigenen Werke, aber auch die seiner Freunde und Ateliernachbarn der Pariser Kunstschule, wie Modigliani oder Soutine.

Werke, die zum ersten Mal seit den Goldenen Zwanzigern ausgestellt werden

Ein Selbstportait eines eleganten Dandys, die famösen Szenen eines großen Katzenliebhabers und andere, äußerst seltene Werke versinnbildlichen die außergewöhnliche Kreativität eines Künstlers, der das Zeichnen, Malen, die Kalligraphie wie auch das Radieren miteinander vermischt - indem er die Kunst der Linienführung mit einer geschickten Einfarbigkeit verbindet.

So werden Großformate, regelrechte "Manifestgemälde", zum ersten Mal seit den 20er Jahren ausgestellt und zeugen von einer tiefgreifenden Originalität des Künstlers, der Opalreflektionen und mit Sumi skizzierte Umrisse gekonnt vereint. Foujita war ein Virtuose der japanischen Tinte.

Das Musée Maillol in Paris