Naturpark Montagne de Reims

  • Naturpark Montagne de Reims und Weinreben

    Naturpark Montagne de Reims und Weinreben

    © Atout France - Michel Angot

  • Weinfelder und Mühle Nahe Epernay

    Weinfelder und Mühle Nahe Epernay

    © CRT Champagen-Ardenne - Oxley

  • Buchen Faux de Verzy im Naturpark Montagne de Reims

    Buchen Faux de Verzy im Naturpark Montagne de Reims

    © CRT Champagen-Ardenne - Oxley

Naturpark Montagne de Reims Rue du Franc Mousset 51500 Sermiers fr

Willkommen im "Gebirge" von Reims

Die Hügellandschaft rund um Reims bildet den Naturpark „Montagne de Reims“.  Nur eine Stunde von Paris entfernt und mitten im Weinanbaugebiet zwischen Reims und Epernay gelegen, ist die Landschaft ein idealer Urlaubsort, der eine spannende Mischung von unberühter Natur und Weinbau zu bieten hat. 

Natur entdecken

Der Parc naturel de la Montagne de Reims umfasst insgesamt 68 Kommunen und ist 1970 initiert worden. Auch wenn der Name "Montagne" (dt. Gebirge) täuscht, der höchste Hügel ist gerade einmal 280 Meter hoch, so ist der regionale Naturpark jeden Besuch wert. Über 300 km erstreckt sich hier ein Netz an Wanderwegen für Fußgänger, Reiter, Radfahrer direkt im Wald oder inmitten der Weinberge. So entdecken Sie Schritt für Schritt ein einzigartiges Naturschutzgebiet, in dem selten gewordene Bäume und Pflanzen, so zum Beispiel die berühmten Buchen „Faux de Verzy“, einen Platz finden.

Die einzelnen Gebiete des Naturparks

Der insgesamt rund 53.300 Hektar große Naturpark wird in 4 Zonen unterteilt: La Côte d'Ile-de-France im Norden, Le Tardenois de la vallée de l'Ardre im Osten, La Vallée de la Marne im Süden sowie das zentral gelegene Gebiet Le plateau de la Montagne de Reims.
Von Paris aus kommend ist La Côte d'Ile-de-France am schnellsten zu erreichen. Das Gebiet ist die höchst gelegene Gegend des Naturparks und bietet dementsprechend einen tollen Ausblick auf die Weinberge der Champagne. Westlich von der Côte d'ile-de-France finden Sie Le Tardenois de la vallée de l'Ardre. Es umfasst das Flußbecken der Ardre. Der Besucher trifft hier auf pittoreske romanische Kirchen aber auch auf Spuren des Ersten Weltkrieges, insbesondere in Form von Militärfriedhöfen. Besonders malerisch ist das östliche Gebiet des Parks, das an den Ufern der Marne liegt. Hier können auch Bootsfahrten unternommen werden.  Um dort hinzugelangen, gilt es das zentrale Gebiet des Parks, das Plateau, zu durchqueren. Dieses zeichnet sich durch seinen dichten Baumbestand und seine Erhöhungen aus. Da das Plateau nur sehr dünn besiedelt ist, kann die Natur hier im besonderen Maße genossen werden.

Im gesamten Park-Gebiet sind Infotafeln angebracht, die nicht nur etwas über die ökologischen und historischen Besonderheiten der Region hinweisen, sondern auch den Weg zu pädagogischen Angeboten weisen. Diese richten sich im besonderen Maße an Kinder und Jugendliche, so dass Familien hier einen tollen Urlaubsort vorfinden!

Weintourismus

Neben diesem Natur-Idyll dominiert der Weinanbau die Landschaft der Region. Rund 7000 Hektar Land werden hier kultiviert und für den Anbau der edlen Trauben genutzt. In jedem Dorf, welches von der Champagner AOC klassifiziert wurde, empfangen die Winzer neugierige Touristen um sie die Etappen der Champagnerherstellung entdecken und den Champagner kosten zu lassen. Seit 2009 wurden ca. 75 Dienstleister auf diesem Gebiet mit dem Label „Vignobles &Découvertes“ ausgezeichnet und somit zu bestimmten touristischen Qualitäts-Anforderungen verpflichtet. 


Deswegen bieten die Weinbauern der Champagen nicht nur Verkostung und Rundgänge an, sie verstehen sich vielmehr als Botschafter ihrer Kunst und wie es sich für gute Gastgeber gehört, werden ein paar Geheimnisse auch mit Ihnen geteilt: Mit welcher Temperatur wird ein Champagner serviert? Wie öffnet man eine echte Champagner-Flasche unfallfrei geöffnet? Welche Speisen passen am besten zu dem edlen Tropfen? Nach Ihrem Besuch in der Champagne wissen Sie das auf jeden Fall!

Praktische Infos

  • Die an den Park angrenzenden Städte sind Epernay, Reims und Châlons-en-Champagne. Von dort aus können Sie den Park jeweils mit den Regionalzug, dem Bus oder natürlich dem eigenem PKW erreichen. 
  • Hunde dürfen nur an der Leine geführt werden.
  • Die verschiedenen Info-Büros vor Ort sind ganzjährig geöffnet: Montags bis Freitags: 13:30 - 17:30, von April bis Oktober auch am Wochenende