Die Natur in Pays de la Loire

  • Saint Nazaire

    Saint Nazaire

    © Atout France - Phovoir

  • Salinen der Guerande

    Salinen der Guerande

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  • Nantes

    Nantes

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    Pornichet

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Die Natur in Pays de la Loire Nantes fr

Die Landschaft

Die Mündung der Loire schart gleich mehrere Welten um sich: die Loire-Zuflüsse ab dem Anjou, die Ebenen und Bocage-Landschaften der Vendée im Süden und die rauen Landschaften mit bretonischem Temperament im Norden. Die vielseitigen Landschaften um Nantes und Morbihan sind ganz vom Ozean geprägt: etwa die Halbinsel von Guérande mit ihren berühmten spiegelnden Salzgärten oder die Sümpfe von Brière mit ihrem Stechginster, die vom gleichnamigen regionalen Naturpark unter Schutz gestellt sind. Im regionalen Naturpark Normandie-Maine findet locken Wälder und grüne Wiesenlandschaften zu Wanderungen.

Zwischen dem Pays de Retz, den Landes du Pays d’Olonne und den Bocage-Landschaften der inneren Vendée findet man nicht nur die Weinbaugebiete des Muscadet sondern viel ländlichen Charme. Steile Uferhänge unterstreichen die erhabene Wirkung der „königlichen“ Loire, die weiter flussaufwärts durch das Schlösser-Gebiet der Touraine fließt. An der Grenze zur Region Poitou-Charentes liegt das Poitevin-Moor, auch grünes Venedig genannt.

 

Wanderungen

Der Zöllnerweg entlang der Atlantikküste, Treidelwege entlang der Mayenne, der GR3 der Flussschiffer der Loire, der mit seinen 200 km von La Baule nach Saumur führt und dabei Weingegenden, Wälder und Moore durchquert, diese und viele weitere Wege warten auf Wanderer. Rund um den weitläufigen See von Grand Lieu im Herzen der inneren Vendée mit dem Wald von Mervent-Vouvant kann man wunderschöne Landschaften mit viel Atmosphäre erwandern.

 

Radtouren

Radwege und extra angelegte „Voies vertes“ an der Küste der Vendée führen im Pays d’Olonne durch anheimelnde Pinienwälder. In einem großen Teil der Sümpfe von Poitevin kann man wunderschöne Radtouren auf kleinen ruhigen Sträßchen (bei den trockengelegten Sümpfen) oder Bootstouren auf den Kanälen der Feuchtsümpfe unternehmen. Auch die Naturreservate von Pointe d’Arçay, der Île de Charouin und Saint-Denis-du-Pays lohnen die Entdeckung.

Und auch der Loire-Radweg führt vom Regionalpark Loire-Anjou-Touraine immer am Ufer der Loire entlang, vorbei an altehrwürdigen Schlössern, bis zu deren Mündung in den Atlantik.

 

Wasserwege

Die Loire-Nebenflüsse Mayenne, Maine und Sarthe im Anjou bieten sich besonders für Flusskreuzfahrten an. Eine Bootsfahrt auf der Erdre führt vorbei an eleganten Schlössern wie La Gascherie und schön angelegten Stauseen. Das pittoreske und waldreiche Tal der Sèvre bildet die Grenze zwischen der Vendée, dem Anjou und dem Poitou und kann mit dem Kanu befahren werden. Zwischen dem Maine und Anjou durchquert der Loir liebliche Landschaften: Getreidefelder, Wiesen, Weinberge mit Jasnières und Coteaux du Loir, dichte Wälder, Tuffsteinfelsen mit Höhlenwohnungen u.v.m.

In den Sümpfen von Brière wird Schilf geerntet. Als verlässlicher und ökologischer Rohstoff wird Schilfstroh gerne wieder zum Decken der Dächer verwendet. Vogelfreunden sei eine Fahrt mit einem Plattboden-Kahn auf den Seen und Kanälen angeraten, denn die Gegend ist ein Paradies für Wasservögel.

 

Gastronomie und lokale Spezialitäten

Fangfrischer Fisch aus Le Croisic, zubereitet mit dem echten „fleur de sel“-Meersalz - einfach ein Genuss. Geduld und Geschick sind die absolut notwendigen Eigenschaften eines Salzbauern, der in einer Art langsamer Choreographie die Salzkristalle harkt, die sich auf der Oberfläche der Salinen bilden. Ein besonderer Stolz der Region ist natürlich der Muscadet, ein trockener, fruchtiger Weißwein, der manchmal leicht perlt. Er verdankt seinen Geschmack einer besonderen Rebsorte, der Melon de Bourgogne.

Wer von den Häfen der Vendée in See sticht, kann die Île d’Yeu und die Île de Noirmoutier entdecken, die für ihre Salzgärten und ihre besonders wohlschmeckende Kartoffelsorte "Bonnotte“ bekannt ist.

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