Fotoausstellung: "Hazda, die letzten unter den ersten Menschen" von Matthieu Paley im National Museum für Naturgeschichte (Paris)

Vom 30 September 2015 bis zum 31 Januar 2016
  • Photo Preis: "Hazda, die letzten unter den ersten Menschen" von Matthieu Paley im Nationalen Museum für Naturgeschichte (Paris)

    Photo Preis: "Hazda, die letzten unter den ersten Menschen" von Matthieu Paley im Nationalen Museum für Naturgeschichte (Paris)

    © Matthieu Paley

  • Photo Preis: "Hazda, die letzten unter den ersten Menschen" von Matthieu Paley im Nationalen Museum für Naturgeschichte (Paris)

    Photo Preis: "Hazda, die letzten unter den ersten Menschen" von Matthieu Paley im Nationalen Museum für Naturgeschichte (Paris)

    © Matthieu Paley

Fotoausstellung: "Hazda, die letzten unter den ersten Menschen" von Matthieu Paley im National Museum für Naturgeschichte (Paris) 57 Rue Cuvier 75005 Paris fr

Der Gewinner des 2014 Photo Prize im National Museum für Naturgeschichte in Paris, Matthieu Paley, schenkt uns durch seine Fotografien neue Einsichten in das Leben der Hazda in Tansania. Es sind Nomaden und die letzten Jäger und Sammler. Vom 20. September 2015 bis zum 31. Januar 2016 haben Sie die Möglichkeit 60 Fotografien über das alltägliche Leben der Hazda zu sehen.

Die letzten unter den ersten Menschen

Die Hazda sind sehr genügsame Menschen und folgen einer Diät, die wohl die älteste der Welt ist. Sie sind Jäger und Sammler, eine Lebensweise, die heutzutage kaum noch angewandt wird. Sie essen NUR das was sie in ihrer Umgebung finden: Honig, Wurzelknollen, Beeren, Früchte des Affenbrotbaums und wenn sie Glück haben auch Wildtiere. Diese Lebensart ist jedoch durch die umgrenzenden Bedingungen bedroht: Rinder der Viehzüchter verscheuchen das Wild, Bauern fällen die Bienenbäume, die für die Anfertigung von Zäunen genutzt wird.

Die Vorgeschichte

Es fing alles im Nordosten von Afghanistan an, auf dem Plateau des Pamir, als der Fotograph Matthieu Paley zwölf Jahre lang Khirgizische Nomanden folgte. Im Laufe der Jahre hat er sich mit der Geographie, der Sprache, der Kultur auseinandergesetzt und folgte ihnen bis in die isoliertesten Orte, wo seit 1970 kein Ausländer Fuß gesetzt hat.

"Die Gaben der Natur", National Geographic US, September 2014

In dieser Zeit wurde dem Fotografen bewusst, dass es im Alltag dieser Gemeinschaft, die unter schwierigen Lebensbedingungen Leben mussten, nur um die die Suche nach Nahrung geht. 2012 macht der Fotograph seine erste Reportage über das afghanische Pamir für das National Geographic. Daraufhin beauftrage National Geographic US ihn ein etwas globaleres Thema auf dieser anzugehen und zwar über die verschiedenen Diäten auf dieser Welt. Es ging darum selbstgenügsame Gemeinden, also Gemeinden die kein anderes Nahrungsmittel zu sich nehmen, als das was in ihrer unmittelbarer Nähe zu finden ist, zu fotografieren. Diese Gemeinden sind sozusagen von ihrer Umgebung abhängig. Es sollten Gemeinde in allen Lebensumständen fotografiert werden: in der Wüste, in der Arktis, in der Savanne, Mediterranée, in Bergen, am Ozean und im Dschungel. Als er sich auf dem Weg in die Savannen machte, entschloss sich der Fotograph für Afrika und nach zahlreichen Recherchen hatte er sich entschlossen die Lebensweise der Hadza in Tansania zu dokumentieren. Denn diese leben wahrscheinlich von der archaischsten Diät auf dieser Welt: als Jäger/Sammler.

Prix Photo des Musem National de l'histoire naturelle

Nach insgesamt 7 Ländern, 44 Flügen und 5 Monate später war die Reportage von Matthieu Paley ("Die Gaben der Natur", National Geographic, September 2014) vollbracht. Am meisten hat ihn die Lebensweise der Hadza beeindruckt, denn es war für ihn einer der intensivsten Erfahrungen, die er gerne verlängern wollte. Dank des Prix Photo des Museums ist sein Wunsch in Erfüllung gegangen und durfte März 2015 wieder nach Tansania, in das Land der "letzten unter ersten Menschen".

Öffnungszeiten, praktische Informationen, Preise finden Sie hier: Nationalmuseum für Naturgeschichte in Paris.

Adresse

Muséum national d'Histoire naturelle
57 Rue Cuvier
75005 Paris

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