Das Musée de l'Orangerie in Paris

  • Die berühmten Seerosen von Claude Monet im Musée de l'Orangerie in Paris

    Die berühmten Seerosen von Claude Monet im Musée de l'Orangerie in Paris

    © OTCP Paris_Marc Bertrand

  • Eingangsbereich der Orangerie im Jardin des Tuileries in Paris

    Eingangsbereich der Orangerie im Jardin des Tuileries in Paris

    © OTCP_David Lefranc

  • Die renovierten Ausstellungsräume im Anbau des Musée de l'Orangerie in Paris

    Die renovierten Ausstellungsräume im Anbau des Musée de l'Orangerie in Paris

    © OTCP_Marc Bertrand

  • Teile der Sammlung Walter / Guillaume im Kunstmusem de l'Orangerie in Paris

    Teile der Sammlung Walter / Guillaume im Kunstmusem de l'Orangerie in Paris

    © OTCP_Marc Bertrand

Physical Disability
Das Musée de l'Orangerie in Paris Jardin des tuileries 75001 Paris fr

Im Herzen des Tuileriengartens zwischen Louvre und Champs-Elysées befindet sich das Kunstmuseum L'Orangerie. 1852 erbaut, beherbergt die ehemalige Orangerie heute Werke des Impressionismus, des Spätimpressionismus und der École de Paris.

Bekannt ist das Museum vor allem für die Sammlung der Seerosengemälde von Claude Monet, auch die Sammlung Walter / Guillaume, die seit den 1960er Jahren hier ausgestellt werden, ist ein echter Publikumsmagnet. Jährlich besuchen etwa 900 000 Besucher das Museum.

Von der Orangerie zum Museum

Im Zweiten Kaiserreich diente das Gebäude seinem Zweck entsprechend der Aufbewahrung von kälteempfindlichen Pflanzen des Tuileriengartens während der Wintermonate. Die klassische Architektur ist dementsprechend eher nüchtern und zeichnet das Gebäude als Nutzgebäude aus.

Im Anschluss an ihre botanische Nutzung fand die Orangerie unterschiedliche Verwendungen. Sie fungierte als Materiallager, Kaserne, Konzert- und Festhalle. Auch kurzzeitige Kunstausstellungen wurden damals bereits an dem Ort präsentiert,

1921 wurde das Gebäude der Verwaltung der schönen Künste unterstellt, die hier eine Außenstelle des Musée du Luxembourg etablieren wollte. Zur selben Zeit kam der französische Staat überraschend in den Besitz der Seerosen-Gemälde von Claude Monet. Georges Clemenceau, ein Freund des Künstlers, wurde bei seiner Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort auf die Orangerie aufmerksam. Nach zahlreichen Umbauten und Renovierungen eröffnete 1927, nur wenige Monate nach dem Tod Monets, schließlich das Musee de l'Orangerie.  

Die 8 großformatigen Seerosen-Gemälde bilden bis heute einen Höhepunkt der Ausstellung.

Die Sammlung Walter / Guillaume

Neben Monets Arbeiten ist das Museum durch die Werke aus der Sammlung Walter / Guillaume bekannt geworden. Sie versammelt 140 Meisterwerke von Künstlern wie Renoir, Picasso, Gauguin, Modigliani oder Cézanne und umfasst die Epoche des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. 

Neben dieser beeindruckenden Dauerausstellung zeigt das Museum wechselnde Sonderausstellungen und wird zudem als Veranstaltungsort für Konzerte genutzt.

Praktische Information

Service

  • Audioguide: Für
    die Dauerausstellung auf Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch,
    Italienisch, Portugiesisch, Japanisch, Russisch und Chinesisch
    erhältlich (5€)
  • App's: in englischer Sprache für iPhone oder iPad (1,99€)

Öffnungszeiten

  • Täglich, außer montags, von 09:00 - 18:00 Uhr geöffnet
  • Letzter Einlass um 17:15 Uhr.
  • Geschlossen am: 1. Mai, 14. Juli und dem 25. Dezember

Eintrittspreise

  • Regulär: 9€
  • Reduziert: 6,50€
  • Freier Eintritt an jedem 1. Sonntag / Monat

Zugänglichkeit

  • Das Museum ist für Rollstuhlfahrer zugänglich
  • Menschen mit Gehbehinderungen können kostenlos einen Rollstuhl oder einen Gehstock leihen

Anfahrt

  • Metro: Linie 1, 8 oder 12 bis zur Haltestelle Concorde
  • Bus: Linie 24, 42, 52, 72, 73, 84 oder 94 bis zur Haltestelle Concorde
  • Parklplätze: Jardin des Tuileries und Carrousel (Zugang über den Quai des Tuileries oder die Rue de Rivoli) oder Rue du Mont-Thabor, Rue des Pyramides
  • Leihfahrräder: Stations Vélib' 119, rue de Lille - 2, rue Cambon

Adresse

Musée de l'Orangerie
Jardin des Tuileries
75001 Paris
Website des Museums (frz.)

 

Sehenswert

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