Martin Walker's Reiestipps: Durchs Dordogne-Tal bis Sarlat

  • Chateu de Castelnaud

    Chateu de Castelnaud

    © Chateu de Castelnaud

  • Blick auf das nächtliche Sarlat

    Blick auf das nächtliche Sarlat

    © Office de tourisme de Sarlat

  • Chateau Milandes

    Chateau Milandes

    © Shutterstock_Ostill

Martin Walker's Reiestipps: Durchs Dordogne-Tal bis Sarlat le bugue fr

Los geht es in Le Bugue (hier findet dienstags der beste Markt der Region statt) – Le Bugue ist übrigens das Vorbild für Saint-Denis, den Handlungsort der Bruno-Romane. Von dort aus führt der Weg nach  Le Buisson (Markttag ist Freitag) und von dort weiter flussaufwärts. Man kann auch die Route départementale von Le Bugue nach Audrix nehmen, dann in Richtung Le Coux-et-Bigaroque und Saint-Cyprien weiterfahren (Markttag Sonntag) und dann auf die D703 zurückkehren, die dem Fluss folgt.

Historische Sehenswürdigkeiten

Unterwegs kommt man an den zwei großen Burgen von Beynac und Castelnaud vorbei: Dort standen sich während des Hundertjährigen Kriegs Engländer und Franzosen gegenüber. Auf Beynac drehte Luc Besson seinen Film über Jeanne d’Arc, und in Castelnaud kann man mittelalterliche Belagerungsmaschinen (Katapulte und Bliden) besichtigen und sogar selbst in eine Rüstung steigen und mit dem Schwert kämpfen – ein Vergnügen für Jung und Alt. Der Frau des Erbauers François de Caumont war die Anlage zu düster, und sie überredete ihren Gemahl, das hübsche Château des Milandes zu bauen.

Das Château des Milandes war in den 40er-Jahren Wohnsitz der amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Josephine Baker, die im Zweiten Weltkrieg daraus einen Zufluchtsort für die Résistance machte.

Weiter geht es ins zauberhafte La Roque-Gageac und dann hoch zum auf einem Hügel gelegenen mittelalterlichen Domme. Genießen Sie die wundervolle Rundumsicht.

Sarlat

Die Tour endet in Sarlat, wo man stundenlang durch die wunderschöne Altstadt schlendern kann. 

Das von Sümpfen umgebene Sarlat ist eine pittoreske Stadt, deren Kern im 16. und 17. Jahrhundert erbaut wurde und sich seitdem kaum verändert hat. Man könnte hier problemlos Alexandre Dumas’ Die drei Musketiere verfilmen und müsste bloß ein paar Schaufenster verkleiden.