Der Art Déco-Stil in Paris und in der Ile-de-France

  • Das Palais de Chaillot in Paris zuhause das Cité de l'Architecture et du Patrimoine und das Musée de l'Homme et de la Marine

    Das Palais de Chaillot in Paris zuhause das Cité de l'Architecture et du Patrimoine und das Musée de l'Homme et de la Marine

    © CAPA - Nicolas Borel

  • Gewächshaus-Regenwälder im Museum d'Histoire Naturelle in Paris

    Gewächshaus-Regenwälder im Museum d'Histoire Naturelle in Paris

    © Manuel Cohen

  • Das Raubtiergehege im Museum d'Histoire Naturelle in Paris

    Das Raubtiergehege im Museum d'Histoire Naturelle in Paris

    © J. Grandin- MNHN

  • Die Fassade des Cinéma Le Rex, in Paris

    Die Fassade des Cinéma Le Rex, in Paris

    © Le Rex

  • Hall des Huit Colonnes in Museum der Luft- und Raumfahrt, Le Bourget

    Hall des Huit Colonnes in Museum der Luft- und Raumfahrt, Le Bourget

    © Musée de l'Air et de l'Espace / A. Fernandes

  • Die Fassade der Salle Pleyel, in Paris

    Die Fassade der Salle Pleyel, in Paris

    © P-E Rastoin - SALLE PLEYEL

Der Art Déco-Stil in Paris und in der Ile-de-France 75001 Paris fr

Der „Art déco“-Stil hat Paris und die Ile-de-France in den 20er und 30er Jahren nachhaltig geprägt.

Worin liegt der Unterschied zwischen „Art Nouveau“ und „Art Déco“? Diese beiden Begriffe werden selbst von Kunstliebhabern allzu häufig verwechselt. Doch der „Art Déco“ ist der Nachfolger des „Art Nouveau“, und beide unterscheiden sich so sehr voneinander wie der Fauvismus vom Kubismus.

Art Nouveau oder Art Déco

Der „Art Nouveau“, im deutschen Sprachraum allgemein als Jugendstil bezeichnet, ist die Kunst der Jahrhundertwende. In Frankreich war er der Stil der Belle Epoque, und seine wesentlichen Merkmale waren geschwungene Linien, Ornamente, florale Motive, Dekors mit unzähligen Details, bunte Farben und prächtige Fenster.

Der „Art Déco“ erreichte seine Blütezeit in den 20er Jahren. Dieses war der Stil der „Goldenen Zwanziger Jahre“, der Moderne, gekennzeichnet durch Symmetrie und Nüchternheit. Seine Ausdrucksformen waren Winkel, geteilte Flächen, Kreise, runde Formen und Oktogone.

Zum „Art Nouveau“ gehören beispielsweise die Pariser Metro-Ein- und Ausgänge von Hector Guimard oder die verrückten Konstruktionen von Gaudi. Der „Art Déco“ wird zum Beispiel durch das New Yorker Chrysler Building oder das Pariser Palais de Tokyo repräsentiert. Diese Stilrichtung, die ihren Namen der 1925 in Paris durchgeführten internationalen Ausstellung der modernen industriellen und dekorativen Künste („Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes“) verdankt, ist die erste künstlerische Bewegung, die sich weltweit verbreitete, zunächst in Europa, dann in allen Ländern der englischsprachigen Welt und sogar in mehreren Städten Chinas, wie Schanghai. Von Kulturzentren, Theatern oder Kinos über Schwimmbäder, Wohngebäude, Kaufhäuser und Geschäfte bis hin zu Restaurants und Gärten, in Paris und der Île-de-France finden Sie typische Beispiele für diese Stilrichtung in Hülle und Fülle! 

Machen Sie Spaziergänge durch die Straßen der französischen Hauptstadt oder Ausflüge in die Umgebung und entdecken Sie die typischen Stilmerkmale der Architektur des „Art Déco“ rund um den Eiffelturm (Palais de Chaillot, Palais de Tokyo u. a.), die „Grands Boulevards“ (Les Folies Bergère, Grand Rex etc.) oder in den Pariser Arbeitervierteln (im 18. Arrondissement: Kino Le Louxor, Schwimmbad „La Piscine des Amiraux“). In der Île-de-France können Sie Orte bewundern wie die Gartenstädte von Le Pré-Saint-Gervais, das Gebäude des „Palace“-Kinos in Beaumont-sur-Oise oder das Museum der 30er Jahre in Boulogne-Billancourt.

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