Jakobswege: Via Podiensis - von Le-Puy-en-Velay bis Santiago de Compostela

  • Le-Puy-en-Velay mit Saint-Michel Aiguilhe auf dem Felsen im Vordergrund und der Statue Notre-Dame de France im Hintergrund.

    Le-Puy-en-Velay mit Saint-Michel Aiguilhe auf dem Felsen im Vordergrund und der Statue Notre-Dame de France im Hintergrund.

    © Atout France - OT du Puy en Velay - J. Grimaud

  • Dorf Conques, eine Etappe des Jakobswegs.

    Dorf Conques, eine Etappe des Jakobswegs.

    © Atout France - Maurice Subervie

  • Abtei Sainte-Foy in Conques, Pilgerort und Pilgerherberge auf dem Jakobsweg

    Abtei Sainte-Foy in Conques, Pilgerort und Pilgerherberge auf dem Jakobsweg

    © Atout France - Pascal Gréboval

  • Abtei Saint-Pierre in Moissac

    Abtei Saint-Pierre in Moissac

    © Atout France - Patrice Thébault

Jakobswege: Via Podiensis - von Le-Puy-en-Velay bis Santiago de Compostela Le-Puy-en-Velay fr

Die in weiten Teilen auf dem Fernwanderweg GR 65 verlaufende Via Podiensis, die in den letzten Jahren immer mehr zu einer belebten Pilgermeile avancierte, startet in Le-Puy-en-Velay im grünen Herzen Frankreichs, der Auvergne. Dieser bedeutsamste und älteste französische Jakobsweg, der vor allen Dingen durch seine landschaftliche Vielfalt sowie durch vielgestaltige historische Sakralbauten besticht, führt über etwa 700 Kilometer durch das sonnenverwöhnte Languedoc-Roussillon und die Midi-Pyrénées bis nach Saint-Jean-Pied-de-Port am Fuße der Pyrenäen in
Aquitanien. Da die gesamte Wanderroute zu einem Großteil über ebenes Terrain verläuft und darüber hinaus eine sehr gut ausgebaute touristische Infrastruktur mit zahlreichen Pilgerunterkünften und Gepäcktransportmöglichkeiten aufweist, eignet sich die Via Podiensis auch für Pilgerneulinge.

Streckenverlauf der Via Podiensis

Einen fulminanten Reiseauftakt bildet das sakrale Zentrum von Le-Puy-en-Velay – die romanische Kathedrale Notre-Dame-de-l’Annonciation. Lässt man das kleinstädtische Treiben erst einmal hinter sich, dringt man vor zu schillernden Blütenmeeren, deren Wellen sanft die Vulkanhügel des südlichen Zentralmassivs streifen. Zartduftende Heideflächen sowie sattgrüne Buchen- und Kiefernwälder erwarten den Pilger vorbei an Saint-Chély-d’Apcher und Espalion in der Margeride. Im weiteren Verlauf durchstreift man auf der Via Podiensis über die Ortschaften Conques mit seiner im romanischen Stil errichteten Klosterkirche Sainte-Foy, Figeac und Cahors das idyllische Tal des Flusses Lot sowie die wildromantischen Kalkhochebenen der Causses. Bevor man schließlich auf die wilden Schluchten des imposanten Pyrenäen-Gebirges und das Ziel in Saint-Jean-Pied-de-Port trifft, durchquert man zunächst die sanften Hügelketten der Gascogne über die Schwemmlandebene der Garonne bei Moissac mit der Abtei Saint-Pierre sowie die Ortschaften Eauze und Orthez.

Informationen zur Routenplanung

Eine ausgiebige Streckenplanung inklusive Reservierungen von Unterkünften ist empfehlenswert. Nützliche Tipps und Etappenbeschreibungen auf Deutsch finden sich zum Beispiel unter fernwege.de sowie jakobsweg.de. Darüber hinaus stellen unter anderem die folgenden deutschsprachigen Wanderführer wertvolle Begleiter auf der Pilgerschaft dar:

  • Outdoor-Reiseführer „Frankreich: Jakobsweg Via Podiensis“ für ca. 15 €;
  • Rother-Wanderführer „Französischer Jakobsweg: Via Podiensis von Le-Puy-en-Velay bis zu den Pyrenäen“ für ca. 15 €;
  • DuMont-Wanderführer „Wandern auf dem Französischen Jakobsweg Via Podiensis“ für 12 €.

Sehenswert