Aktivurlaub in Aube

  • Fahrradfahrer auf dem Voies vertes, am Zweimeereskanal in Aube

    Fahrradfahrer auf dem Voies vertes, am Zweimeereskanal in Aube

    © Joel Damase - ADT82

  • Taucher Unterwasser bei Algajola in Korsika

    Taucher Unterwasser bei Algajola in Korsika

    © Palomba Robert - Atout France

  • Schnorchelnde Frau am Strand von Acciaju in Porto Vecchio

    Schnorchelnde Frau am Strand von Acciaju in Porto Vecchio

    © Robert Palomba - Atout France

  • Lauzerte

    Lauzerte

    © ADT82 Bernard Tauran

Aktivurlaub in Aube aube fr

Wandern, Klettern, Radfahren, Tauchen: Vom glitzernden Meeresspiegel und vom satten Grün der Treidelpfade bis zum höchsten Gipfel Europas ist Frankreich ein Traumterrain für Sportive. Seine schönsten Spielwiesen: Aube, Savoyen, Tarn-et-Garonne und Korsika.

Wandern im Urlaub liegt im Trend. Denn man erholt sich nicht nur, man erläuft sich auch Winkel der Region, die man mit dem Auto nicht erreichen kann. Gleiches gilt für Radler, Kletterer und Taucher, die spielend leicht die ausgetretenen Pfade verlassen und dort ihre persönlichen Open-Air-Abenteuer erleben können.

Aube: 
Rauf aufs Rad!

Im Nordosten Frankreichs, wo an den sonnigen Weinhängen Chardonnay und Pinot für weltberühmte Champagner reifen, 
Treidelpfade die Kanäle säumen und das Land Ruhe atmet, liegt das Radlerparadies Aube.

Zu den schönsten Ecken des 
Departements führen mehrere ausschließlich Zweirädern vorbehaltene Radwege, „vélovoies“ oder „voies vertes“ genannt, und 24 Rundtouren, die mit einem Farbleitsystem von „sehr einfach“ bis „sehr schwierig“ markiert sind. 

Die erste Route – die 42 Kilometer lange „vélovoie des lacs“ – verbindet die mittelalterliche Hauptstadt Troyes mit den drei großen Seen im Naturpark Forêt d’Orient. Radfahrer sollten hier unbedingt Badezeug mitführen, um sich in den Fluten des Lac d’Orient abzukühlen. Alternativ lässt sich am Anglerparadies Lac du Temple picknicken oder auf dem Lac Amance eine Runde im Motorboot drehen.

Ob Genussradeln, regionale Gastronomie oder Mountainbiking

Reiter, Rollerblader und Radler teilen sich die „vélovoie du canal de la Haute-Seine“, 
eine 25 Kilometer lange Route zum Genussradeln am Kanal von Barberey-Saint-Sulpice im Norden von Troyes bis nach Saint-Oulph. Unterwegs wecken alte Schleusenhäuschen die Erinnerung an die Blütezeit der Binnenschifffahrt. Angler werfen am Ufer ihre Rute aus, auf neu angelegten Pontons sonnen sich Ausflügler und beobachten das Treiben ringsum. Libellen tanzen über das Wasser und schweben weiter zur Seine, die den schnurgeraden Kanal in vielen Schleifen begleitet.

Gelassenheit liegt über dem Land. Mittags entschwinden die Ausflügler in Seitenstraßen, um kleine Lokale aufzusuchen, die authentische Hausmannskost servieren. In Fontaine-les-Grès hat der Patron vom „La Popote“ gerade Lachs frisch geräuchert, im „Le Melda“ in Villacerf steht heute Lammkeule auf der Karte.

Andere Radrouten widmen sich der regionalen Gastronomie, laden ein, Flora und Fauna am Wegesrand zu entdecken, führen in die Weinberge von Les Riceys, wo Kellereien ihre Tore für Wein- oder Champagner-
Verkostungen geöffnet haben, oder zum Atelier von Renoir in Essoyes, wo im „Du Côté des Renoir“ Filme und Ausstellungen an den Maler und seine Familie erinnern.

Sämtliche Routen für Radfahrer und Mountainbiker – auf Letztere warten 200 Kilometer im Süden von Aube – enthält eine neue Radkarte auf Deutsch. Sie zeigt nicht nur die Sehenswürdigkeiten entlang der Rad- und Wanderwege auf, sondern gibt auch Fahrradvermietungen und Unterkünfte an, die das Label „La Champagne 
à vélo“ tragen, und damit besonders auf Radfahrer eingestellt sind. Die Karte „Aube à vélo“, Routenvorschläge und weitere Infos kann man kostenlos herunterladen auf www.aube-champagne.de.

Tipp

In Essoyes, der Heimat von Auguste Renoir, verwandelte Marie Claude mit ihrem Mann zwei viktorianische Villen in ein romantisches B&B, das für Le Figaro zu den 200 besten 
Frankreichs gehört.
www.laroseraie-en-champagne.com

Ein Artikel von Benjamin Gruhn aus dem Magazin "Rendez-vous en France", Ausgabe 2015.

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