Olivier Ratsi

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    © Oliver Ratsi

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    Onion Skiratsi

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Olivier Ratsi Paris fr

In Zusammenarbeit mit Digitalarti

Der 1972 geborene und in Paris lebende Olivier Ratsi entdeckte Ende der 90er Jahre im Kielwasser der elektronischen Musik sein Interesse für Bilder. Damals mixte er auf Festivals der elektronischen Musik unter dem Namen Emovie (unbewegliche oder animierte) Bilder. In diesem Zusammenhang knüpfte er Kontakt zu Persönlichkeiten wie Jeff Mills, Scan X, Ellen Allien, Sven Väth, usw.

2006-2007 gründete Olivier Ratsi zusammen mit Yannick Jacquet und Romain Tardy das visuelle Label Antivj, dem sich später auch Joanie Lemercier anschließt. Zusammen stellen sie das VJing, den simplen Bildermix, in Frage und bieten stattdessen echte audiovisuelle Darbietungen an, Installationen und Raumgestaltungen (Mapping) durch Projektionen auf Gebäuden und Bühneneinrichtungen und durch das Formen von Licht nach „geometrischen Grundsätzen“…

Anarchitektur

In diesem Kontext des Aufeinanderprallens von Ton, Licht und Raum, beschäftigte sich Olivier Ratsi mit dem Begriff der räumlich-zeitlichen Dekonstruktion. Dies äußert sich in einer Reihe von Fotografien, die sich in den Rahmen seines 2005 ins Leben gerufenen Projekts WYSI*not*WYG (What You See Is *NOT* What You Get) einfügten.

Dabei handelte es sich um Klischees des Großstadtdschungels, in dem die retuschierten Gebäude fehlplatziert erscheinen und sich teilweise auflösen. Diese als Anarchitektur/em>bezeichneten fragmentierten Fotos, die sowohl in Korea als auch in Frankreich und Tunesien aufgenommen wurden, zwingen den Betrachter zu einem gedanklichen Experiment zur Rekonstruktion der ihm entgleitenden Realität.

Echolyse

Parallel zu seinen zahlreichen Tätigkeiten innerhalb des Gemeinschaftsprojekts Antivj, setzte Olivier Ratsi auch seine persönliche Arbeit fort, die auf die Wahrnehmung des Raums ausgerichtet ist. Dies erfolgte insbesondere über die Echolyse, die eine Reihe von Projekten umfasst, darunter Onion Skin. Eine hypnotische und eindringliche Installation, die auf einem Spiel mit den Perspektiven und Fluchtlinien gründet, verwirrt und den Betrachter dazu bewegt, die Möglichkeit eines „fiktiven dreidimensionalen Raums“ zu erfahren.

Laurent Diouf

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