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Der Nationalpark Calanques

  • Die Calanque de Marseilleveyre

    Die Calanque de Marseilleveyre

    © Atout France - F. Milochau

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  • An der Küste von Marseille (hier die Hafeneinfahrt) beginnen die Calanques.

    An der Küste von Marseille (hier die Hafeneinfahrt) beginnen die Calanques.

    © Atout France - A. Dupont

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  • Die Calanque de Sourmiou

    Die Calanque de Sourmiou

    © Atout France - F. Charel

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  • Bei Cassis (hier der Strand) enden die Calanques.

    Bei Cassis (hier der Strand) enden die Calanques.

    © Atout France - Michel Angot

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    Ein Naturschutzgebiet in direkter Nachbarschaft zu einer Großstadt – wie soll das gehen? Der Nationalpark Calanques vor den Toren von Marseille macht es vor. Er ist der jüngste Nationalpark Frankreichs – und der einzige seiner Art in ganz Europa.

    Sie sind eine der größten Touristenattraktionen Südfrankreichs: die Calanques, fjordähnliche Buchten im Kalkgestein des Mittelmeers. Vor allem das Massif des Calanques mit seinen malerischen Felsklippen zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an. Rund 20 Kilometer lang erstreckt es sich zwischen Marseille und Cassis an der Küste des Départements Bouches-du-Rhône (Region Provence-Alpes-Côte d’Azur).

    Vor den Toren von Marseille

    Im April 2012 wurde hier der zehnte und bislang letzte Nationalpark Frankreichs eröffnet. Es ist ein besonderer Nationalpark. Erstens weil er neben 87.600 Hektar Land auch 141.300 Hektar Meer umfasst (davon zählen 85.000 Hektar Land rund 43.500 Hektar Meer zur besonders geschützten Kernzone). Und zweitens, weil er vor den Toren einer Großstadt liegt. Marseille, die zweitgrößte Metropole Frankreichs, ist nur wenige Kilometer entfernt. Das spezielle Anliegen dieses Nationalparks lautet deshalb: einerseits aktiven Umwelt- und Naturschutz betreiben. Und andererseits diesen Umwelt- und Naturschutz mit der intensiven menschlichen Nutzung der Calanques unter einen Hut bringen.

    Einzigartige Flora und Fauna 

    Die Calanques bilden ein eigenes Ökosystem. Weil so gut wie kein Erdreich vorhanden ist, ankern die Pflanzen in den Ritzen und Felsspalten des Kalkgesteins. Und weil kaum Regen fällt, müssen sie ihre Feuchtigkeit woanders her bekommen. Sie ziehen sie zum größten Teil aus dem verdunsteten Meerwasser und der salzhaltigen Gischt der Brandung.

    Die Folge: eine einzigartige Flora und Fauna. Die Pflanzenarten „Sabline de Marseille“ und „Marseille-Tragant“ etwa kommen weltweit nur hier vor. Die Perleidechse als größte europäische Eidechsenart ist ebenso in den Calanques zu Hause wie die Bulldoggfledermaus, und in den Felsklippen nistet eines der letzten 30 Paare des Habichtadlers. Im Wasser leben geschützte Delfin-, Schildkröten-, Fisch- und Korallen-, auf den Inseln vor den Calanques seltene Seevogelarten.

    Wanderweg entlang der Küste

    Zahlreiche Wanderwege durchziehen die Calanques, die zudem ein beliebtes Klettergebiet sind. Das ist nicht immer einfach für das empfindliche Ökosystem. Die Satzung des Nationalparks schränkt deshalb viele Freizeitaktivitäten ein. Von Anfang Juli bis Mitte September sind die Calanques für Touristen gesperrt. Dann dürfen sie nur den Wanderweg entlang der Küste betreten. Grund dafür ist auch die hohe Brandgefahr. Trotzdem ist der Nationalpark ein offener Nationalpark. Sogar die Jagd und der Fischfang sind unter Auflagen gestattet.

Sehenswert

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