Urlaubstipps von Reiseführerautorin Severine Sand für Ihren Aufenthalt im Limousin und in der Auvergne

Severine Sand ist Expertin für die Regionen Limousin & Auvergne... und zwar als Autorin des Michael Müller Verlags, der in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum feiert. In diesem Artikel verrät sie uns ihre zwei Geheimtipps für einen Urlaub im Limousin. Wir sind gespannt!

Pierres Jaumâtres

Als hätte Obelix mit Hinkelsteinen nach Römern geworfen, verteilen sich auf dem Gipfel des Mont Barlot rund vierzig Felsen in allen möglichen Formen und Größen. Die bizarren Steine tragen noch bizarrere Namen wie Zuckerbrot, Butterkugel oder Teufelswiege. Die französische Schriftstellerin George Sand pflegte bei ihren Aufenthalten in der Creuse in Begleitung ihres Liebhabers Frédéric Chopin zwischen den steinernen Zeitzeugen zu spazieren und ließ sich dabei sogar zu einem Roman inspirieren. Apropos: Sand residierte ganz königlich im Schloss im knapp 6 km nördlich gelegenen Boussac. Dort kann man ihr Schlafgemach nebst anderen antiken Schätzen bestaunen.

Cascades de Gimel

Ein dreifaches Rauschen ertönt aus dem Parc Vuillier unterhalb des Örtchens Gimel-les-Cascades, 12 km nordwestlich von Tulle. Drei Wasserfälle sorgen für dieses immerwährende Tosen. In drei spektakulären Stufen stürzen sie insgesamt 143 Meter hinab. Über Treppen, Stege und Plattformen kommt man den Wassermassen zum Greifen nah: Zunächst dem ersten und schönsten Wasserfall, Le Grand Saut („Der große Sprung“, 45 m), dann La Redole (38 m) und La Queue de Cheval (60 m). Letzterer ergießt sich in Form eines Pferdeschweifs in den „Höllenschlund“, wie Abel Hugo, Bruder des Schriftstellers Victor Hugo, das Naturspektakel in einem seiner Werke beschrieb. Übrigens: Im Ort oberhalb der Cascades befinden sich die Überreste einer Festung. Von dort lässt sich zwar kein Blick auf die Wasserfälle, dafür aber auf die atemberaubende grüne Landschaft drumherum erhaschen.

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