Tour de France 2017: Streckenverlauf durch die Dordogne

  • Tour de France 2017 durch die Dordogne

    Tour de France 2017 durch die Dordogne

  • Gärten von Marqueyssac

    © Jonathan Barbot

    Gärten von Marqueyssac

    © Jonathan Barbot

  • Kathedrale in Périgueux

    © CP CDT Dordogne

    Kathedrale in Périgueux

    © CP CDT Dordogne

  • Bergerac

    © Joffrey Revoy

    Bergerac

    © Joffrey Revoy

Tour de France 2017: Streckenverlauf durch die Dordogne Dordogne fr

Hier ein Überblick der touristische Sehenswürdigkeiten entlang des Streckenverlaufs der Tour de France 2017 in der Dordogne. 

Strecke vom 11. Juli (10. Etappe) - 178 km

Die Stadt Périgueux - Hauptstadt des Périgord, klassifiziert als "Ville d'Art et d'Histoire" (Stadt der Kunst und Geschichte)

Diese zweitausend Jahre alte Stadt vereint 39 Bauwerke, die als „Monuments historiques“ (historische Denkmäler) eingetragen sind – von der früheren galloromanischen Stätte Vesunna bis zu den Siedlungen aus Mittelalter und Renaissance. Die Stadt bietet somit den größten denkmalgeschützten Bereich der Dordogne. Das von Jean Nouvel konzipierte Vesunna-Museum zeichnet auf den Ruinen eines ehemaligen galloromanischen Anwesens den Alltag der früheren Stadtbewohner nach. Die Kathedrale Saint Front thront mit ihren byzantinischen Kuppeln über der 800-jährigen Architekturgeschichte. Mehr Informationen unter www.tourisme-perigueux.fr.

Über die D 6089 zwischen Périgueux und Thenon

Saint Pierre de Chignac

  • Das Weinbaumuseum Musée du Chai de Lardimalie: Dieses außergewöhnliche Museum ist seit 2010 ein eingetragenes Kulturdenkmal. Es befindet sich in einem Gebäude, das einst Jules Honoré Sécrestat (1822 - 1905) gehörte. Dieser erwarb Lardimalie im Jahr 1875 und baute den Weinkeller, nachdem er auf dem Gelände mehrere Rebflächen angelegt hatte. Als Bürgermeister von St-Pierre de Chignac und Ratsmitglied der Dordogne galt er als ein Förderer der Region. Das Musée du Chai stellt auch die Menschen vor, die bis 1967 dort gearbeitet haben, dem Jahr der letzten Ernte, ebenso wie den erstaunlichen Werdegang seines Erbauers, der ursprünglich aus dem Périgord stammte. Jules Honoré Sécrestat war Erfinder des Bitter Sécrestat und von Toni Kola, die ihm Ruhm brachten und weltweit verkauft wurden. Der Chai de Lardomalie liegt inmitten der Weinberge. Einst strotzte er vor Aktivitäten: das Hämmern der Fassbauer, das Rollen der Holzkarren mit dem Lesegut, die Rufe der Winzer an der Weinpresse usw. Dann wurde er ein Weinbaumuseum und ist ein eingetragenes Kulturdenkmal. Hier findet man eine seltene Sammlung von Originalwerkzeugen der Erntearbeiter, der Winzer und Fassbauer in ihrer ursprünglichen Umgebung. Mehr Infos unter www.chaidelardimalie.com/en.
  • Der Forêt Barade: Barade ist ein kleiner Staatsforst mit einer Fläche von 458 Hektar, der sich in verschiedene Gebiete unterteilt. Das größte davon erstreckt sich auf die Gemeinden Fossemagne, Bars und Thenon. Seine Bekanntheit verdankt er in erster Linie Eugène Le Roy, der hier seinen Roman „Jacquou le Croquant“ spielen ließ. Das Château de l‘Herm war 1969 Drehort für Stello Lorenzis Adaption des Romans. www.chateaudelherm.com

Über die D 706 von Montignac bis Eyzies de Tayac - Das Vézère-Tal

Montignac

  • Château de Sauveboeuf in AUBAS (3,5 km von Montignac entfernt): Das Château de Sauveboeuf, ein großartiges Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert, ist ein eingetragenes Kulturdenkmal. Das 400 Jahre alte Schloss im Stil Ludwigs des XIII. liegt direkt am Fluss Vézère. Entdecken Sie die verschiedenen Persönlichkeiten, die dieses Bauwerk geprägt haben. Besichtigen Sie auch die Sammlungen des Eigentümers Claude Douce – eine der weltweit größten Privatsammlungen zur Urgeschichte.
  • Lascaux - Internationales Zentrum der Höhlenmalerei – Montignac: Zum ersten Mal lässt sich Lascaux komplett entdecken. Eine vollständige und außergewöhnliche Nachbildung ahmt einen Besuch dieser berühmten, verzierten Grotte nach. Das Abenteuer geht noch weiter: Dieser Ort zeigt die Bedeutung Lascaux‘ für die Höhlenmalerei auf und setzt diese in Bezug zur zeitgenössischen Kunst. Die Eröffnung des Internationalen Zentrums für Höhlenmalerei gilt als Beginn einer neuen Ära: Hier verbindet sich die Emotion einer altüberlieferten Kunst mit technologischem Fortschritt. Mehr Informationen unter www.lascaux.fr/fr

Von Thonac nach Sergeac

  • Der Parc du Thot – eine ideale Ergänzung zur Besichtigung von Lascaux: Der Parc du Thot in der Nähe von Montignac ist die ideale Ergänzung zu Ihrer Lascaux-Besichtigung. Vertiefen Sie Ihre Erkenntnisse über die Höhlenkunst und über die ausgestorbene Tierwelt. Entdecken Sie mit Ihrer Familie den museografischen Bereich (Quiz zur Urgeschichte, Augmented-Reality-Zeitreise etc.), spazieren Sie durch den Tierpark (seit neuestem gibt es hier auch Wölfe!) oder besuchen Sie Workshops zur Urgeschichte (Höhlenmalerei, archäologische Ausgrabungen etc.). Informationen und Reservierungen unter www.lascaux.fr/fr
  • Das Château de Losse und seine wunderschönen Gärten: Das Château de Losse sollten Sie auf dem Weg zwischen den Lascaux-Höhlen und dem Nationalen Museum der Urgeschichte (Musée national de la Préhistoire) in Les Eyzies nicht verpassen. Die mittelalterliche Festung in den Stadtmauern ist von tiefen Wassergräben umgeben. 1576 wurde sie in ein elegantes Lustschloss umgewandelt. Ihre Gärten im Renaissance-Stil sind eingetragene Kulturdenkmäler und tragen die Auszeichnung „Jardin Remarquable“ (bemerkenswerter Garten). www.chateaudelosse.com
  • Urgeschichtliche Stätte von Castel-Merle in Sergerac: Castel-Merle umfasst zehn Höhlen, die unter beeindruckenden Felsen liegen. Hier lebten vor 85.000 Jahren die Neandertaler und vor 35.000 Jahren die Cro-Magnon-Menschen. Mit dieser großen Dichte an Fundorten gilt diese Stätte, die auf halbem Weg zwischen der Höhle von Lascaux und Les Eyzies-de-Tayac liegt, als eine der bedeutendsten in ganz Europa. www.castel-merle.com
  • Das Dorf Saint Léon sur Vézère, „Schönstes Dorf Frankreichs“: Das Dorf liegt friedlich in einer Flusswindung der Vézère. Es wird von der Côte de Jor überragt und hat den typischen Charme und die Ursprünglichkeit eines mittelterlichen Dorfes des Périgord Noir, mit seinen hellen und warmen Mauersteinen, den Steindächern und engen Gassen. Mehr Informationen unter www.saint-leon-sur-vezere.fr

Zwischen Peyzac le Moustier und Tursac

  • Das Feste Haus von Reignac – ein beeindruckendes Felsenschloss: Dieses eingetragene Kulturdenkmal ist das ungewöhnlichste Schloss im Périgord: Es ist zugleich das verborgenste, das sonderbarste und das mysteriöseste. Erbaut wurde es an einem steilen Hang über dem Vézère-Tal. Hinter der Fassade verbergen sich beeindruckende unterirdische und oberirdische Räume. www.maison-forte-reignac.com
  • Die troglodytische Festung von La Roque St Christophe – eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Périgord: Diese Sehenswürdigkeit beeindruckt mit ihren mächtigen Formen, ihren zahlreichen Wohnstätten und dadurch, dass sie zu frühester Zeit von den Menschen besiedelt wurde. Sie bildet eine Umgebung von seltener und wilder Schönheit. Die Festung wurde auf einem ein Kilometer langen und 80 Meter hohen Felsen erbaut. Sie zeugt von menschlicher Präsenz, von der Urgeschichte bis zum Anfang der Renaissance. www.roque-st-christophe.com
  • Les Eyzies de Tayac Sireuil: Dieses symbolträchtige Dorf wird auch die „Welthauptstadt der Urgeschichte“ genannt: Denn in einem sehr geringen Umkreis findet sich hier eine hohe Dichte prähistorischer Stätten, die in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen sind.
  • Musée National de la Préhistoire (Nationales Museum der Urgeschichte) – Les Eyzies de Tayac: Das nationale Museum der Urgeschichte ist zugleich ein Ort der Erinnerung an die Geschichte der Vorzeit, eine Aufbewahrungsstätte für historische Gegenstände, ein Forschungszentrum sowie ein Ort zur Verbreitung von Wissen, das sich stetig wandelt. Sowohl für Prähistoriker als auch für Besucher ist es ein wichtiger Bezugsort. Das Museum beherbergt außergewöhnliche Sammlungen, die die über 400 Jahrtausende alte Menschheitsgeschichte vergegenwärtigen. musee-prehistoire-eyzies.fr
  • Grotten mir originalen Höhlenmalereien: Es war im Périgord, wo Felsmalereien und -gravuren in urgeschichtlichen Höhlen erstmals wissenschaftlich authentifiziert wurden. Die Grotte von Font-de-Gaume ist ein eingetragenes Kulturdenkmal und die letzte Höhle Aquitaniens mit polychromen Malereien, die noch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Über 200 gemalte und gravierte bildliche Darstellungen sind in der Höhle zu finden. Mit über 600 Felsbildern, die hauptsächlich graviert sind, gilt die Grotte Les Combarelles als ein bedeutendes Heiligtum der Magdalénien-Kultur. www.font-de-gaume.monuments-nationaux.fr
  • Der Abri Cro-Magnon in Les Eyzies de Tayac: Dieser symbolträchtige historische Fundort verlieh dem ersten modernen Menschen seinen Namen: dem Cro-Magnon-Menschen. Die Entdeckung durch Louis Lartet im Jahr 1868 hatte zahlreiche Auswirkungen auf die Entwicklung der modernen Archäologie und auf die Sichtweise des Menschen auf sich selbst. Genau an diesem Ort, mit seiner historischen Dimension und seiner Symbolkraft, können Sie Ihre Kenntnisse über unsere gemeinsamen Vorfahren mittels eines spielerischen und interaktiven Besichtigungsrundgangs erweitern. Eine Kombination von moderner Technologie (Hologramme, Touchscreens, virtuelle Realität) und klassischer Ausstellung. www.abri-cromagnon.com
  • Internationales Zentrum der Urgeschichte – Les Eyzies de Tayac: Dieser Ort lässt Sie die Urgeschichte entdecken und präsentiert Ihnen die Fundstätten des Vézère-Tals. Mit Hilfe origineller und innovativer Darstellungsformen erhalten Sie eine erste Einführung in die Urgeschichte: Wandmalereien und Dermoplastiken, Filme auf Riesenleinwänden, 3D-Modell mit Touchscreens, Infoterminals für die Besucher. www.pole-prehistoire.com

Über die D 47 zwischen Les Eyzies de Tayac und Sarlat

  • Das Château de Commarque: Eine Geschichte über Familie und Mut! Dieser außergewöhnliche, schöne und beeindruckende Ort zeugt von den Epochen seit der Urgeschichte bis zum Mittelalter: 15.000 Jahre Menschheitsgeschichte im Herzen des Périgord Noir. Seit 1962 kümmert sich der Eigentümer Hubert de Commarque um den Erhalt des Châteaus de Commarque. 1972 kaufte er diese Wiege seiner Familie zurück. Mit Hilfe der Denkmalbehörde ließ er mit großem Engagement Arbeiten durchführen, um das Schloss zu sichern und zu renovieren. So war es möglich, einen Großteil der Seitenmauern zu erhalten und insbesondere mehrere strukturelle Öffnungen wiederherzustellen, die einzustürzen drohten. Zeitgleich leitete er ein archäologisches Ausgrabungsprogramm, das zahlreiche Disziplinen umfasste und kontinuierlich das Wissen über das Leben und die Organisation eines Castrums im Mittelalter erweiterte. www.commarque.com
  • Das Château de Puymartin: Zwischen Sarlat und Les Eyzies ziehen die zinnenbewehrten Türme des Puymartin die Blicke auf sich. Dieses Schloss wurde im 13. Jahrhundert (ca. 1270) errichtet und während des Hundertjährigen Krieges (1358) zerstört. Um das Jahr 1450 herum wurde es von Radulphe de Saint-Clar wiederaufgebaut und bewohnt. Das Château de Puymartin überstand die Jahrhunderte und wurde im 19. Jahrhundert (ca. 1890) durch den Marquis de Carbonnier de Marzac teilweise restauriert. Er war ein Nachkomme Saint-Clars und Vorfahre der aktuellen Familie Montbron. So kommt es, dass das Château de Puymartin die Güter der Familie, das Mobiliar, die Teppiche, Gemälde und das im Périgord einzigartige „Cabinet Mythologique“ bewahren konnte. www.chateau-puymartin.com
  • Die Stadt Sarlat „Stadt der Kunst und Geschichte“: Sarlat, ein großes Kloster des Mittelalters, entwickelte sich zu einer florierenden mittelalterlichen Stadt. Ihren aktuellen Charakter verdankt sie den Verschönerungen in der Zeit der Renaissance. Sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer modernen Stadt mit einer reichen Geschichte entwickelt. Sie trägt die Auszeichnung „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt der Kunst und Geschichte). www.sarlat-tourisme.com

Abstecher in das Dordogne-Tal - auch bekannt als das "Tal der Schlösser"

  • Die Bastide von Domme, „Schönstes Dorf Frankreichs“: Die Bastide von Domme überragt oben von ihrem Felsvorsprung aus das Dordogne-Tal und bietet eine wunderbare Aussicht. Diese „königliche“ Bastide wurde 1281 erbaut. Während des Hundertjährigen Krieges wurde sie aufgrund ihrer strategischen Position in Mitleidenschaft gezogen. Entdecken Sie ihre geschichtsträchtige Vergangenheit beim Schlendern durch ihre engen Gassen, beim Besichtigen ihrer Festigungsanlagen, der Stadttore und der weiteren architektonischen Schmuckstücke. www.domme.fr
  • La Roque Gageac, „Schönstes Dorf Frankreichs“: Diese Hochburg des Mittelalters profitiert von einer außergewöhnlichen Lage, zwischen Felsen und Fluss. Die zahlreichen Gassen führen von verborgenen Renaissance-Häusern durch eine exotische Vegetation hin zu der kleinen, am Hang liegenden Kirche. Eine Schifffahrt auf dem Fluss lässt Sie das Dorf komplett entdecken.laroquegageac.jimdo.com
  • Beynac, „Schönstes Dorf Frankreichs“ 
  • Das Dorf Castelnaud La Chapelle, „Schönstes Dorf Frankreichs“ 
  • Die Gärten von Marqueyssac in Vezac - eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Périgord: Die malerisch-romantischen Gärten von Marqueyssac liegen rund um das mit Lauze-Ziegeln bedeckte Schloss vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie bieten über 6 Kilometer schattige Spazierwege, gesäumt von 150.000 von Hand geschnittenen hundertjährigen Buchsbäumen und geziert von Aussichtspunkten, Steingärten, Wasserfällen und Gartentheatern. Der Park wurde auf einem felsigen Ausläufer errichtet. Er ist der meistbesuchte Park des Périgord und bietet eine der schönsten Aussichten des Departements. Der Klettersteig ist für jeden ab 8 Jahren frei zugänglich und garantiert unvergessliche Erlebnisse. Genießen Sie beim Klettern die wunderbare Aussicht auf das Dordogne-Tal. Neuheit 2017: Seit März 2017 ist das Skelett eines „Alosaurus“ in naturgetreuer Größe zu sehen! Ganzjährig geöffnet. Mehr Infos unter marqueyssac.com
  • Das Château de Castelnaud in Castelnaud La Chapelle – touristisches Highlight: Das befestigte Schloss, das auf einem felsigen Ausläufer erbaut ist, widmet sich ganz der Kriegskunst des Mittelalters: eine Sammlung von Waffen und Rüstungen, originalgetreue Nachbauten von Kriegsmaschinen (Blide, Mangonel, Steinschleuder, Bricole-Katapult). Rekonstruktion einer Wandmalerei zum Thema der Neun Helden, Rüstungsschmied-Workshop, möblierter Donjon und mittelalterlicher Garten. Wunderschöne Aussicht über das Dordogne-Tal. castelnaud.com
  • Das Château de Beynac – ein touristisches Highlight und einer der meistbesuchten Orte des Périgord: Das Château de Beynac liegt auf einem Felsgipfel und wacht seit 9 Jahrhunderten über der Dordogne. Dieses befestigte Schloss aus dem 12. Jahrhundert bietet oben von seinem mittelalterlichen Donjon aus einen freien Blick über das Tal. Dieses Château war bereits ein Ort für Dreharbeiten: Sieur Godefroy de Montmirail und sein Komplize Jacquouille la Fripouille haben hier gelebt. Im darauffolgenden Jahr war das Schloss außerdem Drehort für Luc Bessons „Jeanne d‘Arc“. chateau-beynac.com
  • Château des Milandes - ehemaliges Anwesen von Josephine Baker: Ein Highlight im Périgord! Der Besuch ist eine wunderbare Reise in das Schlossleben zu Zeiten Josephine Bakers, deren Schicksal außergewöhnlich war. Ein Château aus dem 15. Jahrhundert. Die Besucher entdecken die Welt Josephine Bakers anhand von 15 Räumen: vom großen Ankleidezimmer bis zu den Jugendstil-Badezimmern, über die Schlafzimmer, die Küche, das Esszimmer und den beeindruckenden Saal mit dem Dachgebälk aus dem 15. Jahrhundert, in dem das Château das Engagement Josephine Bakers während des Zweiten Weltkriegs ehrt. www.milandes.com

Zwischen Le Buisson de Cadouin und Lalinde

Verlässt man das Dorf Buisson de Cadouin, gelangt man in das Pays des Bastides – die befestigten Dörfer, die während des Hundertjährigen Krieges erbaut wurden – und in das Pays de Bergerac. Mehr Infos unter www.pays-bergerac-tourisme.com/fr 

 

  • Der Kreuzgang des Klosters Abbaye de Cadouin – Touristisches Highlight: Das Kloster von Cadouin wurde 1115 von Geraud de Salles gegründet und gehört seit 1119 zum Zisterzienserorden. Als Etappe des Jakobswegs ist es heute als UNESCO-Weltkulturerbe klassifiziert. Es liegt im südlichen Périgord, zwischen der Dordogne und der Couze. Die Gebäude können besichtigt werden und zeigen zwei unterschiedliche Architekturstile: Romanik in der Kirche und Spätgotik im Kreuzgang, der Ende des 15. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde.
  • Das Kloster Saint Avit Senieur: ebenfalls eine UNESCO-Weltkulturerbestätte und Etappe des Jakobswegs
  • Die Höhlen von Maxange – Le Buisson de Cadouin (natürliche Tropfsteinhöhle, auch „Sternenhöhle“ genannt): Die Höhlen von Maxange faszinieren mit ihren weltweit einzigartigen, ausgefallenen Tropfsteinen. Diese Höhle hat sich vor rund 60 Millionen Jahren gebildet. Sie wurde im Jahr 2000 zufällig entdeckt und birgt Tropfsteine, die aufgrund ihrer ausgefallenen Formen, die von den kreativsten Künstlern hätten entworfen sein können, besonders selten sind. Maxange gilt heute als eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Frankreichs. lesgrottesdemaxange.com
  • Jardins de Planbuisson, Bambusgarten mit der Auszeichnung „bemerkenswerter Garten“: Mit seinen hohen Bambuspflanzen, die Sie bis zum Eingang begleiten, präsentiert Ihnen der als „bemerkenswerter Garten“ ausgezeichnete Jardin de Planbuisson rund 180 Bambusarten und etwa 200 weitere Gräsersorten. Spazieren Sie im tropischen Ambiente durch die Zwergbambusse, die amerikanischen, kräftigen Bambusse oder die vielen asiatischen Bambusse hindurch und entspannen Sie sich anschließend bei einer Pause im Zen-Steingarten. planbuisson.com
  • Flussschleife Le Cingle de Trémolat: Oberhalb der Flussschleifen von Limeuil und Trémolat bieten Ihnen die natürlichen Aussichtspunkte ein einzigartiges Panorama über die Region. Hier haben Sie einen 180-Grad-Rundumblick: Die beiden, fast perfekt symmetrischen Flussbiegungen sind durch eine dritte Schleife miteinander verbunden. Die von diesen Flussschleifen eingerahmte, landwirtschaftlich genutzte Fläche, bildet ein farbenfrohes Mosaik. Der Name der Flussschleife entstand in Anlehnung an eine grüngelbe Natter, die im Südwesten Frankreichs beheimatet ist. Der Wellengang der Dordogne erinnert an eine Schlange, die sich schlängelnd fortbewegt.
  • Bastide von Lalinde: Lalinde, die erste englische Bastide des Périgord („bastida“ ist okzitanisch für „Gebäude“), wurde 1267 gegründet. Neben dem gleichmäßigen Straßenverlauf entdecken Sie von der Dordogne-Brücke aus die Grundlagen der Stadtmauer, zwei von sechs Toren der Bastide, den quadratischen Donjon innerhalb der Stadtmauer, der immer noch über zwei kleine Türme verfügt, die einst als Gefängnis dienten, Fachwerkhäuser und vieles mehr. www.ville-lalinde.fr

Das Dorf Couze et Saint-Front

  • Die Mühle von Larroque, ausgezeichnet mit dem Label Entreprise du Patrimoine Vivant (Lebendiges Kulturgut): Mehrere Jahrhunderte lang wurden ein Dutzend Papiermühlen entlang des Flusses betrieben. Seit bald 40 Jahren gilt diese Mühle aufgrund ihrer Papierqualität als die Referenz für die Kunst der Papierherstellung in Europa. Die Seidenpapiere eignen sich für alle Techniken und haben große Künstler, wie Coignard, Léonor Fini, Alechinsky, Corneille, César und hunderte weiterer Aquarellmaler, Pastellisten, Graveure, Drucker, Rahmenmacher und Kalligraphen überzeugt. Die Mühle von Larroque wurde im 13. Jahrhundert speziell für die Papierherstellung erbaut. Sie liegt an der Couze, die für ihr reines Wasser bekannt ist. Die Mühle war zu Beginn des 14. Jahrhunderts Eigentum des Papstes Clemens V., dem Erzbischof von Bordeaux. www.moulindelarroque.com
  • Die Papiermühle von La Rouzique: Die Papiermühle von La Rouzique ist ein Freilichtmuseum zum Thema Seidenpapier. Hier können Sie lernen, wie aus kleinen Stoffteilen Papierblätter entstehen. moulin-rouzique.com

Von Saint Capraise de Lalinde nach Mouleydier

  • Der Fischstaudamm Barrage de Tuilières in Saint-Capraise-de-Lalinde: Der 1909 erbaute Staudamm von Tuilières ist eine der ältesten hydroelektrischen Anlagen im Dordogne-Tal. Diese Anlage zur Erforschung der Fischwanderung ist mit außergewöhnlichen Installationen ausgestattet. Erfahren Sie im „Espace EDF“, in unmittelbarer Nähe des Staudamms, alles über die energiepolitischen Herausforderungen der Zukunft, die Geschichte der Elektrizität, die Arten der Stromgewinnung und vieles mehr. Bei einer Besichtigung des Fischaufzugs lernen Sie außerdem die Wanderfische kennen und entdecken die Geschichte ihrer Reise.

Bergerac

Die Schlösser, die Gastronomie, Foie Gras, Trüffel, Höhlen, Bastiden ... und der Wein – all das macht die Reize des Périgord aus. Auf der Route des Vins de Bergerac lernen Sie über 140 leidenschaftliche Winzer kennen. Besuchen Sie die Weinkeller, probieren Sie die Weine und erleben Sie wahre Gastfreundschaft. Einige Winzer organisieren auf ihren Weingütern Veranstaltungen – sicherlich die schönste Art und Weise, die Weine aus Bergerac zu entdecken. www.pays-bergerac-tourisme.com/fr

Im Süden von Bergerac

  • Das Château de Monbazillac: Das Château de Monbazillac gehört seit 1960 der Winzergenossenschaft Cave de Monbazillac. Es bietet eine einzigartige und originelle Architektur mit einem Mix aus mittelalterlichen Verteidigungssystemen und der Eleganz der Renaissance. Es wurde inmitten der renommierten Weinberge errichtet, die seinen Namen tragen. Von den Parkterrassen aus genießen Sie eine außergewöhnliche Aussicht über das Dordogne-Tal. Das komplett möblierte Schloss ist für geführte oder individuelle Besichtigungen ganzjährig geöffnet. Nach dem Ende der Besichtigung wird jedem Besucher eine Monbazillac-Verkostung angeboten. chateau-monbazillac.com/fr
  • Das Château de Bridoire in Ribagnac: Auf dem Château de Bridoire, zwischen Bergerac und Monbazillac, erleben Sie Geschichte auf ganz spielerische Weise! Ein echtes Ritter- und Prinzessinnenschloss. 100 Spiele für alle Altersgruppen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Hier lassen sich Rüstungen anprobieren, man kann Schattentheater spielen, sich in Wurfspielen üben, „Trou madame“ – das sogenannte Kammerspiel – oder das Croquet-Spiel der Ritter ausprobieren, Skifahren auf Gras oder Armbrustschießen sowie den Umgang mit dem Katapult trainieren. Im Park lädt der wilde Irrgarten des geheimnisvollen Tals dazu ein, sich im Spiel zu verlaufen. www.chateaudebridoire.com
  • Die Bastide von Eymet: Die Bastide von Eymet liegt an der Grenze zwischen Périgord und Agenais. Sie wurde 1256 von Alphonse de Poitiers, Bruder des Heiligen Ludwig IX, gegründet – an der Kreuzung zweier ehemaliger römischer Wege, am Ort einer Benediktiner-Probstei, die zu Moissac en Quercy gehört und die selbst auf einer galloromanischen Stätte erbaut wurde. Die offizielle Gründungsurkunde ist auf den 28. Juni 1270 datiert. Die 1271 aufgestellte Satzung der Stadt wurde im November 1295 weitergeführt.

Kontakt

Comité Départemental du Tourisme de la Dordogne
25 Rue Wilson – BP 40032 
24002 Périgueux Cédex
www.tourisme-perigueux.fr
Pressekontakt CDT Dordogne Périgord:
Micheline Morissonneau
E-Mail: promo1cdt24@orange.fr
Tel.: +33 (0)5 53 35 50 05 oder +33 (0)6 70 41 98 58

Weitere Informationen