Guy: Mein Paris - 20. Arrondissement

  • Guy von den Pariser Greetern zeigt uns das 20. Arrondissement von Paris

    Guy von den Pariser Greetern zeigt uns das 20. Arrondissement von Paris

    © Guy - Parisien d'un Jour

  • Greeter Guy von Parisien d'un Jour zeigt gerne "sein" 20. Arrondissement von Paris

    Greeter Guy von Parisien d'un Jour zeigt gerne "sein" 20. Arrondissement von Paris

    © Guy - Parisien d'un Jour

  • Passage des Soupirs im 20. Arrondissement von Paris

    Passage des Soupirs im 20. Arrondissement von Paris

    © Guy - Parisien d'un Jour

  • Blick über Paris vom Park Belleville aus

    Blick über Paris vom Park Belleville aus

    © Guy - Parisien d'un Jour

  • Rue de Menilmontant im 20. Arrondissement von Paris

    Rue de Menilmontant im 20. Arrondissement von Paris

    © greeters.paris

Guy: Mein Paris - 20. Arrondissement Rue de la Chine Paris fr

Die Higlights von Guy im Überblick:

  • Liebster Blick: Parc de Belleville
  • Schönste Straße: Passage des Soupirs
  • Lieblings-Café: Aux Folies Belleville
  • Architektur: Rue des Pavillons


Eine der idyllischsten Ecken des 20. Arrondissements, wie ich finde, durchstreift man während eines Spaziergangs durch die Passage des Soupirs, zwischen der Rue de la Chine (Hausnummer 42) und der Rue des Pyrénées (Hausnummer 244). Biegt man von der Rue de la Chine in die kleine Gasse, entdeckt man eine Reihe alter Backstein- und Kalksteinhäuser, die ehemals Teil der "Manufacture Parisienne de Perles" waren. Auch der kleine versteckte Garten gehörte zum Fabrikgelände. Die Passage des Soupiers ist eine kleine Oase der Stille, während die benachbarte, äußerst lebhafte Rue des Pyrénées, mit einer Länge von 3,5 km die zweitlängste Straße von Paris ist.

 

Ebenfalls idyllisch und noch dazu ein echter Geheimtipp ist der "Jardin Naturel" (112 rue de la Réunion), nahe der Metrostation A. Dumas. In dem kleinen Park wachsen ausschließlich einheimische Bäume, die Gartenarbeit richtet sich nach ökologischen Regeln. Wer im Trubel von Paris entspannt den Vögeln lauschen möchte, ist hier genau richtig.

 

Auch der Parc de Belleville (zu erreichen über die Rue des Couronnes, Rue Piat oder Rue Julien Lacroix.) ist sehr schön. Er ist 45 000 m² groß und als "espace vert écologique" ausgezeichnet. Zwischen den rund 12.000 Bäumen gibt es viele Liegewiesen und sogar einige Weinberge. Die Fontäne des Springbrunnens ist mehr als 100 Meter hoch. Vom höchsten Punkt des Parks hat man einen tollen Panorama-Blick über ganz Paris.

 

Rund 20 Minuten entfernt von dem Naturpark finden sich sowohl mein Lieblingsrestaurant, als auch eines meiner liebsten Gebäude. In der Rue Pelleport 31 (Metrostation Gambetta oder Porte de Bagnolet) serviert das Le Bistrot du parisien eine traditionell französische Küche. Die Preise für ein Hauptgericht liegen zwischen 25 - 30 €.

 

Ein anderer Geheimtipp ist übrigens die Galerie von Caroline Bouyer, die gleichzeitig auch als Atelier dient (70 rue de Ménilmontant). Die Bildhauerin stellt in ihrem Schaufenster unter anderem einen sehenswerte Reihe von Landschaftsskulpturen aus, die die Veränderungen des Pariser Ostens zeigen. Gerne können Sie ihr auch einen Besuch abstatten und mehr über ihre Kunst erfahren!

 

An der Ecke Rue Pelleport und Rue des Pavillons steht ein ganz ungewöhnliches Gebäude des Architekten Frédéric Borel. Er gilt als Verfechter einer "expressiven" Architketur, die die Städte beleben soll. Das Gebäude selbst scheint förmlich schwerelos zu sein.

 

Meinen Tag lasse ich gerne im Aux Folies Belleville in der Rue de Belleville ausklingen. Das Innere ist im 50er Jahre Stil dekoriert. Von der Außenterrasse hat man einen guten Blick auf die Rue Dénoyer, die mehr oder weniger vollständig mit Graffitis bedeckt ist. Viele davon sind künstlerisch sehr anspruchsvoll.

 

Das ist mein Paris,

 

Guy

(Greeter bei Parisien d’un Jour)

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