Die französische Mittelmeerküste

  • Küste bei Villefranche-sur-Mer an der Côte d'Azur

    Küste bei Villefranche-sur-Mer an der Côte d'Azur

    © Atout France - Robert Palomba

  • Esterel

    Esterel

    © CRT Riviera - JJ Giordan

  • Antibes Juan les Pins

    Antibes Juan les Pins

    © Atout France - Robert Palomba

  • Cannes

    Cannes

    © Atout France - Robert Palomba

  • Camargue

    Camargue

    © Atout France - Fabrice Milochau

  • Menton

    Menton

    © Atout France - Franck Charel

  • Saint Tropez

    Saint Tropez

    © Atout France - Robert Palomba

Die französische Mittelmeerküste Hyeres fr

Die französische Mittelmeerküste gehört zu den beliebtesten Ferienregionen des Landes. Verschwiegene Buchten, schattenspendende Pinien, exquisite Strände und azurblaues Wasser tragen zu einem unvergesslichen Urlaub bei.

Unbedingt sehenswert

  • Das Musée Fabre in Montpellier (Languedoc-Mittelmeer) mit seinen in zwei Jahrhunderten entstandenen Kollektionen bildender Kunst.
  • Bilderbuch-Landschaften entlang der Route des Vins (Weinstraße) in der Provence und im Languedoc.
  • Das Internationale Mode- und Fotografie-Festival in Hyères (Region Provence-Alpes-Côte d'Azur) in der Villa Noailles mit ihrer modernen Architektur.
  • Die Museen von Nizza (Côte d'Azur) mit ihren kostbaren Sammlungen von Matisse und Chagall sowie ein Bummel entlang der berühmten Promenade des Anglais
  • Das Musée Océanographique de Monaco, hoch über den Dächern von Monaco, zeigt, dass auch die Unterwasserwelt der Region paradiesisch ist.
  • Die Calanques von Cassis (Region Provence-Alpes-Côte d'Azur), die 2012 zum Nationalpark erklärt wurden.
  • Regionaler Naturpark der Camargue (Landschaft in der Provence im Rhône-Delta) mit den weißen Pferden, den rosa Flamingos und den schwarzen Stieren.
  • Zumindest einen Tag sollte man auf dem als Unesco-Welterbe klassifizierten Canal du Midi (verbindet Toulouse mit dem Mittelmeer bei Sète) verbringen.
  • Der Yachthafen von Saint-Tropez: sehen und gesehen werden.
  • Die Basilika Notre Dame de la Garde (Region Provence-Alpes-Côte d'Azur) wacht auf einer Anhöhe über Marseille und den Vieux Port (Alter Hafen).

Die Küste von Languedoc und Roussillon

Am linken Rand - und damit an der spanisch-französischen Grenze, der "Panorama-Postkarte" - liegt Banyuls mit seinem Observatoire Océanographique. Colliure kennt man unter anderem wegen seiner würzigen Anschovis, Argelès-sur-Mer und Saint-Cyprien an der Côte Vermeille eher wegen ihrer weißen Sandstrände. Über Gruissan wacht der berühmte Tour Barberousse, in Leucate bestimmen Aktivitäten, die mit Wind zu tun haben, das Geschehen. Die UNESCO führt Narbonne mit seinen gallisch-romanischen Relikten in ihrem Verzeichnis. Genauer gesagt, den Canal de la Robine, der die Stadt durchquert.

Auf dem Weg nach Montpellier, wo man sich ausgiebig ins Nachtleben stürzen kann, liegen die Fischerhäfen Palavas les Flots und Sète. Am Cap d'Agde feiert die Freikörperkultur einen Höhepunkt nach dem anderen. Die Pyramiden-Architektur von La Grande Motte sorgt für einen extrem hohen Wiedererkennungs-Wert des Badeortes und eine offizielle Qualifizierung als herausragendes Kulturgut des 20. Jahrhunderts.

Die Küste um Marseille

Zwischen Languedoc und der Provence finden in den sumpfigen Ebenen der Camargue Wildpferde, Flamingos und Stiere ihre Heimat und in Stationen wie Grau-du-Roi, Aigues-Mortes und Saintes-Maries-de-la Mer an der Côte d'Améthyste Badegäste ihr Urlaubsdomizil. Pulsierendes mediterranes Leben verheißt Marseille. Als Kontrastprogramm folgen die malerischen Calanques von Cassis. Nach Bandol an der Küste des Départements Var kommt man nicht nur wegen des famosen Rosé-Weines. Six-Fours-les-Plages ist stolz auf seine Institut Océanographique. 

Die Küste der Côte d'Azur

In Toulon beginnt dann die Côte d'Azur - der wohl größte Laufsteg von Stars und Sternchen dieses Planeten. Saint-Tropez ist schon seit längerem ein international eingetragenes Warenzeichen! Das Massiv des Maures liegt beschützend hinter Sainte-Maxime. Doch auch Normalbürger dürfen sich in Mandelieu-la-Napoule mit seinem Schloss, in Antibes, auf der Promenade des Anglais von Nizza oder beim Festival in Cannes willkommen fühlen. Dort allerdings nicht auf dem roten Teppich der "arches". Der bleibt jener anderen "Kundschaft" und hunderten von People-Fotografen vorbehalten. Deutlich gelassener und, dank der allgegenwärtigen Zitronen auch fruchtiger, geht es in Menton zu. Womit wir an der Grenze zu Italien und damit am rechten Rand der Panorama-Postkarte angelangt wären.

Inseln im Mittelmeer

Das Château d'If auf den Frioul-Inseln vor Marseille verdankt Alexandre Dumas und seinem Roman "Der Graf von Monte Christo" seine Berühmtheit. Einst ließ François I. das Gemäuer als Festung errichten, dann wurde es zum Gefängnis und nun zur denkmalgeschützten Sehenswürdigkeit. Fünf Hauptinseln machen den Embiez-Archipel vor Toulon aus, darunter die völlig verkehrsfreie Insel Embiez selbst. Sie beherbergt das Institut Océanographique und dessen Aquarien, die zahlreiche heimische Meeresbewohner in ihrer natürlichen Umgebung präsentieren.

Man nennt die vier Inseln von Hyères auch "die goldenen Inseln". Dabei bildet die Insel Porquerolles die Verlängerung der Halbinsel von Giens. Touren zu Fuß oder mit dem Rad eröffnen ein wahres Naturparadies. Port-Cros ist die bergigste der vier Eilande. Sie bildet den einzigen Nationalpark des französischen Festlandes, der sich sowohl über ein Überwasser- als auch ein Unterwasser-Gebiet erstreckt. Die mannigfaltige und üppige Flora der Insel bietet vielen Vogelarten ihr Refugium.

Der mysteriöse "Mann mit der eisernen Maske" fand im königlichen Fort auf der Ile de Sainte Marguerite sein Zuhause. Auf der anderen der beiden Inseln des Lerins-Archipel vor Cannes, Saint Honorat, führen seit dem 5. Jahrhundert Mönche ein Leben in Andacht und Keuschheit. Bestimmt nicht einfach, angesichts spärlich bekleideter irdischer Versuchung an Deck vorbeirauschender Luxusyachten...!

Sehenswert

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