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Rendez-vous in der Camargue

  • Weiße Pferde der Camargue

    Weiße Pferde der Camargue

    © ATOUT FRANCE - Pascal Gréboval

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  • Die berühmten schwarzen Stiere in der Camargue

    Die berühmten schwarzen Stiere in der Camargue

    © ATOUT FRANCE - Pascal Gréboval

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  • Sonnenuntergang in der Camargue

    Sonnenuntergang in der Camargue

    © ATOUT FRANCE - Fabrice Milochau

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  • Römische Arena von Arles

    Römische Arena von Arles

    © ATOUT FRANCE - R-Cast

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    Die Camargue – ein Landschaftsidyll in schwarz-weiß-rosarot

    Sie suchen spürbare Entspannung gepaart mit einer wohldosierten Prise Abenteuer inmitten einer bezaubernden, eindrucksvollen und in Europa einzigartigen Naturkulisse? Dann könnte bei Ihrer nächsten Urlaubsplanung die Camargue mit ihren schwarzen Stieren, weißen Pferden und rosaroten Flamingos ganz hoch im Kurs stehen.

    Im Süden Frankreichs zwischen Languedoc und Provence gelegen sowie von Rhône-Delta und Mittelmeer eingeschlossen, bietet die zu einem Großteil als Naturschutzgebiet anerkannte Camargue Naturliebhabern, Aktivurlaubern, Sonnenanbetern und Städtetouristen alles in einem Paket. Urwüchsige Sümpfe, riesige Salzgärten, überschwemmte Reisfelder, urbares Weideland und weitläufige Sanddünen gehen in der Camargue eine schillernde Symbiose ein.

    Möchten Sie einen Bogen um die unzähligen Stechmücken und Strandtouristen machen, so sind die Monate April bis Juni und September bis November die ideale Reisezeit. Die Sommermonate Juli und August mit Durchschnittstemperaturen von bis zu 30°C sind vor allem für ausgiebige Strandbesuche zum Beispiel am Plage de l’Espiguette, Europas längstem Strand, zu empfehlen.

    Arles - sehen, staunen und erleben

    Eine Entdeckungstour durch die einen mystischen Zauber versprühende Camargue beginnt man am besten in der von römischen Einflüssen geprägten Stadt Arles, seit 1981 Weltkulturerbe der UNESCO. Im historischen Stadtzentrum zieht vor allem Les Arènes als monumentales Amphitheater alle Besucherblicke auf sich. Neben zahlreichen Schauspielen, Konzerten und Gladiatorenkämpfen kann man von den Rängen der Freilichtbühne auch die für Südfrankreich typischen Corridas (Stierkämpfe) oder die weniger blutigen Courses camarguaises (Stierrennen) erleben. Eine Terminübersicht zu allen Courses camarguaises gibt es auf der Webseite des Verbands der Courses Camarguaises.

    Highlight: Für nur 5€ am Tag kann man sich in den Touristeninformationen vor Ort einen MP3-Audioguide ausleihen oder die Audiodateien kostenfrei in französischer bzw. englischer Sprache herunterladen. Damit sind Sie bestens für eine akustische Entdeckungstour durch die Stadt gerüstet.

    Im Herzen der Camargue

    Die Camargue lässt sich entweder gemächlich mit dem Schiff, stilvoll auf einem weißen Camargue-Pferd, entspannt zu Fuß oder schwungvoll mit dem Mountainbike erkunden. Der Raddampfer Tiki III fährt von Le Grau d’Orgon auf der Petit Rhône bis zur Fähre Bac du sauvage (März-Oktober / 12€ / 1,5 h) und erschließt dem interessierten Besucher somit Gebiete, die über Land nicht zu erreichen wären. Auf halber Strecke kann man erleben, wie ein Viehhüter eine Manade, eine Herde mit schwarzen Camargue-Stieren und weißen Camargue-Pferden, zum Wasser treibt. Etwa 10 km von Arles entfernt auf der D570 in Richtung Saintes-Marie-de-la-Mer lohnt sich ein Zwischenstopp im Musée de la Camargue im Mas du Pont de Rousty.

    Das beschauliche Arbeiterdorf Salin-de-Giraud am Ufer der Grand-Rhône ist vor allem aufgrund seiner Aussichtsplattform auf einem der Salzberge im Süden einen Besuch wert. Hier kann man das schillernde Farbenspiel in den von Meerwasser überfluteten Salzbecken mit ihren weißen Salzrändern beobachten.

    Ob Sie nun im Parc ornithologique (Eintritt: 7,50€), dem großen Vogelpark unweit von Saintes-Maries-de-la-Mer, oder am Weiher von Fangassier hunderte von Flamingos auf der Suche nach Salinenkrebsen beobachten, einen erholsamen Spaziergang durch die Sumpflandschaft von Cougourlier wagen, eine atemberaubende Course camarguaise in den Straßen von Le Grau du Roi mitverfolgen oder aber ihren Gaumen im Hafenstädtchen Aigues-Mortes von Crème brulée mit Feigensirup oder dem typischen süßen Hefekuchen Fougasse d’Aigues-Mortes verwöhnen lassen – die Camargue bietet reichlich Facettenreichtum für jedermann!

    Saintes-Maries-de-la-Mer – la „capitale camarguaise“

    Einen Eindruck vom Lokalkolorit der Camargue und ihrer Bewohner bekommt man am besten im bezaubernden Fischerdorf Saintes-Maries-de-la-Mer. Saintes-Maries-de-la-Mer bietet vor allem kilometerlange flache Sandstrände, die nicht nur zum Baden und Segeln im kristallklaren und milden Wasser des Mittelmeers einladen, sondern auch Reitsportfreunden unvergessliche Ausritte bei Sonnenuntergang ermöglichen. Einen herrlichen Panoramablick über das Meer, die Arena und die pittoresken Bauten hat man vom Dach der Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-la-Mer.

    Auf dem montags und freitags von 8 – 13 h auf dem Place des Gitans stattfindenden Wochenmarkt findet man kulinarische Spezialitäten wie Stierwürste, Camargue-Reis, Kräuter der Provence und das aus den umliegenden Salinen gewonnene Fleur de sel.

    Und so erreichen Sie die Camargue

    Die Camargue bereisen Sie idealerweise mit eigenem Auto oder Wohnmobil, denn nur so profitieren Sie auch von den abgelegensten Juwelen dieser bezaubernden Landschaft. Alternativ bietet sich die Anreise mit dem Zug an: Nutzen Sie die neuen TGV-/ICE-Verbindungen nach Paris von München, Stuttgart oder Frankfurt aus. Anschließend planen Sie noch 4-5 h für die Fahrt von Paris nach Arles ein. In Arles angekommen, können Sie für Ihren weiteren Reiseverlauf einen Mietwagen vor Ort buchen.

Sehenswert

  • Rendez-vous in Montpellier

    © Atout France - C. Bibollet

    Montpellier, Hauptstadt des Languedoc, hat sich in den letzten 50 Jahren von einer eher beschaulichen Stadt in unmittelbarer Mittelmeer-Nähe zu einer Hochburg für Kunst und Kultur entwickelt und bietet einen tollen Mix aus mediterraner Lässigkeit und partyfreudigem Studentenleben
  • Rendez vous an der Pont du Gard

    © Yann de Fareins

    Der Pont du Gard ist ein technisches Meisterwerk der Antike und Teil einer fast 50 Kilometer langen Wasserleitung, die Nîmes täglich mit rund 20.000 Litern Frischwasser versorgte.
  • MuCEM - Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille

    © Atout France / Cédric Helsly, Architekt: Rudy Ricciotti

    Das MuCEM wurde 2013 in Marseille eröffnet und zählt schon zu den 50 meistbesuchten Museen der Welt. Im alten Fort Saint-Jean und dem neu geschaffenen Kubus J4 geben Ausstellungen einen Einblick in den Reichtum und die Vielfältigkeit der Zivilisationen im Mittelmeerraum.
  • Weinregion Provence

    © PHB.cz (Richard Semik)

    Ein guter Wein zu einem Picknick unter blauem Himmel beim Gesang der Zikaden… So etwa dürften Träume von einer Wein-Tour durch die Provence aussehen. Auf der „Route des Vins de Provence“ könnten sie in Erfüllung gehen.
  • Rendez-vous auf dem Canal du Midi

    © Delpixel - Shutterstock.com

    Der Canal du Midi feiert in diesem Jahr sein 350. Jubiläum. Er verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik und wird von Hausbooturlaubern, Spaziergängern und Fahrradtouristen gleichermaßen geschätzt.
  • Paradiesisches Paddeln auf der Ardèche

    © RA Tourisme - M. Kirchgessner

    Egal ob jung oder alt, ob Anfänger oder Profi – die Ardèche in der für Wasser- und Alpinsport wohlbekannten Region Rhône-Alpes bietet ein Kanu- bzw. Kajakerlebnis der besonderen Art.
  • Festungsstadt Carcassonne

    © Atout France - J. Handreka

    Ein Ausflug nach Carcassonne gleicht einer Zeitreise. In dieser eindrucksvollen Festungsanlage in Frankreich lebten im Mittelalter bis zu 4.000 Menschen. Heute flanieren hier die Touristen.
  • Rendez-vous im Musée Soulages

    © C. Méravilles - Grand Rodez

    Das Museum Soulages in der Region Midi-Pyrenäen zeigt die Werke des zeitgenössischen Künstlers Pierre Soulages, der in Rodez seine Heimat hat.
  • Die Jakobswege in Frankreich

    © Atout France - Michel Angot

    In Frankreich existieren vier historisch gewachsene Pilgerrouten: die Via Turonensis aus Paris, die Via Lemovicensis aus Vézelay und die Via Podiensis aus Le Puy-en-Velay sowie die Via Tolosana aus Arles.
  • Der Nationalpark Mercantour

    © Atout France - Robert Palomba

    Schneebedeckte Berge und nur wenige Kilometer weiter das tiefblaue Mittelmeer, strahlender Sonnenschein und kurz darauf ein heftig tosendes Unwetter – der Nationalpark Mercantour ist für viele Überraschungen gut. Freuen Sie sich auf eine grandiose Natur, eine der artenreichsten Tier- und Pflanzenwelten Europas und endlose Wanderwege.

Kalender

  • Provence: Chagall - Klänge einer Sommernacht

    © Adagp, Paris, 2015 - Cliché : Banque d’Images de l’ADAGP

    Vom 04 März 2016 bis zum 04 März 2017
    Das künstlerische Abenteuer geht weiter: Ab dem 4.März 2016 können Sie verschiedene Werke von Marc Chagall in den Carrières des Lumières in Les Baux-de-Provence entdecken.

In der Nähe

  • Rendez-vous in Le Grau du Roi

    © Hote Cameleon (43)

    In Le Grau-du-Roi, an den Toren der Camargue, kann man die Tradition der Region erleben. Der 10 km lange Traumstrand L'Espiguette lockt Sonnenhungrige und Badegäste. 
  • Festungsanlagen von Aigues-Mortes

    © Atout France - Patrice Thébault

    Aigues-Mortes, Tote Wasser, so heißt die berühmte Festungsstadt, die so eigentümlich mitten in der Carmargue liegt und deren mächtiger Tour Constance von weithin die Blicke auf sich lenkt.
  • Rendez-vous in Arles

    © G. Vlassis

    Entdecken Sie Arles, UNESCO-Weltkulturerbe und Wahlheimat von Van Gogh.
  • Rendez-vous in La Grande Motte

    © e-com-photos

    Vier Jahrzehnte sind ins Land gegangen, seit La Grande Motte erst auf dem Reißbrett und dann in den Dünen am Mittelmeer entstand. Inzwischen wurde das „touristische Retortenbaby“ zum Urlaubsort mit umwerfendem Flair. 
  • Das Amphitheater von Nîmes

    © Nickolay Vinokurov - Shutterstock.com

    Das gegen Ende des 1. Jahrhundert n. Chr. erbaute Amphitheater von Nîmes hat den gleichen ovalen Grundriss wie das Kolosseum von Rom, zwei Stockwerke mit 60 übereinanderliegenden Arkaden und einer Attika.
  • Weinregion Languedoc

    © Javarman_shutterstock

    Die 240.000 Hektar Anbaufläche des Languedoc bringen nicht weniger als 18 Appellationen hervor und machen die Region zum größten Weinanbaugebiet der Welt. Von Nîmes bis zu den Grenzen der Aude, von Montpellier bis Carcassonne hält das „Pays d’Oc“ unendlich viele Überraschungen bereit.
  • Weinregion Rhône-Tal

    © Atout France - Pascal Gréboval

    Zwischen Vienne (im Süden von Lyon) und Avignon, vom Luberon bis zum Pont du Gard, durchziehen 13 ausgeschilderte Routen die Region links und rechts der Rhône.
  • Schloss von Les Baux-de-Provence

    © Atout France - Franck Charel

    Die Festung liegt im Nordosten der Hochebene. Diese Lage ermöglicht dem Besucher ein einzigartiges Panorama auf die Weinberge und die Olivenplantagen.
  • Rendez-vous in Montpellier

    © Atout France - C. Bibollet

    Montpellier, Hauptstadt des Languedoc, hat sich in den letzten 50 Jahren von einer eher beschaulichen Stadt in unmittelbarer Mittelmeer-Nähe zu einer Hochburg für Kunst und Kultur entwickelt und bietet einen tollen Mix aus mediterraner Lässigkeit und partyfreudigem Studentenleben
  • Rendez-vous in Nîmes

    © Bertl123 - Shutterstock.com

    Römisch, klassisch und zugleich zeitgenössisch: So zeigt sich Nîmes, eine der großen Städte des Languedoc-Roussillon. Ausgezeichnet als Stadt der Kunst und Geschichte, voller Dynamik und sich seiner Schätze bewusst, konnte Nîmes die vielen Spuren aus einer reichen Vergangenheit vorbildlich erhalten.
  • Fabre-Museum in Montpellier

    © Montpellier Méditerranée Métropole

    Das Fabre Museum, das auf Betreiben des Malers François-Xavier Fabre entstanden ist, bezog 1828 das Stadtpalais von Massilian im Stadtviertel Ecusson in Montpellier, am Rande der Esplanade.