Albert Renger-Patzsch "Dinge" in der Galerie Jeu de Paume Paris

Vom 17 Oktober 2017 bis zum 21 Januar 2018
  • Zahnräder, Lindener Eisen-und Stahlwerke 1927

    Zahnräder, Lindener Eisen-und Stahlwerke 1927 - © Albert Renger-Patzsch

    Zahnräder, Lindener Eisen-und Stahlwerke 1927

    Zahnräder, Lindener Eisen-und Stahlwerke 1927 - © Albert Renger-Patzsch

Albert Renger-Patzsch "Dinge" in der Galerie Jeu de Paume Paris 1 place de la Concorde 75008 Paris fr

Vom 17. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018 empfängt die Galerie Jeu de Paume in Paris die Fotografie-Ausstellung von Albert Renger-Patzsch, "Dinge".

Die Ausstellung würdigt den Ausnahme-Fotografen und lässt die Nachwelt an einem Werk teilhaben, das zum Nachdenken über die Fotografie und ihr künstlerisches Potenzial sowie ihren Platz in der zeitgenössischen Kunst anregt. 154 Negative vereint diese Retrospektive, eine der bedeutendsten, die bis dahin Renger-Patzsch gewidmet wurde.

Neue Sachlichkeit

Die Fotografiekunst von Renger-Patzsch zeichnet sich durch Einfachheit, Einzigartigkeit und durch einen Dokumentarstil aus, der die Sachlichkeit und Unmittelbarkeit des Realismus unterstreicht - für Renger-Patzsch wesentliche Eigenschaften der Fotografie. Anders gesagt: Seine Fotografien zeugen von einer technischen Herangehensweise, in der der Fotoapparat nur dazu dient, unser Bild und unser Bewusstsein der Realität zu verstärken. Durch diese ästhetische Komponente hebt er sich vom Piktorialismus und Experimentalismus ab, die Anfang des 20. Jahrhunderts die Avantgarde ausmachten. Renger-Patzsch zählt zu den Fotografen der Neuen Sachlichkeit.

3 Schwerpunkte

Diese Retrospektive ist ein Panorama großer Themen, Augenblicke und Gattungen, die das fotografische Werk von Renger-Patsch geprägt haben. Sie unterscheidet zwischen 3 Hauptphasen seiner Karriere:

  • Die Anfänge, in denen er Pflanzen für den Kunstverlag Folkwang/Auriga fotografierte, bis hin zum thematischen Reichtum und Eklektizismus, die beide eine entscheidende Rolle in seinem Buch "Die Welt ist schön" (1928) spielen.  
  • Die Zeit nach seinem Umzug nach Essen, in der die Industriefotografie sein Schwerpunkt wurde und er das Ruhrgebiet in einer Serie von Stadtrand- und Haldenlandschaften, Vorstadtsiedlungen, Schrebergärten und Zechenanlagen auf Bild festhielt. 
  • Und schließlich die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der sein Interesse vor allem der Natur und Landschaften galt, insbesondere Bäumen und Felsen.

Praktische Informationen

Die Ausstellung ist von dienstags bis sonntags geöffnet. Dienstag von 11.00 bis 21.00 Uhr. Mittwoch bis Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr.

Adresse

Jeu de Paume Concorde Paris
1 place de la Concorde
75008 Paris
Metro: Concorde (Linie 1, 8, 12)

Dauer

Vom  17. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018

Preise

  • Eintritt: 10 €
  • Ermäßigt: 7,50 €

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