Die Natur der Côte d'Azur

  • Blick auf Nizza

    Blick auf Nizza

    © Atout France - Phovoir

  • Berge und Meer liegen eng beieinander

    Berge und Meer liegen eng beieinander

    © CRT Riviera

  • Grasse

    Grasse

    © CRT Riviera - Marta und Antoine Konopka

  • Sainte-Agnès

    Sainte-Agnès

    © CRT Riviera - Camille Moirenc

Die Natur der Côte d'Azur Nice fr

Die Landschaft

Ein leuchtender Himmel, der schon so viele große Maler bezaubert hat, lässt die Baie des Anges und die Halbinsel Cap Ferrat bei Nizza ebenso erstrahlen wie die Berge des Nationalparks Mercantour – bis zu 3.000 Meter hoch und so wild und unberührt, dass Rudel von Wölfen sie zu ihrer Heimat erkoren haben. Beim Vallée du Loup, dem „Tal des Wolfes“ im Hinterland von Grasse, handelt es sich allerdings nur um eine tiefe Schlucht, die ein Gebirgsbach in die Felslandschaft gegraben hat!

Die Hänge des Pays de Vence und die „Baous“ (Felsenklippen und Grotten) von Saint-Jeannet, die hochgelegenen Dörfer auf dem Felsvorsprung oberhalb von Monaco und Menton (Peille, Peillon, Sainte-Agnès), die roten Felsen des Massivs von Estérel, die direkt ins Meer abfallen, und die üppige Vegetation am Meeresufer vervollständigen das bunte Mosaik der reizvollen Landschaften dieser Riviera.

 

Radtouren und Wanderungen

Mit ihren Bergen, die buchstäblich ins Meer fallen, ihren Terrassenhängen und Serpentinenstraßen ist die Region ideal geeignet für Mountainbiketouren. Die Bergstationen von Gréolières, von Valberg, Auron oder Isola 2000 liefern hierfür perfekte Bedingungen. Am Ende des Tinée-Tals führt die Strecke vorbei am Col de la Bonette-Restefond (2.715 m), der manchmal von der Tour de France überquert wird und der als einer der drei höchsten Gebirgspässe Europas gilt: eine echte Herausforderung für ambitionierte Radfahrer!

Für Wanderungen bietet die Region wesentlich mehr Potential. Im Estérel-Massiv erhebt sich der Pic de l’Ours und der Mont Vinaigre (618 m), hier kann man herrliche Pinien- und Eichenwälder durchwandern, allerdings nicht im Sommer, wo die Hitze zu groß ist und Wanderungen nicht erlaubt sind. Kenner der Region zieht es im Februar ins Tanneron-Massiv: in dieser Jahreszeit ist die Landschaft von einem blühenden Teppich aus gelben Mimosen bedeckt.

Das Hinterland von Nizza und das Royatal machen spektakuläre Wanderungen oberhalb der Terrassen möglich, vorbei an einer Reihe so genannter „Adlernest-Dörfer“ (Coaraze, Sospel, Saorge, etc.). Die Schluchten der Vésubie und der Nationalpark des Mercantour-Massivs bieten Wanderern tolle Wanderwege. Ein besonderes Juwel der maritimen Alpen ist das Vallée des Merveilles („Tal der Wunder“). Wanderer können in dieser sonnigen Hochgebirgslandschaft spannende Themenwanderungen unternehmen: Hier gibt es Tausende prähistorische Gravuren in den Felsen zu entdecken!

 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

In der ganzen Welt ist die Côte d’Azur für ihre Düfte bekannt – besonders durch Grasse, die „Hauptstadt des Parfüms“, deren Blumenfelder noch immer die großen Luxus-Parfümeure beliefern. Doch dank ihres privilegierten Klimas hat die Gegend noch viele andere einzigartige Aromen zu bieten: allen voran die Zitronen von Menton oder die Cailletier-Olive, eine exklusive Sorte aus dem Umland von Nizza, deren Früchte und die daraus hergestellten Öle und Pasten eine geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP) tragen. Und wer auf die kleinen Îles de Lérins bei Cannes übersetzt, wird schnell zum Liebhaber der einzigartigen Weine, die die Zisterziensermönche der Île Saint-Honorat herstellen!

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