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4 gute Gründe, das Centre Pompidou-Metz zu besichtigen

Das Centre Pompidou-Metz ist ein Projekt der Architekten Shigeru Ban, Jean des Gastines, Philip Gumuchdjian.
Ein Museum, das gleichzeitig ein Zentrum für Kunst mit spektakulärer Architektur ist: Das Centre Pompidou-Metz wurde 2010 im neuen Viertel Amphithéâtre der Stadt Metz eröffnet. Zwischen großen Themenausstellungen, interdisziplinären Veranstaltungen und Workshops fehlt es nicht an Anlässen, das Centre Pompidou-Metz zu besuchen.
Ein chinesischer Hut: Eine innovative Architektur
Allein die Architektur des Museums ist einen Besuch wert!

Optisch verblüffent und technisch eine Meisterleistung. Das Gesamtbild erinnert an ein Zirkuszelt, in Wahrheit war es jedoch ein chinesischer Hut, den einer der Projektarchitekten zufällig sah und der ihn zu dem Entwurf dieses riesigen Spiraldachs inspirierte! Der komplexe Dachstuhl ist einer der größten, die jemals verwirklicht wurden: 8.200 Quadratmeter pures Holz. Aus dem Dach, das wie ein weißes Meer über dem Gebäude liegt, ragen die Galerien hervor, durch deren Glasfenster man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt genießen kann... So schön, wie das Motiv einer Postkarte! Das Gesamtwerk wurde rund um einen 77 Meter hohen Pfeil erbaut, eine symbolische Anspielung auf das Baujahr des Centre Pompdiou in Paris.

Große Kapazitäten für große Ausstellungen
Durch die großen Glasfenster hat der Besucher einen atemberaubenden Blick über Metz.

Im Inneren des Gebäudes erstrecken sich die Ausstellungsräume auf insgesamt 5.000 Quadratmetern - mit einem großen Gewölbe, dessen Deckenhöhe zwischen 5,70 und 18 Metern variiert, sowie mit den drei Galerien, die als offene Räume konzipiert sind und ineinander überfließen. Ein wunderbarer Ort für große Themenausstellungen nach dem Vorbild des Centre Pompidou in Paris, wie beispielsweise die Ausstellungen "Fernand Léger", "Warhol Underground" oder "Moderne Paare". Das Centre Pompidou-Metz kann auf die 100.000 Werke des Centre Pompidou in Paris zurückgreifen, das eine der weltweit größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst besitzt.

Events, die die Künste bunt vermischen
Performance der Tänzerin und Choreographin Rihoko Sato, die eigens für das Centre Pompidou-Metz entworfen wurde.

Tanz, Musik, bildende Künste, Literatur, Vorträge,… Der Veranstaltungskalender quillt geradezu über vor Terminen und Anlässen, an denen man die verschiedenen Kunstformen zu einem zusammenhängenden Thema erkunden kann. 2018 ist Japan Ehrengast mit verschiedenen Tanz- und Musikevents, aber auch mit einer außergewöhnlichen Odyssee der Sinne, die sich einem Kollektiv aus japanischen Künstlern widmet, die die Bühnenkunst in den 1990er Jahren revolutioniert haben.

Begegnungen zwischen Künstlern und Kindern
An den Workshops, die zu den jeweiligen Ausstellungen stattfinden, können Kinder teilnehmen.

Renommierte Künstler und junge Kunstschaffende sind eingeladen, sich in den Ausstellungsräumen auszubreiten. Sie treffen sich in Workshops, die für 5-10 Jährige gleichermaßen wie für 11-18 Jährige stattfinden. Ein spielerischer Austausch gefolgt vom Experimentieren mit verschiedenen zeitgenössischen Kreationsformen. Die Erstellung von Skulpturen aus Kaugummi oder die Einführung in den Siebdruck auf Krepp – so werden die jungen Generationen für die verschiedensten Kunstformen empfänglich.

Das Centre Pompidou-Metz