Barrierefreiheit im Nahverkehr: Bretagne

  • Tour Tanguy und das Château de Brest

    Tour Tanguy und das Château de Brest

    © Atout France - Fabrice Milochau

  • Der Hauptbahnhof von Rennes

    Der Hauptbahnhof von Rennes

    © Atout France - Michel Angot

Barrierefreiheit im Nahverkehr: Bretagne Rennes fr

Nachstehend finden Sie Informationen zu der Zugänglichkeit von innerstädtischen Verkehrsmittel in Rennes und Brest, den zwei größten Städten der Bretagne. Informationen zu der Barrierefreiheit überregionaler Verkehrsmittel finden Sie hier: Bahnreise in und nach Frankreich

  • Rennes

Zugänglichkeit der Busse

Die Busse in Rennes sind grundsätzlich zugänglich. Neben jeweils zwei Rollstuhlfahrer-Plätzen, bietet jeder Bus tiefer gelegte Eingänge, Rampen sowie Tonbanddurchsagen und Anzeigetafeln. Noch allerdings ist nicht jede Haltestation, insbesondere für Menschen mit Gehbehinderungen, zugänglich. Dies soll sich bis 2015 ändern. Welche Stationen Sie auch mit Gehhilfe oder Rollstuhl problemlos nutzen können, erfahren Sie auf der Webseite handimap.org.

Zugänglichkeit der Metro-Linien

Die eingesetzten Metro-Züge sind Rollstuhlgerecht und mit Audio- und visuellen Hinweisen zu den Stationen versehen. Die Stationen sind zwar überwiegend, aber noch nicht vollständig barrierefrei. So gibt es Linien, die nur in eine Richtung vollständig mit dem Rollstuhl befahren werden können. Eine Übersicht aller Linie, mit Erklärungen welche Strecke zu welchem Grad barrierefrei ist, finden Sie hier.

Die Fahrpläne der Metro- und Buslinien stehen auch als vertonte App zum Download bereit: Audio-Fahrplan Rennes

  • Brest

Zugänglichkeit der Busse

Die Buslinien 1 bis 7 sowie die Buslinie 13 werden von Niederflurbussen befahren, die unter anderem mit Rampen und tiefer gelegten Eingängen ausgestattet sind. Bis Ende 2014 sollen alle Busse mit Anzeigetafeln (für Menschen mit Hörbehinderungen) und Tonbanddurchsagen (für Menschen mit Sehbehinderungen) ausgestattet werden.

Zugänglichkeit der Tram-Bahnen

26 der insgesamt 28 Tram-Linien sind mit Rampen, sowie Anzeigetafel und Tonbanddurchsagen ausgestattet.

Auch an den jeweiligen Haltestellen sind Lautsprecher angebracht worden, die blinden und sehbehinderten Menschen die Reise erleichtern. Ergänzend zu den öffentlichen Verkehrsmittel bietet Brest den Fahrservice Accemo an. Er holt die Fahrgäste, nachdem Sie sich online registriert haben, bei Bedarf direkt von zu Hause ab und verkehrt entlang der Bus- und Tramlinien. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an schwerbehinderte Menschen (mindestens 80% schwerbehindert). Die Tarife entsprechen denen der öffentlichen Verkehrsmittel.