"Der Epos der Könige Thrakiens" im Louvre (Paris)

Vom 16 April 2015 bis zum 20 Juli 2015
  • Krone von 350-300 v.Chr. Gold. Geschichtsmuseum "Iskra" Kazanlak

    Krone von 350-300 v.Chr. Gold. Geschichtsmuseum "Iskra" Kazanlak

    © Musée historique de Kazanlak/ Todor Dimitrov

  • Das Bankett von Térée, Pierre Paul Rubens. 1660, Ölgemälde. Nationalmuseum von Prado, Madrid

    Das Bankett von Térée, Pierre Paul Rubens. 1660, Ölgemälde. Nationalmuseum von Prado, Madrid

    © Madrid, Museo Nacional del Prado

  • Schatz von Panagjurischte, Rhyton. Ende IV. Jhd. v.Chr. Gold. Archäologisches Museum, Plovdiv

    Schatz von Panagjurischte, Rhyton. Ende IV. Jhd. v.Chr. Gold. Archäologisches Museum, Plovdiv

    © Musée régional archéologique de Plovdiv/ Todor Dimitrov

"Der Epos der Könige Thrakiens" im Louvre (Paris) 99, rue de rivoli 75001 Paris fr

Der Louvre setzt der bislang wenig bekannten Region Thrakien in Bulgarien ein kulturelles Denkmal und präsentiert anhand erst kürzlich entdeckter archäologische Funde ihre historische Pracht.

Anhand der Kollektionen des Bulgarischen Museums hat sich die Ausstellung "Der Epos der Könige Thrakiens - Archäologische Entdeckungen in Bulgarien" zum Ziel gesetzt, die Realität und die Komplexität dieses Königreiches zu entdecken.

Der Reichtum Thrakiens

Das antike Thrakien haftet weiterhin an der sinnbildlichen Figur des Orpheus sowie an einer Vielzahl legendärer Könige Thrakiens, wie z.B. Thésos und Térée, die das mythologische Griechenland bestimmen. Trotzdem erlebte diese Region, die zwischen dem Schwarzen Meer und der Ägäis liegt, während der klassischen Periode das Auftauchen eines mächtigen Königreiches, das durch die Ordysen bestimmt wurde.

Durch seine Dynamik wurde Thrakien also zu einem unvermeidlichen Ansprechpartner innerhalb der regionalen Konflikte, die den Südosten Europas ab dem 5. Jahrhundert vor Christus erschütterten.

Wiederentdeckung einer Zivilisation

Durch die Offenlegung zahlreicher Aristokraten- und Königsgräber, in den letzten zehn Jahren, die durch das Keramik-Mobiliar, in bronze oder gold, vom Reichtum Thrakiens zeugen, ist die Möglichkeit entstanden diese Zivilisation wiederzuentdecken.

Die Ausstellung, die danach strebt eine historische Lektüre von Thrakien des 5. bis 3. Jhds. v.Chr. anzubieten, wählte als Prisma das plötzliche Auftauchen und die Durchsetzung eines Zentrums von hoher Macht - nämlich den Volksstamm Odrysen. Diese Dynastie entwickelte in einer Region, die durch die Pluralität des politischen und sozialen Zentrums markiert war, eine eigene Identität.

An die Realität der Welt des Odrysen-Stammes wird in einem Kontext der globalen und zeitgenössischen antiken Welt herangegangen.

Die klassischen und modernen malerischen Werke sind Produkte eines mythologischen, griechischen Universums,dem Thrakien eine lange Zeit seinen geographischen und imaginären Horizont geboten hat. Sie kommen mit den mittelalterlichen Manuskripten in Berührung, um die Übertragung und Veränderung dieser unterschiedlichen Mythen zu verdeutlichen.

Dank eines permanenten Widerhalls zwischen antiker Stütze, moderner und mittelalterlicher Representation, den Manuskripten und Gemälden, deckt die sinnbildliche Bandbreite die Zeitlosigkeit des Universum Thrakiens auf.

Praktische Informationen

Von 16. April bis 20. Juli 2015, Aile Rielieu.

Öffnungszeiten

  • Täglich von 9h - 18h geöffnet
  • Dienstags geschlossen
  • Mittwochs und freitags bis 21h45 geöffnet

Eintrittspreise

  • Normaler Preis: 12 €
  • Freier Eintritt: Ein Gratis-Ticket muss vorher an der Kasse erworben werden
    • Jugendliche unter 26 Jahre
    • Behinderte mit Begleitperson
    •  Oktober bis März: freier Eintritt für alle am 1. Sonntag im Monat sowie am 14. Juli

Adresse

Musée du Louvre
99, rue de Rivoli
75001 Paris

Postanschrift:
Musée du Louvre
75058 Paris-Cedex 01

Informationen:
Tel.: +33 (0)1 40 20 53 17
E-Mail: info@louvre.fr

Auskünfte für Behinderte:
Tel.: +33 (0)1 40 20 59 90
E-Mail: handicap@louvre.fr

Preise

  • Normaler Preis: 12 €

Sehenswert

Kalender

In der Nähe