Shopping in Cannes

  • Rue de Cannes

    Rue de Cannes

    © H.Fabre / Mairie de Cannes

Shopping in Cannes Cannes fr

Luxus und Trends

Seit mehreren Jahrzehnten genießt Cannes den Ruf, eine hohe Dichte an Mode- und Luxusläden aufzuweisen. Hier finden sich Haute-Couture, Prêt-à-porter, Juweliere, Lederwaren, Parfümerien, Kunstgalerien, Design, Concept-Stores von Künstlern und vieles mehr. Zwischen der Rue d‘Antibes und der Croisette gibt es jeden Luxus, sodass Cannes mit Paris oder Mailand in einer Liga spielt. Hier, entlang dieser durch die Medien bekannten Bucht zwischen dem Hotel Palm Beach und dem Vieux-Port, haben sich die großen französischen und internationalen Marken angesiedelt.

Internationale Marken und lokales Handwerk

Im Umfeld der Aristokratie und des Hochbürgertums des 19. Jahrhunderts ließen sich hier viele herausragende Kunsthandwerker nieder, um die Wünsche der vermögenden Wintergäste zu erfüllen. Dieser Elitarismus führte zum Aufstieg Cannes. Heute ist das Angebot auch für die breite Masse zugänglich, sodass hier für alle Geschmäcker und für alle Geldbeutel das Passende zu finden ist. Ein anderes Angebot, das aber nicht weniger attraktiv ist, gibt es im Viertel rund um die Rue Meynadier. Hier zeigt Cannes mit seinen Einzelhandelsgeschäften ein ganz anderes Gesicht. Diese typische Hauptgeschäftstraße ist eine Fußgängerzone und war traditionell von Lebensmittelgeschäften geprägt. Heute hat sie sich auch anderen Produkten geöffnet. So findet man hier jetzt auch Kleidung, Souvenirs, Deko und vieles mehr.

Ein Muss: der Marché Forville

Nur unweit entfernt befindet sich der Marché Forville, der zu einer wahren Institution in Südfrankreich geworden ist. Die Markthalle ist einer der eindrucksvollsten Orte, der von Vergangenheit und Gegenwart geprägt ist. Seit Ende des Mittelalters und bis ins 19. Jahrhundert nutzten die Fischer von Cannes den Platz „Forville“ (was im Altfranzösischen so viel bedeutete wie „außerhalb der Stadt“) um ihren Tagesfang auszulegen.
Auch wenn sich die Zeiten geändert haben, üben heute noch immer über ein Dutzend selbstständige Fischer ihre Aktivitäten in den Gewässern der Bucht rund um die Lérins-Inseln aus. Ihre typischen Fischerboote, die „Pointus“, sind im Vieux-Port zwischen Quai Saint-Pierre und Pantiero zu sehen. Der Marché Forville wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Massivbauweise errichtet und erhielt 1934 seine ockerrote Fassade. Er gilt als gesellschaftliches Zentrum in einem urbanen Umfeld, wo sich die Einheimischen, Hinzugezogenen und Touristen vermischen. Morgens füllt er sich mit treuer Kundschaft, renommierten Köchen, Hausfrauen, Gastronomen oder Genussliebhabern, die frische und natürliche Produkte suchen.

Hier finden sich Stände mit frischen Felsenfischen in unmittelbarer Nahe zu Schnittblumen, Obst und Gemüse wieder. Ziegenkäse aus dem Hinterland trifft auf Rucola, Olivenöl, Bohnen und Melonen. Handwerklich hergestellte Wurstwaren werden in Nähe von Paprika, exotischen Gewürzen, Thymian, Lorbeer und Rosmarin angeboten. Die Gemüsedüfte werden begleitet von vielen weiteren Wohlgerüchen, zu denen sich die der Kaffeerösterei und der Brotöfen in der nahen Nachbarschaft gesellen.

In der nahen Umgebung haben mehrere lokale Marken ihre charmanten Boutiquen eröffnet, wie auch Fragonard, der Parfümeur aus Grasse, der nur zu Marktzeiten geöffnet hat.

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