Die Natur in Poitou-Charentes

  • Strand Poitou-Charentes

    Strand Poitou-Charentes

    © Atout France - Phovoir

  • Insel Oléron

    Insel Oléron

    © Atout France - PHOVOIR

  • Ile de Ré

    Ile de Ré

    © Atout France - Phovoir

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Die Natur in Poitou-Charentes Poitiers fr

Die Landschaft

Die Lage am Atlantik verleiht der Region Poitou-Charentes ein mildes und sonniges Klima. Die vorgelagerten Inseln , Oléron, Aix und Madame sind mit ihren feinen Sandstränden ein Paradies für Badeurlauber. Das Sumpfgebiet "Marais Poitevin" ist das zweitgrößte Feuchtgebiet Frankreichs und wartet auf mit einem faszinierenden Labyrinth aus Wasserarmen, die man im Kahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchstreifen kann. Auch die sattgrünen Täler der Vienne, Charente und Sèvre Niortaise laden zur Erholung ein. An den Hängen des Cognac und der Saintonge wachsen die Reben für den berühmten Weinbrand.

 

Wanderungen

Eine Wanderung in den Hügeln bei Bourg-Charente legt einem nicht nur die Weinberge des Cognacs, sondern ein ganzes Stück des Charente-Tals zu Füßen. Auf den Inseln Ré und Oléron kann man wunderbar auf Meeresniveau spazieren gehen. Von den 4 Hauptwegen des Jakobswegs führt die Via Turonensis von Tours kommend durch die Region Poitou-Charentes.

Vier Fernwanderwege durchqueren die Region Poitou-Charentes: der GR4 führt von Angoulême über Cognac und Saintes bis nach Royan, auch ein Teil des Fernwanderwegs GR36 verläuft durch die Region. Eine Rundtour zu den Romantik-Schätzen der Saintonge beschreibt der GR360. Und der GR364 durchzieht die Region von Ost nach West.

 

Radtouren

In Poitou-Charentes gibt es kaum eine nennenswerte Steigung, weshalb es sich hier sehr gut radeln lässt. Die Treidelwege entlang des Flusses Charente und die Radwege der Inseln Ré und Oléron sind eben und so für die ganze Familie geeignet. Auch im Waldgebiet La Coubre bei Royan und im Marais Poitevin warten malerische Radwege. Insgesamt gibt es knapp 3.000 km ausgeschilderter Fahrradwege in der Region. Auch Mountainbiker kommen nicht zu kurz. Entsprechende Pisten gibt es zum Beispiel Richtung der Seen der Haute-Charente und Chambon (am Rand des Périgord).

 

Wasserwege

Die Sèvre Niortaise und die Kanäle bei Mignon und Autize bieten 100 km schiffbare Wasserwege, doch die Charente, eine wahrer Küsten-Fluss, eignet sich zwischen Angoulême, Saint Sireuil und Rochefort noch besser für Bootstouren. Ein Boot ist auch das bevorzugte Beförderungsmittel zum Entdecken des Marais Poitevin, besondert in Coulon, sozusagen der Hauptstadt des "Grünen Venedig".

 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

Der Beitrag der Atlantikküste zur französischen Küche: Selbstverständlich Austern aus dem Pays de Marennes-Oléron an der Mündung der Seudre! Die köstliche Meeresfrucht lässt sich dank Austernbänken und Salzwiesen auch auf der Insel Ré und in der einzigartigen, einsam gelegenen "Ferme-Auberge" (Landgasthaus) auf dem Eiland Île Madame gegenüber von Rochefort und der Mündung der Charente verkosten.

In den nahe der Küste gelegenen Anbaugebieten entstehen aus verschiedenen Rebsorten und vor allem durch seit dem 16. Jh. überliefertes Know-how Cognac und Pineau des Charentes (nicht zu verwechseln mit der Pinot Weinrebe). Bei Ersterem kommt es hauptsächlich auf die Kunst der Destillation von Most mit anschließender Reifung in Eichenfässern an, um das unvergleichliche "Eau-de-vie" zu gewinnen, während letzterer aus einer Mischung von Weinbrand und Most entsteht.

Die Weiden des Poitevin im Hinterland sorgen dafür, dass der Viehbestand die notwendige Basis für ausgezeichnete Milchprodukte liefert: Butter und Ziegenkäse (z. B. Chabichou, AOP / PDO).

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