Die Rencontres de la Photographie d'Arles

Vom 04 Juli 2016 bis zum 25 September 2016
  • Maurizio Cattelan und Pierpaolo Ferrari Sans titre. Concept et images par TOILET PAPER magazine.

    Maurizio Cattelan und Pierpaolo Ferrari Sans titre. Concept et images par TOILET PAPER magazine.

    © Avec l’aimable autorisation de l’artiste

  • Plateau de tournage de Rome, Studios Cinecittà, Rome, Rōma, Italie, 2006. Avec l’aimable autorisat ion de l’artiste et du cnap.

    Plateau de tournage de Rome, Studios Cinecittà, Rome, Rōma, Italie, 2006. Avec l’aimable autorisat ion de l’artiste et du cnap.

    © Alfred Seiland

Die Rencontres de la Photographie d'Arles 13200 Arles fr

Auch in diesem Jahr feiert Arles mit diversen Fotoausstellungen das Fotofestival Rencontres d'Arles. Die 47. Ausgabe der Rencontres erinnern an die Festivalbegründer, Jean-Maurice Rouquette, Maryse Cordesse, Lucien Clergue und dem erst kürzlich verstorbenen Michel Tournier. Gemeinsam haben sie in den 1960er Jahren nicht nur das Festival ins Leben gerufen sondern auch für die Gründung der ’École nationale supérieure de la photographie d’Arles plädiert, die ab 2018 um einen weiteren Anbau erweitert werden wird.

 

Themenschwerpunkte

In diesem Jahr widmet sich das Fotofestival Rencontres d'Arles der Geschichte der Straßenfotografie. Unter dem Motto " Street" werden u.a. Arbeiten von Eamonn Doyle, Sid Grossman oder Christian Marclay sowie von Nachwuchstalenten gezeigt. Auch eine Auseinandersetzung mit den neuen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke soll erfolgen. 

 

Ein anderer Programmpunkt ist mit "Nach dem Krieg" betitelt. Hier werden u.a. Arbeiten von Yan Morvan und Alexandre Guirkinger und Don McCullin gezeigt.Im Mittelpunkt stehen hier ehemalige Kampfgebiete (Maginot-Linie des Ersten Weltkriegs) aber auch aktuelle Krisengebiete

 

Neben diesen beiden Hauptthemen laden die Rencontres mit den "Africa Pop" zu einer Reise nach Afrika, genauer nach Mali und Nigeria ein. Die "Western stories" hingegegen nehmen den Zuschauer mit auf eine filmische Reise in die Weiten der französischen Camargue (Film von Joë Hamman und Jean Durand) oder in den Westen der USA (Bernard Plossu)

 

Am 11. September wird die Ausstellung Nothing but Blue Skies an die New Yorker Anschläge von 2001 erinnern. Archivphotos von den Attentaten werden ergänzt durch Titlebilder der französischen Satire-Zeitschrift Hara Kiri, die sich mit den Anschalg auf die Redaktion von Charlie Hebdo beschäftigen. 

 

Praktische Informationen

  • Veranstaltungsorte: Wie in jedem Jahr finden die Fotoausstellungen in historischen Gebäuden der Stadt sowie in deren unmittelbaren Nachbarschaft statt. Eine Karte mit allen Veranstaltungsorten finden Sie auf der Webseite der Rencontres (frz./engl.)
  • E intrittspreise:
    •  Festival-Pass (Zugang zu allen Ausstellungen) ab 30€
    • Ein-Tages-Pass: ab 25€
    • Einzelausstellungen: ab 4,50€ - 18€
    • Podiumsdiskussion am 8. Juli 2016: 15€
    • Workshops (2tägig): 229€

Alle Tickets können online auf der Webseite der Rencontres oder an folgenden Orten in Arles (solange der Vorrat reicht) gekauft werden: Festival-Büro (34 Rue du Docteur Fanton), Parc des Ateliers (33 Avenue Victor Hugo), Espace Van Gogh (Place Félix Rey), Église Sainte-Anne (Place de la République), Fremdenverkehrsbüro am SNCF Bahnhof.

 


Sehenswert

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