César, eine Retrospektive im Centre Pompidou in Paris

Vom 13 Dezember 2017 bis zum 26 März 2018
  • Expansion n°14, 1970

    Expansion n°14, 1970 - © César

    Expansion n°14, 1970

    Expansion n°14, 1970 - © César

César, eine Retrospektive im Centre Pompidou in Paris Place Georges Pompidou 75004 Paris fr

Die Retrospektive über das Werk von César im Centre Pompidou in Paris findet von 13. Dezember 2017 bis 26. März 2018 statt - also genau zum 20. Todestages des Künstlers. César war bereits mit 25 Jahren als Künstler bekannt und schuf in mehr als 50 Jahren zahlreiche Werke. Er gilt als letzter bedeutender Vertreter des Neuen Realismus, dessen Werk bisher noch nicht in einer Retrospektive gezeigt wurde.

Mit etwa 100 Werken in der größten seiner Galerien stellt das Centre Pompidou den Werdegang eines der größten Bildhauer in seiner gesamten Vielfalt dar. Von den berühmtesten Hauptwerken über einige weniger bekannte Stücke bietet die Ausstellung eine bis dato ungesehene Retrospektive.

Die Ausstellung

Die Retrospektive findet auf einer Plattform statt, die einen tollen Blick auf die Stadt bietet, und unterstreicht so die Verbindung von Césars Werk und dem urbanen Raum.

Etwa 130 Stücke aus aller Welt wurden für die Ausstellung erneut zusammengeführt. Einige weniger bekannte Zyklen wie die "Fers", "Enveloppages", "Encageages" oder die "Championnes" aus den Überresten von Rennwagen aus dem Jahr 1986, oder die "Suite milanaise" aus 1998 gehören zu bisher kaum gezeigten Werken. Der Rundgang ist nach Themen gegliedert und ist rund um die großen Zyklen des Künstlers organisiert.

Bei der Ausstellung wird Wert auf ein flüssiges Aufeinanderfolgen der Stücke gelegt, um den monumentalen Charakter der Werke zu unterstreichen und das Prinzip von Serie und Wiederholung hervorzuheben. Die Dualität von Klassizismus und Moderne, eine Besonderheit des Werkes von César, zeigt den Konflikt des Künstlers - aber auch den des 20. Jahrhunderts, zwischen der Fülle neuer Materialien und der Suche nach klassischen Elementen.

Mehr über den Künstler César

César wurde 1921 in Marseille geboren und begann eine Lehre, die in nach Paris in die Nationale Höhere Schule der Schönen Künste führte. Hier traf er auf andere Künstler der Szene wie Alberto Giacometti, Germaine Richier und Pablo Picasso und kam auch mit den Künstlern von Saint-Germain-des-Près und Montparnasse in Verbindung. Schon bald fiel er durch seine eigene Technik auf, für die er berühmt wurde: die "Fers soudés", zusammengeschweißte Eisenteile, menschliche Figuren oder "Venus"-Figuren, oder auch das von ihm erfundene Bestiarium mit Insekten und Tieren aller Arten. Diese Werke führten bald zu seiner ersten Ausstellung in der Galerie Lucien Durand im Jahr 1954. Kurz darauf weltberühmt, wird sein Werk von London bis New York ausgestellt.

Praktische Informationen

Öffnungszeiten

Täglich, außer dienstags, von 11 bis 21 Uhr, donnerstags bis 23 Uhr. 

Preise

Museum und Ausstellungen: 14 €, ermäßigt 11 € (Eintrittskarten gelten für alle Ausstellungsflächen, das Museum und den Zutritt zum Panoramablick)

Adresse

Centre Pompidou
Place Georges-Pompidou
75004 Paris

Anfahrt

  • Métro: Haltestelle Rambuteau (Linie 11), Hôtel de Ville (Linien 1 & 11), Châtelet-Les Halles (Linien, 1, 4, 7, 11 und 14) 
  • RER: Haltestelle Châtelet-Les Halles (Linien A, B, D) 
  • Bus: Linien 29, 38, 47, 57

Sehenswert

In der Nähe