Die Île d’Oléron

  • Die typischen Hütten der Austernzüchter

    Die typischen Hütten der Austernzüchter

    © Atout France - Phovoir

  • Strand auf der Ile d'Oleron

    Strand auf der Ile d'Oleron

    © Atout France - Phovoir

  • Das Viaduc d'Oléron verbindet die Insel mit dem Festland

    Das Viaduc d'Oléron verbindet die Insel mit dem Festland

    © Atout France - Phovoir

  • Die Insel ist bekannt für ihre Austernzucht

    Die Insel ist bekannt für ihre Austernzucht

    © Atout France - Phovoir

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Die Île d’Oléron Saint-Pierre d'Oléron fr

An der französischen Atlantikküste - nördlich der Gironde-Mündung - liegt Frankreichs zweitgrößte Insel: die Île d'Oléron. Über eine knapp 3 Kilometer lange Brücke, dem Viaduc d'Oléron, ist die Insel mit dem Festland verbunden.

Naturparadies

„Mimoseninsel“– dieser Beiname sagt es eigentlich schon: Die Île d’Oléron ist ein Naturparadies. Vor allem Wälder, Sümpfe, Dünen und Strände sind es, die ihre Landschaft prägen. Rund 140 Pflanzen- und Blumenarten, die hauptsächlich in den Feuchtgebieten wachsen, 250 Vogelarten und über 30 Säugetierarten lassen die Île d‘Oléron zusätzlich zu einem Eldorado für Naturliebhaber werden.

Das milde Klima tut sein Übriges, um die nördlich der Gironde-Mündung gelegene Atlantik-Insel von spätestens April bis Mitte September zu einem beliebten Touristen- und Urlaubsziel zu machen. Wobei die Betonung auf dem Begriff „nachhaltiger Tourismus“ liegt: Mehrere Strände der Île d’Oléron sind mit dem Umwelt-Gütesiegel Blaue Flagge (Pavillon bleu) ausgezeichnet.

Paradies für Wanderer, Radfahrer und Wassersportler

Kaum überraschend also, dass die Insel zahlreiche Wanderer anzieht. Ein wahres Wander-Paradies ist zum Beispiel das Sumpfgebiet Marais des Bris in Saint-Trojan les Bains im äußersten Südwesten der Insel, wo das Tourismusbüro geführte Wanderungen zu verschiedenen Themen anbietet.

Aber auch Radfahrer und Reiter kommen hier auf ihre Kosten: Auf der Île d’Oléron gibt es ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Radwegenetz von rund 130 Kilometern Länge sowie 13 Reiterhöfe. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die Insel für jede Art von Wassersport prädestiniert ist. Der Meeresabschnitt zwischen der Île d’Oléron und ihrer Nachbarinsel Île de Ré einerseits und dem Festland andererseits gilt als Segler-Paradies. Der südliche Teil dieses Abschnitts, des Pertius d’Antioche, eignet sich zudem ideal für die Muschel- und Austernzucht. Kein Wunder, dass die Île d’Oléron eine der bedeutendsten europäischen Austernzucht-Regionen ist.

Sehenswürdigkeiten auf der Île d‘Oléron

Und das ist noch längst nicht alles, was die Insel zu bieten hat. Hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Le Marais aux Oiseaux: So heißt ein Wildtier-Park im gleichnamigen Sumpfgebiet in Dolus d’Oléron, wo man über  60 verschiedene Tierarten, vor allem Vögel,
    beobachten kann. Unter anderem gibt es dort einen Wildtier-Lehrpfad und ein Vogel-Observatorium.
  • Le Port des Salines: Das Freilichtmuseum in Le Grand Village informiert über die Meersalzgewinnung.
  • Phare de Chassiron: Der 1834 bis 1836 erbaute Leuchtturm ist ein beliebtes Ausflugsziel. Wer die 224 Stufen erklommen hat, wird mit einer wunderbaren Aussicht über den Atlantik und die Île de Ré belohnt.
  • Militärhistorische Bauwerke: Dazu gehören vor allem das der Insel vorgelagerte Fort Boyard und die von Vauban errichtete Citadelle du Château d’Oléron mit der Bastion de la Brèche, wo sich ein militärhistorisches Museum über die französische Kolonisierung Nordamerikas befindet.
  • Kirchen: Auf der Île d’Oléron gibt es mehrere sehr bedeutende romanische Kirchen, darunter die von Saint-Georges d’Oléron, die vor allem mit ihrer wunderschönen Fassade begeistert, und die von Saint-Pierre de Sales de Marennes mit ihrem gotischen Glockenturm.
  • Museen: Allemal einen Besuch wert sind das Musée de l’Île d’Oléron in Saint-Pierre d’Oléron (Geschichte der Insel und ihrer Bewohner), die Halle aux Vivres in Brouage (Militärarchitektur), das Maison Champlain in Brouage (französisch-amerikanische Beziehungen), das Musée des Huîtres in Bourcefranc-Le-Chapus (Austernzucht) und das Maison Paysanne in Le Grand Village (bäuerliches Leben).

Veranstaltungen auf der Île d’Oléron

  • Austernfest im Juli mit Feuerwerk und Ball
  • Märkte: Reizvoll sind auch die Wochen- und Trödelmärkte, die man in verschiedenen Ortschaften besuchen kann. Spezialitäten der Insel findet man vor allem in Saint-Pierre und La Cotinière.

Information

Office du Tourisme de l'Île d'Oléron et du bassin de Marennes (Fremdenverkehrsamt)
22 rue Dubois Meynardie

17320 Marennes

Tel.: +33 (0)5 46 85 65 23

Öffnungszeiten

Montag bis Samstag 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr