Die Natur im Limousin

  • See im Limousin

    See im Limousin

    © Atout France - Phovoir

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Die Natur im Limousin Limoges fr

Die Landschaft

Die Region Limousin inmitten von Frankreich bietet einmalige Natur zwischen Zentralmassiv und den Causses im Süden: Heideland, wilde Schönheit und außergewöhnliche Fauna und unberührte Natur am Fluss Vézère und in den Schluchten der Dordogne. Der regionale Naturpark Millevaches liegt an der Grenze zum Zentralmassiv auf dem Plateau von Millevaches. Er fungiert als riesiger Wasserspeicher, dem zahlreiche Flüsse entspringen, die Corrèze, die Vienne, die Creuse und die Vézère.

Im „Land der Kastanienbäume", im Südwesten von Haute-Vienne und nördlich der Dordogne, findet man im Naturpark Périgord-Limousin die Spuren eines gewaltigen Meteoriteneinschlags, Hochmoore oder Kalkrasen sowie eine Ansammlung seltener Tiere. Als wahres Wasserparadies präsentiert sich die Gegend um Gimel bei Brive mit spektakulären Wasserfällen und künstlich angelegten Seen. Bei Vassivière und Bort-les-Orgues können die berühmten „Basaltorgeln“ bestaunt werden: eine außergewöhnliche geologische, von Lavaströmen geformte Gesteinsformation.

Wanderungen

Die Wälder der Region laden zum Wandern ein. Hier finden Wanderer über 800 km ausgeschilderter Wege, u.a. den Wanderweg PR des Etangs in der Haute-Vienne und den Rundweg PR du Theil im Creuse-Tal. Weitere Rundwanderwege zwischen 50 und 150km gibt es um die Monts d'Ambazac, um die Monts de Blonds oder in den Schluchten von Dordogne und Vézère.

Hinzu kommen noch zahlreiche Kilometer Fernwanderwege wie der GR46 zwischen Aubusson, Vassivière und Rocamadour. Auch der GR4 (von Royan nach Grasse), der GR44 (Les Vans - Champerboux) und der GR440 (große Tour der Berge des Limousin) führen durch das Limousin.

Radtouren

Ein Dutzend Mountainbike-Strecken mit FFC-Label ziehen ambitionierte Radfahrer auf die Wege der Corrèze. Gemütliche Radtouristen hingegen bevorzugen eher die vielen kleinen, ruhigen Wege, auch wenn diese ab und zu mal „Achterbahn“ spielen. Weniger anspruchsvoll ist der 13 km lange Voie Verte-Radweg der Hauts der Tardoire bei Châlus in der Haute-Vienne, der auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegt wurde.

Wasserwege

Die Dordogne, längster Nebenfluss Frankreichs, entspringt dem Vulkangestein der Auvergne und mündet in die Garonne. Sie ist die Hauptwasserader der Region. Beim Durchqueren der Corrèze wird sie von zahlreichen Kanufahrern bezwungen, besonders in der wunderschönen Gegend um Beaulieu-sur-Dordogne. Eine Flussfahrt mit einer "Gabare" (traditionelles Boot, ehemals für den Warentransport) in den Schluchten der Dordogne (Gorges de la Dordogne) wird zum unvergesslichen Naturerlebnis.

Das Tal der Creuse ist nahezu gespickt mit Schlössern, Felsen und Legenden. Claude Monet verwewigte den Fluss und seine Ufer auf einigen Gemälden. Die Vienne durchquert mal temperamentvoll Felsen, mal behäbig sonnenbestrahlte weite Täler, umspült Mühlen oder staut sich zu Seen. Nebenflüsse wie Gorres oder Glane sind Paradiese für Angler.

Gastronomie und regionale Spezialitäten

In den fruchtbaren Tälern gedeihen zahlreiche Spezialitäten, wie zum Beispiel der AOP-geschützte „Golden“-Apfel. Auch die Rinder- und Schafzucht profitiert von den großzügigen Landschaften: schmackhafter Beweis ist das beliebte Limousin-Lamm. Messen und Märkte quellen geradezu über von Köstlichkeiten wie z. B. Foie Gras aus Brive-la -Gaillarde. In den vorzüglichen Küchen der Auberges de Pays können Gäste, die auf Entdeckertour sind, Leckerbissen der Region genießen.

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