D-Day Museum in Arromanches - Musée du Débarquement

  • Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 am Strand von Arromanches, D-Day

    Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 am Strand von Arromanches, D-Day

    © Conseil Régional de Basse-Normandie - National Archives USA

  • Landungsstrand in Arromanches an dem die Alliierten am 6. Juni 1944, dem D-Day, landeten.

    Landungsstrand in Arromanches an dem die Alliierten am 6. Juni 1944, dem D-Day, landeten.

    © Atout France/CDT Calvados

  • Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 am Strand von Arromanches, D-Day

    Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 am Strand von Arromanches, D-Day

    © Conseil Régional de Basse-Normandie - National Archives USA

D-Day Museum in Arromanches - Musée du Débarquement Place du Six Juin 1944 14117 Arromanches-les-Bains fr

Im Musée du Débarquement von Arromanches-les-Bains erfahren Sie alles zur Schlacht in der Normandie, am 6. Juni 1944, an dem die Alliierten in Frankreich einliefen. Dieser Tag wird heute auch als D-Day bezeichnet und spielt eine zentrale Rolle in dem Erinnerungsgedächtnis der Franzosen. Lernen Sie außerdem alles zu dem Betrieb des künstlichen Hafens der Stadt, auf dem die Stätte erbaut worden ist.

Das Museum präsentiert neben den verschiedenen Phasen der Alliiertenlandung auch den Entwurf des Winston-Hafens bis hin zur Befreiung der Küste (animierte Modelle, Landschaftsbilder, Videos…).

 

Historischer Kontext

Nachdem die Vereinigten Staaten am 7. Dezember 1941 in den Zweiten Weltkrieg eintraten, sah es vorerst so aus, als wäre dieser bereits für das Deutsche Reich entschieden. Nach mehreren Siegen und Niederlagen beider Seiten kam es zu Beginn des Jahres 1944 zu einem Stillstand des Krieges. Die Russen warteten auf den Frühling, um ihre Offensive wieder aufzunehmen und die anglo-amerikanischen Soldaten schritten langsam, jedoch mit großen Schwierigkeiten in Richtung Italien vor.

Als einziges Mittel, um den Verlauf des Krieges zu ändern, wurde nur noch eine schnelle und entscheidende Offensive über ein Landungsmanöver an der nördlichen Küste Europas angesehen, dort, wo die Deutschen zu diesem Zeitpunkt ihre wohl stärkste Offensive besaßen.

Operation Jubilee - Niederlage in Dieppe

Im August 1942 starteten allen voran die kanadischen Alliierten bereits einen Versuch, das besetzte Nordfrankreich von  Dieppe aus zurückzugewinnen. Diese Offensive hatte jedoch keinerlei Erfolg und die Alliierten hatten mit großen Verlusten zu kämpfen.

So wurde ihnen jedoch bewusst, dass die Besatzung eines Hafens eine zwingende Voraussetzung für die Versorgung der Soldaten während eines Landungsmanöver diesen Ausmaßes ist.

Operation Overlord - D-Day

Die Strategen entwarfen also einen neuen ambitionierten Plan, dem unter dem Namen "Operation Overlord" während der Quadrant-Konferenz im August 1943 von Premierminister Churchill und Präsident Roosevelt stattgegeben wurde. Diese sollte endlich den Startschuss für die geplante Westfront der Alliierten geben.

Der Grundgedanke dieser Offensive bestand darin, mehrere künstliche Häfen an der französischen Nordküste unter dem Namen Mulberry zu errichten, über die die Versorgung der Truppen stattfinden sollte. Die Alliierten landeten am 6. Juni 1944 vor der Küste der Normandie mit 30 Division und leiteten somit den sogenannten D-Day ein.

 

Das Museum

Auf Initiative von Raymond Triboulet, dem ersten Stellvertretenden des befreiten Frankreich, wurde am 5. Juni 1954 die Dauerausstellung zur Landung in der Normandie offiziell eröffnet. Es handelt sich um das erste Museum, das zu Ehren des 6. Juni 1944 und der Schlacht in der Normandie errichtet wurde.

Das Museum ist in vier Bereiche aufgeteilt:

  • einen Bereich, in den Sie mithilfe eines Audioguides und animierten Modellen die Historie des Ortes entdecken können
  • einem Diorama, das audiovisuelle Animationen zeigt, durch die Sie den D-Day beinahe hautnah miterleben können (Dauer ca. 8 min)
  • einem freien Besuchsbereich mit verschiedenen Vitrinen
  • in einem weiteren Bereich werden britische Archivfilme gezeigt, die Ihnen den Bau der künstlichen Häfen sowie deren Nutzung näher bringen (Dauer ca. 15 Minuten)

Die Audioguides sind auf vier Sprachen, darunter auch Deutsch, vorhanden. Der deutsche Audioguide muss allerdings am besten einige Woche vor Antritt des Besuchs reserviert werde. Der Rundgang dauert ungefät 1h15.


Praktische Informationen

Öffnungszeiten

Das D-Day-Museum hat vvon 1. Februar bis 30. Dezember geöffnet.

  • Februar: 10h00 bis 12h30 und 13h30 bis 17h00
  • März: 9h30 bis 12h30 und 13h30 bis 17h30, sonntags 10h00 bis 17h30
  • April: 9h00 bis 12h30 und 13h30 bis 18h00, sonntags 10h00 bis 18h00
  • Mai: 9h00 bis 19h00, sonntags 10h00 bis 19h00
  • 1. Juni bis 31. August: 9h00 bis 19h00
  • September: 9h00 bis 18h00, sonntags 10h00 bis 18h00
  • Oktober: 9h30 bis 12h30 und 13h30 bis 17h30, sonntags 10h00 bis 12h30 und 13h30 bis 17h30
  • 1. November bis 31. Dezember: 10h00 bis 12h30, 13h30 bis 17h00
  • am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen

Preise

  • Normal: 7,90€
  • Kinder & Studenten: 5,80€
  • Gruppen (ab 20 Personen): 6,20€
  • Kinder-/Studentengruppen (ab 20 Personen): 4€

Anreise

MIT DEM AUTO

  • von Paris: A13 bis Martagny, dort wechseln Sie auf die D613, dann N13 bis Ausfahrt Richtung D82B Martragny/ Ducy,  D613 folgen, D35, D127,D205 und D65 bis Place du Six Juin 1944
  • von Rennes: D28 und D357 A11 in Trangé, A28, A88 und N158 bis Voie Communale Hammeau de Saint-Léger/D613 in Martragny, auf N13 Ausfahrt Richtung D82B Martragnx/Ducy, D613 folgen, D35, D127, D205 und D65 bis Place du Six Juin 1944

MIT DEM ZUG: Bahnhof in Caen

Kontakt

Musée du Débarquement
Place du 6 Juin
14117 Arromanches
Tel.: +33 (0)2 31 22 34 31
Fax: +33 (0)2 31 92 68 83
Mail: info@musee-arromanches.fr

Weitere Informationen

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