Die Natur in Toulouse-Pyrenäen

  • Flusslauf in Midi-Pyrenäen

    Flusslauf in Midi-Pyrenäen

    © Atout France - Phovoir

  • Die Tarn

    Die Tarn

    © Atout France - Phovoir

  • Cordes sur Ciel

    Cordes sur Ciel

    © Atout France - Phovoir

  • See bei Brameloup auf dem Plateau von Aubrac

    See bei Brameloup auf dem Plateau von Aubrac

    © ATOUT FRANCE - Patrice Thébault

  • © Atout France - Phovoir

Die Natur in Toulouse-Pyrenäen Toulouse fr

Die Landschaft

Die Bergkette der Pyrenäen trennt Frankreich und Spanien und bildet zugleich eine natürliche Grenze zwischen Atlantik und Mittelmeer auf rund 430 km. Die Pyrenäen, die Hochebenenen der Causses im südlichen und östlichen Zentralmassiv, das Katharerland zwischen Albi und Toulouse, die Landschaft des Armagnac (Gers), die eher schroffen Hügel der Provinz Quercy und fruchtbaren Felder im Lauragais gestalten die Region atemberaubend vielseitig.

Neben den vier regionalen Naturparks Causses du Quercy, Grands Causses Aveyron, Pyréneées-Ariègoises und Haut-Languedoc schützt der Nationalpark der Pyrenäen eine einzigartige Berglandschaft mit hohen Gipfeln und tiefen Tälern, spektakulären Höhenpässen und ungestümen Sturzbächen. Beeindruckend sind auch die Wasserfälle der Pont d’Espagne, der Felskessel (Cirque) von Gavarnie, der Pic du Midi de Bigorre oder der Gipfel von Vignemale (3298 m). In den Hochebenen der Causses gibt es unter anderem die Grotte Gouffre de Padirac und den mittelalterlichen Wallfahrtsort Rocamadour zu entdecken.

 

Wanderungen

Insgesamt 26.000 km gekennzeichnete Wege durchkreuzen die Region. Der Fernwanderweg GR 10 führt über die Pyrenäen-Gebirgskette vom Mittelmeer zum Atlantik. Auch wenn man nur einen Teil des Weges wandert, kann man wahre Naturschätze entdecken: zum Beispiel die Seen des Néouvielle-Massivs in den Tälern der Aure, des Louron oder des Azun. Der GR 65 ist die Hauptachse des Jakobsweges (Via Podiensis) und führt am Célé-Tal und an Conques vorbei. Auch die Via Tolosana und der Pyrenäenweg durchqueren die Region von Toulouse-Pyrenäen. Der GR 36 hingegen führt durch das wunderschöne Lot-Tal, Richtung Cahors und Moissac.

 

Radtouren

Rund 30 gekennzeichnete Radstrecken und Radwege auf ehemaligen Treidelpfaden und Bahntrassen bieten Gelegenheit für gemütliche Radtouren. Weiterhin wurden in den 8 Departements rund 100 Rundfahrten zu bestimmten Themen ausgearbeitet. Sportliche Radfahrer finden eine große Auswahl an anspruchsvollen Bergstrecken. Viele stellen sich gern der Herausforderung, die beeindruckenden Pyrenäenpässe mit dem Rad zu bewältigen. Die Pyrenäen sind auch alljährlich Kulisse der Tour de France.

 

Wasserwege

Der Canal du Midi ist das Wahrzeichen für französischen Flusstourismus. Er besticht durch seine besondere Geschichte, die wunderschöne Umgebung (zum Beispiel bei Seuil de Naurouze), denkmalgeschützte Bauwerke und beeindruckende Schleusen. Zusammen mit dem Garonne-Seitenkanal bildet er den  Canal des deux Mers und verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik.

Über die gesamte Länge kann der Kanal mit Hausbooten oder Ausflugsbooten befahren werden. Aber auch die Garonne, der Tarn, die Agout, der Lot oder die Baïse laden zu Schiffstouren. Die Dordogne durchquert auf 60 km ebenso die Midi-Pyrenäen.

 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

Der besondere Charakter des Südwestens spiegelt sich auch in der Gastronomie wider. Foie Gras aus der Gascogne, süße Weißweine (Monbazillac und Pacherenc), kräftige Rotweine (Madiran) und die regionalen Produkte in den typischen, überdachten Märkten von Auch, Cahors und Toulouse machen dem Ruf der Region als "Genießerland" alle Ehre. Nicht zu vergessen die schwarzen Trüffel aus dem Quercy, der Aubrac-Käse oder der berühmte Blauschimmelkäse von Roquefort-sur-Soulzon.

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