Tahiti und ihre Inseln

  • Strand in Französisch Polynesien

    Strand in Französisch Polynesien

    © Lam Nguyen

  • Motu in Französisch Polynesien

    Motu in Französisch Polynesien

    © Tahiti Tourisme - Raymond Sahuquet

  • Die Unterwasserwelt Tahitis lädt zum Schnorcheln ein

    Die Unterwasserwelt Tahitis lädt zum Schnorcheln ein

    © The Moorings & Randy Lincks

  • Insel Tahiti mit Bergkette

    Insel Tahiti mit Bergkette

    © Tahiti Tourisme

  • Insel Huahiné

    Insel Huahiné

    © Lucien Pesquie - Bleu Lagon Productions

  • Farbenfrohe Unterwasserwelt in Französisch Polynesien

    Farbenfrohe Unterwasserwelt in Französisch Polynesien

    © Gilles Diraimondo - AMV Voyages

  • Bora Bora

    Bora Bora

    © Tahiti Tourisme

  • Blaue Lagune von Rangiroa

    Blaue Lagune von Rangiroa

    © Marcel Isy-Schwart

  • Farbenfrohe Fauna über und unter Wasser

    Farbenfrohe Fauna über und unter Wasser

    © Gilles Diraimondo - ANV Voyages

  • Traditionelle Tänze in Tahiti

    Traditionelle Tänze in Tahiti

    © Cori Osborne

  • Traditionelles Auslegerkanu Va'a

    Traditionelles Auslegerkanu Va'a

    © Raymond Sahuquet

  • Überwasser-Bungalow des Hotels Le Méridien auf Bora Bora

    Überwasser-Bungalow des Hotels Le Méridien auf Bora Bora

    © Le Méridien Bora Bora

Tahiti und ihre Inseln Papeete fr

Das Paradies im Südpazifik umfasst die 118 Inseln Französisch Polynesiens, wobei aber nur 67 davon bewohnt sind. Diese Inseln verteilen sich auf fünf verschiedene Archipele und damit auf ein Seegebiet von der Größe Europas. Gesellschafts-Inseln, Marquisen, der Tuamotu-Archipel, die Austral-Inseln und die Gambier-Inseln warten mit einzigartigen Landschaften auf. Hinreißende Panoramen eröffnen Perspektiven mit immergrünen Vulkan-Eilanden oder charmanten Korallenatollen umgeben von kristallklarem Wasser.

Natur

Sämtliche Inseln Französisch-Polynesiens sind vulkanischen Ursprungs. Die Archipele bestehen aus 35 "hohen" Inseln mit grünen Vulkanbergen (Gesellschafts-, Austral- und Gambier-Inseln, Marquesas) und 83 "flachen" Atollen (v.a. Tuamotu-Archipel). Seit 2006 stehen Fakarava und sechs Atolle des Tuamotu-Archipels in der UNESCO-Liste der Biosphären-Reservate. Fakarava mit seinem 60 Kilometer langen und 25 Kilometer breiten Korallenring ist berühmt für seine Wasserqualität. Das Reservat erstreckt sich auf 270.000 ha über Land und Meer.

Alle Liebhaber eines naturnahen Tourismus finden in den unberührten Urwäldern der Raiatea- und Huahine-Inseln sagenhafte Wanderreviere. Ein hinreißendes Naturschauspiel bietet sich an den Wasserfällen von Afareaitu auf Moorea.

Auf den Polynesischen Inseln wachsen die schönsten Tropenpflanzen wie Kokospalmen, köstliche Vanille, aber auch Brotfruchtbäume. Das Wahrzeichen Französisch Polynesiens ist die fein duftende Gardenienart "Tiare Tahiti". Überall auf Tahiti gedeihen farbenfrohe Blumen: vom Blutrot der "Opuhi" über die grafischen Muster der Heliconien oder Paradiesvogelblumen reicht die Palette bis zu den in unzähligen Pastell-Nuancen oder auch in Scharlachrot blühenden Bougainvillea-Hecken oder den Hibiskus-Blütenmeeren.

Die Meeresfauna ist ebenso vielfältig wie die Geografie der Archipele und ihrer Meeresgründe. Wegen seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt bezeichnen Wissenschaftler das polynesische Meeresgebiet auch als "reichstes Aquarium der Erde". Über 1.000 Fischarten, Schnecken und Schalentiere sind hier heimisch. Die Gewässer Polynesiens versprechen daher unvergessliche Tauchgänge. Die berühmtesten Spots auf Tahiti sind das „Aquarium“, die Spalten von Saint-Etienne oder von La Source mit einer inoffensiven Haiart, Arue-Gorgonen, bunten Korallen… 

Schildkröten und Korallen werden hier besonders geschützt. Im Schildkrötenzentrum sowie in der Klinik der Schildkröten in Moorea kümmert man sich liebevoll um kranke oder geschwächte Tiere, die dann anschließend wieder im Meer ausgesetzt werden. Eine Kinderstube der Korallen entstand auf Initiative der Direktion des Bora Bora Pearl Beach Resort & Spa. Sie kümmert sich um bedrohte Korallenarten, die hier unter Schutz gedeihen können. Zu diesem Zweck wurden im Jahr 2001 künstliche Riffe versenkt, auf denen sich die Korallen ohne störende Strömungen vermehren können.

Kultur und Tradition

Die beste Möglichkeit, die polynesische Kultur hautnah zu erleben, bieten die zahlreichen über das ganze Jahr verteilten Festivals. Dabei nehmen Einheimische Besucher mit in eine bezaubernde und mystische Welt der Traditionen und Bräuche von Tahiti. Urlauber werden so Zeugen von geheimnisvollen Zeremonien, Musik- und Tanzdarbietungen sowie Ruderwettkämpfen mit den schlanken Pirogen (lange, schmale Einbäume).

Das Handwerk Polynesiens zeigt noch stark verankerte Traditionen und eine intensive kulturelle Durchmischung. Die handwerkliche Qualität ist international renommiert. Was Tahiti und ihre Inseln aber so "wertvoll" macht, sind zweifellos die berühmten Perlen, die vor allem vor den Tuamotu-Inseln gezüchtet werden.

Die Kunst Französisch Polynesiens wird außerdem geprägt von den Werken des Malers Paul Gauguin, der durch seine Bilder, die polynesische Südseeschönheiten darstellen, auf der ganzen Welt berühmt wurde. Kunstliebhaber werden daher die zahlreichen Museen auf Tahiti zu schätzen wissen: das Museum von Tahiti und seinen Inseln, das Perlenmuseum Robert Wan, das Muschel-Museum und das Paul-Gauguin-Museum. Vorchristliche Legenden und Kulte, wie die der Götter Oro oder Hiro, fanden ihren Raum in den Marae, sakralen Orten, die auch den Krönungszeremonien der Stammeskönige dienten. Von diesen sind noch zahlreiche Reste erhalten.

Die wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten

  • Austral-Inseln – Schwimmen mit Walen, Kunsthandwerk (Flechten)
  • Insel Huahine mit ihren herausragenden archäologischen Fundstätten
  • Bora Bora – Übernachten im Stelzen-Bungalow inmitten der Lagune
  • Tahiti – Surfen in gigantischen Wellen, Markt von Papeete.
  • Auf dem Markisen-Inseln Jacques Brel eine Hommage erweisen. Sein Grab liegt neben dem des Malers Paul Gauguin.

Aktivitäten/Attraktionen

  • Tauchen inmitten von Delfinen, Rochen, Mantas und Haien.
  • Touren zu Fuß, per MTB, zu Pferd oder mit dem Quad durch das Gebirge mit wilden Tälern und Wasserfällen.
  • Canyoning im Vallée de la Papenoo.
  • Polynesisches Kunsthandwerk, Perlen auf Tahiti, Tätowierung, Monoi-Öl, lokale Tänze.
  • Tauchen vor den Inseln Raiatea und Taha'a (Gesellschaftsinseln)

Praktische Informationen

  • Hauptstadt: Papeete.
  • Sprachen: Offizielle Sprache ist Französisch, Tahitianisch zumeist aber die Zweitsprache.
  • Einreisebestimmungen: EU-Bürger aus dem europäischen Wirtschaftsraum, Andorra, Monaco und der Schweiz benötigen einen bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass, kein Visavermerk notwendig, sowie ein gültiges Dokument für den Rücktransport. Im Falle eines Transitaufenthalts in den USA muss der Reisepass den Anforderungen der amerikanischen Behörden entsprechen und der Online-Fragebogen ESTA ausgefüllt werden. Informationen erteilt das amerikanische Konsulat.
  • Zeitunterschied mit Paris: minus 11 Stunden im Winter, minus 12 Stunden im Sommer
  • Währung: Pazifischer Französischer Franc. Fester Tausch: 1 Euro =119,33 CFP.
  • Klima: tropisch, Dezember und Januar sind die niederschlagsreichsten Monate, am trockensten sind der Juli und August
  • Temperaturen: 21 - 32°C, im Durchschnitt 27°C
  • Beste Reisezeit: Wegen des tropischen Klimas ganzjährig mit maximaler Sonnenscheindauer und erfrischenden Passatwinden. Trocken ist es von April bis Oktober, von November bis März ist das Klima etwas feuchter. Die Wassertemperatur liegt durchschnittlich bei 26°C.
  • Anreise: Internationaler Flughafen von Tahiti-Faa‘a.
  • Airlines: Internationale Verbindungen: Air Tahiti Nui, Air France, Air New Zealand, Air Tahiti, Hawaiian Airlines, Lan Airlines, Aircalin. Lokale Verbindungen: Air Tahiti.

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