Ed Van der Elsken in der Galerie Jeu de Paume in Paris

Vom 13 Juni 2017 bis zum 24 September 2017
  • EVDE, Nieuwmarkt, Amsterdam, 1961

    © Ed van der Elsken / Nederlands Fotomuseum Rotterdam

    EVDE, Nieuwmarkt, Amsterdam, 1961

    © Ed van der Elsken / Nederlands Fotomuseum Rotterdam

  • EVDE, Nozems, Kamagasaki, Osaka, 1960

    © Ed van der Elsken / Nederlands Fotomuseum Rotterdam

    EVDE, Nozems, Kamagasaki, Osaka, 1960

    © Ed van der Elsken / Nederlands Fotomuseum Rotterdam

Ed Van der Elsken in der Galerie Jeu de Paume in Paris Place de la Concorde 75008 Paris fr

Ed Van der Elsken (1925-1990), ein bedeutender Vertreter der Fotografie und des niederländischen Dokumentarfilms des 20. Jahrhunderts, ist vom 13. Juni bis 24. September 2017 in der Galerie Jeu de Paume in Paris zu sehen.

Die Ausstellung zeigt einen Großteil der ikonischen Fotografien Ed Van der Elskens, aber auch seine Bücher, Filmausschnitte und Diaporamas. Zeit seines Lebens nutzte van der Elsken die Straße und das sich dort abspielende Leben als Motiv seiner Fotografien. Vor allem stolze und ungestüme Persönlichkeiten faszinierten den "Fotografen der Außenseiter", wie er oft genannt wurde.

Unveröffentlichte Werke

Die in der Ausstellung gezeigten Filmausschnitte und Diaporamas (Eye Love You und Tokyo Symphony) wurden erst nach seinem Tod entdeckt. Auch andere wiedergefundene Dokumente lassen seine Arbeitsweise und seine Persönlichkeit in einem neuen Licht erscheinen. Auszüge aus seinen Texten, oft humorvoll, persönlich und scharfsinnig, vervollständigen die Vorstellung dieses großen Fotografen und Filmemachers. In seinen Installationen kombiniert er Fotoabzüge, Texte und unterschiedliche Medien.

Persönliches Engagement

Ed Van der Elsken fotografierte und filmte seine Modelle oft in konstruierten Situationen und verhielt sich dabei wie ein Regisseur, der den Dialog mit ihnen suchte. Neben seinen extravaganten Fotografien sind auch ruhige und bewegende Bilder zu sehen, die Ausdruck seiner poetischen Ader sind, seinem angeborenen Sinn für Solidarität, seiner tiefen Empathie für Tiere und Menschen. Seine Themen sind immer auf die eine oder andere Weise mit seinem eigenen Leben verbunden, wie seine ersten und letzten Spielfilme zeigen: Welkom in het leven, lieve kleine (dt. Willkommen im Leben, mein Liebling) (1963), ein Porträt seiner Umgebung und seines Familienlebens, und Bye (1990), eine bewegende Reportage über seine ihn quälende Krankheit. 

Praktische Informationen

Die Ausstellung ist von dienstags bis sonntags geöffnet. Dienstag von 11.00 bis 21.00 Uhr. Mittwoch bis Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr.

Adresse

Jeu de Paume
1 Place de la Concorde
75008 Paris
Metro: Concorde (Linie 1, 8, 12)

Dauer

Vom 13. Juni bis 24. September 2017

Preise

  • Eintritt: 10€
  • Ermäßigt: 7,50€

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