Die Natur in Burgund-Franche-Comté

  • Wasserfälle in Burgund-Franche-Comté

    Wasserfälle in Burgund-Franche-Comté - © Atout France - Phovoir

    Wasserfälle in Burgund-Franche-Comté

    Wasserfälle in Burgund-Franche-Comté - © Atout France - Phovoir

  • Reiter am Canal de Bourgogne umgeben von Rapsfeldern.

    © Atout France - M. Angot

    Reiter am Canal de Bourgogne umgeben von Rapsfeldern.

    © Atout France - M. Angot

  • Radfahren in Burgund-Franche-Comté

    © Atout France - Michel Angot

    Radfahren in Burgund-Franche-Comté

    © Atout France - Michel Angot

  • Natur in Burgund-Franche-Comté

    © Atout France - Phovoir

    Natur in Burgund-Franche-Comté

    © Atout France - Phovoir

Die Natur in Burgund-Franche-Comté Dijon fr

Die Landschaft

Die landwirtschaftlichen Ebenen der Bresse, die waldreichen Hügel des Morvan, die berühmten Weinberge, die Heckenlandschaften des Bourbonnais und die Hügel um Auxerre und Charolles zwischen dem Saône-Tal und dem Bassin flussaufwärts der Loire – all das macht den ländlichen Charme der Region Burgund-Franche-Comté aus. Im regionalen Naturpark des Morvan laden die Fichtenwälder und Stauseen (z.B. der Lac des Settons und der Lac de Panecière), aber auch die naturgeschützten Moore und klaren Bäche zur Erholung ein. Wasser spielt generell eine wichtige Rolle in dieser Region, davon zeugen spektakuläre Wasserfälle (Saut du Doubs, Dard-Fälle, Hérisson-Fälle, usw.), beeindruckende Quellen (Lison, Loue, u.v.m.) und eine Vielzahl natürlicher und künstlich angelegter Seen (Vouglan, Bonlieu, Chalain, Les Quatres Lacs, Lac des Rousses u.v.m.). Ausgedehnte Wälder machen Burgund-Franche-Comté zu einer der waldreichsten Regionen Frankreichs. In den Mittelgebirgen des Jura und den Vogesen sind die Tannen, Eichen und Buchen stolze 40 Meter hoch! 

Wanderungen

Die Vielfalt der Landschaften und das Kulturerbe der Region laden zu ausschweifenden Wanderungen ein. Der GR13 führt beispielsweise durch die Mittelgebirgslandschaft des Morvan von Vézelay nach Autun. Die Tour du Morvan von See zu See ist eine herrliche Rundwanderung durch eine bisweilen überraschend skandinavisch oder kanadisch anmutende Natur. Durch die Täler von Yonne und Seine bis nach Dijon, der Hauptstadt des Burgunds, führt der Weg GR2. In Vezelay beginnt der Fernwanderweg GR65-42, einem berühmten Pilgerort und architektonischem Juwel der Romanik, und führt vorbei an Nevers. Die Wanderstrecke folgt einem der Original-Hauptwege des Jakobswegs, der Via Lemovicensis. Der europäische Fernwanderweg E3 führt vom Schwarzen Meer bis nach Santiago de Compostela, verläuft dabei quer durch das Burgund, wo er dem Lauf der Yonne folgt. Zu den wichtigsten Strecken gehört auch der GR 5, der die Vogesen und das Jura entlang der schweizer Grenze auf fast 250 km durchquert.

Wasserwege

Durch Burgund-Franche-Comté schlängeln sich insgesamt 1.500 km schiffbarer Kanäle und Flüsse, die mit Ausflugsbooten, Hausbooten oder Kanus befahren werden können. Der wohl bekannteste ist der Canal de Bourgogne, der das Tal der Yonne mit der Saône verbindet. Über den Canal du Nivernais - dieser veräuft parallel zum Morvan und durch dessen Vorland bis zur Seine - transportierten einst Flößer Holz nach Paris. Von Chalon-sur-Saône bis Digoin passiert der Canal du Centre gemächlich Weinhänge und ehemalige Bergbaustädtchen, bevor er die fruchtbare Weide- und Ackerlandschaft des Charolais erreicht. Der Fluss Saône verbindet das Burgund mit dem Rhônetal, deren Nebenfluss die Seille bis nach Louhans, der Hauptstadt der burgundischen Bresse führt. Parallel zur Loire, dem letzten wilden Strom Europas, verläuft der gleichnamige Kanal, der mit dem Boot befahrbar ist. Der bei Binnenschiffern sehr beliebte Rhein-Rhône-Kanal führt in die Saône und vorbei an den Städten Besançon und Dole.

Radtouren

Insgesamt 800 km Radwanderstrecken der Tour de Bourgogne à vélo® verlaufen zu einem großen Teil parallel zu den verschiedenen burgundischen Kanälen. Geradelt wird auf ehemaligen Treidelpfaden, die zu Voies Vertes oder Radwanderwegen ausgebaut wurden. Zwischen Beaune und Santenay radelt man auf 20 km durch die Weinberge des Pommard, Meurault und Montrachet! Ideal für Radtouren sind außerdem die Gegenden rund um das historische Alesia, das Schloss La Rochepot oder den hübschen Ort Brancion. Der Park des Morvan hält mit 2.300 km markierten Pisten einen Rekord unter den Mountainbike-Strecken des französischen Radsport-Verbandes FFC. Der Radweg von Givry nach Cluny ist ein Pionier unter den "Voies Vertes" und bietet beste Voraussetzungen für eine Fahrradtour mit der ganzen Familie.

Die Berge des Jura sind ein Paradies für Mountainbiker. Diese können sich im Sommer auf den Trassen der Skipisten auf hunderten von Kilometern austoben. 187 km vollständig gesicherte und beschilderte Treidelwege (10 km im Territoire de Belfort, 135 km im Doubs und 42 km im Jura) führen durch das Doubstal und sind Bestandteil der Eurovelo 6, auch "Véloroute des Fleuves" genannt. 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

Vor allem berühmt für seine Schnecken und wilden Champignons, bietet die Region eine reiche Palette an regionalen Spezialitäten aus dem Morvan, dem Charolais (mit seiner traditionellen Rinderzucht) und der Bresse (mit seinem berühmten AOP-Geflügel), sowie dem Käse aus Epoisses. Besonders geprägt ist die Region aber von ihrer Weintradition, die sich auf drei Rebsorten stützt: Aligoté, Chardonnay en Blanc und Pinot Noir für die Grand Cru-Rotweine.

Die Berge des Jura, im Winter hoch geschätzt, bieten im Sommer den Nährboden für eine reiche Palette an Spezialitäten: Milchkühe weiden auf den Ebenen, Sennereien (Kooperativen) produzieren und veredeln in alten Militärfortskellern den berühmten Comté-Käse. Sonne und Know-How der Weinbauern des Arbois bringen Qualitätsweine wie den "Vin Jaune" oder den vollmundigen "Vin de Paille" hervor. Das besondere an der Produktion dieser Weine ist vor dem Pressen die Trocknung der Trauben auf Gitterrosten.

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