Die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes

Die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes

Frankreich verfügt über ein bemerkenswertes kulturelles und natürliches Erbe: die Vielfalt der Stätten - Schlösser, sakrale Bauten, befestigte Städte, Parks, Gärten, Wälder ... - ist einzigartig und übt eine starke Anziehungskraft aus.

Biodiversität ist ein besonders starker Trumpf im Hexagon: Von den 4.500 verzeichneten einheimischen Pflanzenarten sind 943 vom Aussterben bedroht. Die Fauna zählt insgesamt 531 Tierarten: Wie überall, sind auch diese Ökosysteme durch unsere Lebensweise und die Verringerung der natürlichen Lebensräume geschwächt. 38 Arten sind "gefährdet" (darunter 22 Vögel und neun Säugetiere, z.B.Fledermäuse). Die Erhaltung dieses wertvollen Erbes ist daher ein wichtiger Faktor im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung im Tourismus, Satzungen und Organisationen arbeiten für ein solides, streng reglementiertes SchutzprogrammDas Netzwerk geschützter Gebiete in Frankreich umfasst 9 Nationalparks, 163 Naturschutzgebiete und mehr als 100.000 ha Küstengebiet. Hinzu kommenn 45 regionale Naturparks, die jeweils durch eine Charta geregelt werden. Weitere Informationen:Die Nationalen Naturparks Die Regionalen NaturparksFrankreichs Küstengebiet (frz.)

65.000 km "große Wanderrouten" (GR ® et GR de Pays ® ) und 115.000 km Wander- und Spazierwege (PR) werden regelmäßig von 6000 Freiwilligen des Französischen Wanderverbandes gepflegt.Weitere Informationen:www.ffrandonnee.fr (frz.)

15 Millionen ha Wald ( mehr als ein Viertel des französischen Mutterlandes) zeichen sich durch die Vielfalt der klimatischen Einflüsse (mediterran, atlantisch, kontinental, Gebirge) aus. 27% sogenanntes öffentliches Eigentum, also im Besitz des Staates und der Gemeinden, werden von der öffentliche Einrichtung ONF (Office National des Forêts) verwaltet. Wald im Privatbesitz wird ebenfalls nach strengen Regeln bewirtschaftet und aufgeforstet. Diese bewusste Politik der Waldbewirtschaftung stammt aus dem XIII Jahrhundert: einzigartig in der Geschichte! Angesichts der Gefahr von Waldbränden während der trockenen Perioden ist der französische öffentliche Dienst vor allem in den südlichen Regionen mit Überzeugung und Effektivität aktiv: Verordnung des eingeschränkten Zugangs zu bewaldeten Flächen im Sommer, vorsorgliches Beseitigung von Unterholz, geduldige Aufforstung von verwüstetem Land. Erhebliche Mittel sind investiert: die Schaffung einer Einheit zur Bekämpfung von Waldbränden, Luftflotte, feste Aussichtspunkte, Hubschrauber- und mobile Patrouillen ... Das Ergebnis spricht für sich: Die Zahl der Brände und zerstörten Gebiete ist seit 5 Jahren stabil und in den vergangenen 20 Jahren deutlich zurückgegangen. Weitere Informationen:Office National des Forêts (frz.)Waldbrände (frz., engl.)

Auf europäischer Ebene wurde 1992 das Netzwerk ökologischer Standorte - Natura 2000 - gegründet mit dem Ziel, Flora wie Fauna zu erhalten: In Frankreich entsprechen mehr als 1.700 Stätten den europäischen Vorgaben.Auf internationaler Ebene ist die UNESCO ein zentrales Organ in der Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes: Frankreich zählt 10 klassifizierte "Biosphärenreservate" und 34 als UNESCO Weltkulturerbe klassifizierte Sehenswürdigkeiten.Weitere Informationen:Natura 200 (frz.)UNESCO

Auch die Verbände engagieren sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes, einschließlich Parks und Gärten sowie große emblematische Stätten, in dem sie an der Umsetzung einer umweltfreundlichen Politik mitarbeiten.Weitere Informationen:Parks und Gärten (frz.)www.grandssitesdefrance.com (frz., engl.)