Die Île du Levant

  • Die Ile du Levant bietet grandiose Ausblicke aufs Mittelmeer

    © Hyères tourisme

    Die Ile du Levant bietet grandiose Ausblicke aufs Mittelmeer

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  • Blick auf die Ile du Levant

    © JCuisinier - Hyères tourisme

    Blick auf die Ile du Levant

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  • Blick auf die Bucht der Ile du Levant

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    Blick auf die Bucht der Ile du Levant

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  • Auf der Nachbarinsel der Ile du Levant befindet sich der Naitonalpark Port-Cros

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    Auf der Nachbarinsel der Ile du Levant befindet sich der Naitonalpark Port-Cros

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  • Badestelle auf der Ile du Levant

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    Badestelle auf der Ile du Levant

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  • Wandern auf der Ile du Levant

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    Wandern auf der Ile du Levant

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  • Im Hauptort der Ile du Levant leben etwa 100 Einheimische

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    Im Hauptort der Ile du Levant leben etwa 100 Einheimische

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Die Île du Levant 83400 Ile du Levant fr

Le Levant - eine der "Îles d'Or"

Die Iles d'Or liegen an der westlichen Côte d'Azur, südlich von Le Lavandou bzw. südöstlich von Toulon in einer Entfernung von 16 Kilometern vor der Küste. Von der Hafenstadt Hyères ist die Ile du Levant per Boot in nur einer Stunde zu erreichen, dennoch ist sie denkbar weit weg vom städtischen Lärm, Hektik oder Umweltverschmutzung. Neben Le Levant gehören Porquerolles und Port-Cros zu dieser Inselgruppe.

Die Geschichte der Insel Levant war eng mit der von Port-Cros verbunden. Zahlreiche religiöse Orden lebten vom 5. bis ins 16. Jahrhundert auf der Insel. Unter François I. wurde die Insel landwirtschaftlich genutzt, im Jahre 1793 aber von den Engländern geplündert und anschließend aufgegeben. Im 19. Jahrhundert erwachte, aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage, erneut das Interesse an der Insel. Bonaparte ließ die Insel zu einem Verteidigungspunkt ausbauen und das Fort de l'Arbousier und den Tour du Titan errichten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf der Insel eine Strafkolonie für Jugendliche gegründet, die aber gut 20 Jahre später wieder geschlossen wurde. Der Staat hat dann den größten Teil der Insel für die Marine gekauft. Dieser steht unter militärischer Kontrolle. Nur ein kleiner Bereich, im Westen von Le Levant, ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Französische Hauptstadt der FKK-Freunde

1931 gründeten Gaston und André Durville, zwei Vertreter der Naturisten, also der französischen FKK-Bewegung, das erste französische FKK-Center "Hélipolis" auf der Ile du Levant.

Von dem Leben auf der Insel, von der rund 90% der französischen Marine gehören, versprachen die Gründer sich eine praktische Umsetzung ihrer Philosophie: "ein Leben im Einklang mit der Natur, gekennzeichnet durch die Einfachheit des Nacktseins, einem Nacktseins in der Gemeinschaft, welche als Ziele den gegenseitigen Respekt, die Rücksichtnahme gegenüber der Umwelt und Selbstvertrauen hat." So entstand auf der 80 Hektar großen Insel, die zu der Inselgruppe Iles d'Or (dt. Goldinseln) gehört, eine "Stadt der Nackten" inklusive Kappelle und Einkaufsmöglichkeiten.

Inmitten einer unberührten Natur erwarten Sie komfortable Unterkünfte, sowie Restaurants und Unterkünfte. FKK-Freunde können sich auf der gesamten Insel ohne Kleidung bewegen, ausgenommen sind lediglich öffentliche Plätze, wie der Hafen der Insel oder der Dorfplatz.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Die Ile du Levant bietet eine Vielzahl an Aktivitäten: Wanderungen, Yoga, Schwimmen, Paddeln, Tauchen, Schnorcheln etc. Gerade im Sommer geht es auf der Insel gesellig zu. Dann werden Volleyballtuniere organisiert und gemeinsame Abende angeboten.

Nördlich des Dorfes Heliopolis gibt es die Domaine des Arbousiers, ein freiwilliges Naturreservat von etwa 20 Hektar. In der geschützten Pflanzenwelt kann man unter anderem Erdbeerbäume bewundern. Ein gekennzeichneter Naturpfad, der auch ohne Kleidung erwandert werden kann, führt vom Dorf in Richtung Cirque de la Galère in das Naturschutzgebiet, an der Küste entlang bis zum Hafen. Eine Wanderung entlang dieses Pfades dauert etwa 2,5 Stunden. Immer wieder trifft der Besucher außerdem auf Aussichtspunkte, die ein grandioses Panorama auf das Mittelmeer und die umliegenden Inseln bieten.

Sehenswert sind auch die großen Felsen, "tafoni" genannt, die teilweise bizarre Formationen bilden, die einzig und allein durch den Wind geschaffen wurden. Vogelfreunde sollten übrigens die Augen offen halten, denn der Gelbschnabelsturmtaucher kehrt einmal im Jahr auf die Ile du Levant zurück, um an der Felsküste sein Nest zu bauen.

Wer die Insel Levant ausreichend erkundet hat, findet weitere Ausflusgziele auf den Nachbarinseln. So liegt westlich von Levant der Port-Cros Nationalpark, der die gesamte Nachbarinsel einnimmt. Auch eine Stippvisite Richtung Festland bietet sich an, denn hier warten bekannte Reiseziele wie Saint-Tropez oder das Hafenstädtchen Toulon.

Anfahrt

Am einfachsten ist Le Levant vom Hafen Saint-Pierre in Hyères zu erreichen. Von hier aus verkehren regelmäßig Shuttle-Boote. Fahrpläne und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Fährgesellschaft TLV.

Kontakt & Reservierung

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