Asketen, Sultane und Maharadschas - indische Kunst im Museum Guimet in Paris

Vom 19 Oktober 2016 bis zum 13 Februar 2017
  • Musée national des Arts asiatiques - Guimet

    Musée national des Arts asiatiques - Guimet

    © Paris Tourist Office - Fotograf: Marc Bertrand

Asketen, Sultane und Maharadschas - indische Kunst im Museum Guimet in Paris 6, place d'Iéna 75016 Paris fr

Etwa 70 Werke der indischen Miniaturmalerei des Musée National des Arts Asiatiques stammen aus bedeutenden Schulen für Malerei, die sich vom 16. bis zum 19. Jahrhundert verbreitet haben - die Mogul-Schule, die Schulen von Dekkan (südlicher Teil des indischen Subkontinents) und Rajasthan (indischer Bundesstaat). Sie sind ein Beispiel der Vielfalt indischer Malerei.

Eine Ode an die Feinheit

Historische und literarische Manuskripte, Portraits, Darstellung der Fauna und Flora, Szenen aus dem Leben am Hof, Genremalerei, Meisterwerke der persischen und indo-persischen Literatur, Kalligraphie, Illustrationen der großen Epen des Hinduismus, musikalische Stimmungen (Ragamala) - das sind die Akzente dieser Werkeauswahl.

1555, nachdem der Großmogul Humayun aus dem Exil zurückgekehrt war, verbreitete sich eine außergewöhnliche Buchkunst - die Frucht der Arbeit hinduistischer und muslimischer Maler, die unter der Herrschaft des Großmoguls Akbar (1556-1605) (Sohn von Humayun) derselben Malereischule angehörten. Es bildete sich eine Kunst heraus, die ein besonderes Augenmerk auf die Natur und das Pittoreske legte und Epen und große historische Ereignisse im Mogulreich veranschaulichte.

Fauna und Flora

Die Darstellung von Fauna und Flora in Indien macht ein ganzes Kapitel in der Mogul-Malerei aus und ist durch diverse Manuskripte Ende des 16. Jahrhunderts von Babur-nama, dem Begründer des Mogulreiches, belegt.

Portrait des Hofes

In der Ikonographie wird der Hof oftmals durch die Szene eines nachdenkenden oder lesenden jungen Prinzen dargestellt. Diese archaische Vorliebe für idealisierte Portraits war vor allem in der Anfangszeit der Herrschaft Jahangirs (1605-1627) verbreitet, wurde aber nach und nach von realistischeren Darstellungen abgelöst.

Musik und Mystik

Unter den Malern im Mogulreich war das Thema "mystisches Konzert" sehr beliebt, das auf poetische Art und Weise Ekstase und Transzendenz hervorhebt.

Adresse

Musée national des arts asiatiques Guimet
6, Place d'Iéna
75016 Paris

Metro: Iéna (Linie 9)

Öffnungszeiten

Täglich geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr. Dienstags geschlossen.

Dauer

Vom 19. Oktober 2016 bis 13. Februar 2017.

Preise

Eintritt: 9,50€

Ermäßigt:7€

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