Die Natur im Loiretal der Schlösser

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    Neufchâteau

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    Chaumont sur Loire

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    Chaumont sur Loire

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  • Das Schloss Chambord

    Das Schloss Chambord

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Die Natur im Loiretal der Schlösser Orléans fr

Die Landschaft

Geprägt von der "königlichen" Loire (Unesco-Weltkulturerbe), die sich in großen Mäandern ihren Weg durch die Landschaft bahnt, ist die Region Centre-Val de Loire bekannt für ihre majestätischen Schlösser mit prächtigen Gärten und ihre Weinberge. Die zahlreichen Nebenflüsse der Loire (Allier, Indre, Cher,  Loir u.v.m.) bilden idyllische Täler.

Nicht nur die Loire mit ihrer geschützten Umwelt, sondern auch die tiefen, wildreichen Wälder der Sologne mit ihren Fischteichen sowie die malerischen Seen des regionalen Naturparks der Brenne bieten für Naturfreunde die Gelegenheit zu Fuß oder mit dem Rad, dem Pulsschlag der Natur näher zu sein. Der Wald von Orléans ist mit 35.000 ha der größte Frankreichs. Mit ein wenig Glück kann man hier 3 verschiedene Adler-Arten beobachten. Auch die regionalen Naturparks Loire-Anjou-Touraine im Westen und Perche im Norden der Region Centre-Val de Loire sind Heimat vieler schützenswerter Tier- und Pflanzenarten.

 

Wanderungen

Überall im Loiretal finden sich beste Möglichkeiten für Wanderungen, z.B. der Fernwanderweg GR3 entlang der Loire und 22 kleinere PR-Rundwege (insgesamt 440 km). Die Jakobswege GR654 und GR655 führen durch die Region Centre-Val de Loire. Herrliche Spaziergänge sind auch in der Domaine National de Chambord möglich. Die großen Wälder rund um das berühmte Schloss kann man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch zu Wasser mit dem Ruderboot entdecken. Im frühen Herbst, zur Zeit der "brâme du cerf" (Hirschbrunft), werden Ausflüge vom französischen Forstamt ONF betreut.

 

Radtouren

Mit über 600 km gesicherten und ausgeschilderten Radwegen blüht der Radtourismus in der Region Centre-Val de Loire geradezu. Zu den unumstrittenen Highlights zählen die vielen Schlösser entlang des für jeden geeigneten Loire-Radweges ("Loire à vélo®"). Dieser führt auf 800 km von Nevers entlang der Loire bis zu deren Mündung in den Atlantik, vorbei an pittoresken Dörfern, den berühmten Loire-Schlössern und vor allem durch einmalige Natur. Aber auch die Themen-Radtouren rund um die Schlösser Azay-le-Rideau, Chenonceaux und Cheverny ("châteaux à vélo") erfreuen sich größter Beliebtheit.

 

Wasserwege

Früher eine wichtige Achse der Schifffahrt, ist die Loire heute nur noch von der Mündung bis Nantes für größere Schiffe schiffbar. Oberhalb von Nantes bis zur Einmündung der Maine bei Bouchemaine wird sie von Ausflugsschiffen befahren, im übrigen Verlauf findet man nur noch Fischer und Wassersportler. Wegen ihrer eingeschränkten Schiffbarkeit wird die Loire von schiffbaren Kanälen begleitet, wie dem Loire-Seitenkanal (Canal latéral à la Loire) zwischen Digoin und Briare. Daher konzentriert sich der Flusstourismus vor allem auf die Kanäle im Osten
an der Grenze zum Burgund. Auf der "wilden" Loire sind
jedoch Bootsfahrten in traditionellen, kleinen Holzkähnen möglich.

 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

Von Saumur und Chinon im Westen bis zu den Hängen des Sancerre im Osten finden sich Weinbaugebiete mit ganz eigenen Charakteren. Im Umland von Saumur beindrucken zahlreiche Höhlenwohnungen, die in den weichen Tuffeau-Stein gegraben wurden. Diese werden auch als natürliche Kellergewölbe zum Heranreifen der Weine und zur Zucht von Champignons genutzt. Eine wunderbare Ergänzung für eine herzhafte Mahlzeit aus typischen Produkten ist der AOP-Ziegenkäse Crottin de Chavignol. Im Geburtsland von Rabelais (Touraine) sorgen zahlreiche Spezialitäten für kulinarische Hochgenüsse: zum Beispiel die Süßwasserfische aus den Flüssen und Teichen der Region oder das exquisite Pökelfleisch und Wild.

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