Auf den Spuren der Impressionisten

  • Bild von Auguste Renoir im Musée de l'Impressionisme in Giverny

    Bild von Auguste Renoir im Musée de l'Impressionisme in Giverny

    © Atout France - Patrice Thébault

  • Ausstellungshalle des Musée d'Orsay

    Ausstellungshalle des Musée d'Orsay

    © Atout France - Hervé Le Gac

  • Wohnhaus von Claude Monet in Giverny

    Wohnhaus von Claude Monet in Giverny

    © Atout France - Catherine Bibollet

Auf den Spuren der Impressionisten

Ein Gemälde von Claude Monet, dem dieser den Titel „Impression, soleil levant“ (Eindruck einer aufgehenden Sonne) gab, lieferte den Namen für jene Künstlerbewegung, die als Impressionismus in die Kunstgeschichte Einzug hielt. In Paris, der Ile-de-France und der Normandie kann man sich auf die Spuren der berühmten Meister begeben.

 

Die Reise beginnt in der Hauptstadt mit einem Besuch des Musée d’Orsay, das die weltweit größte Sammlung impressionistischer Werke besitzt. Die Galerie, die der impressionistischen Malerei gewidmet ist, weist für den Besucher nach ihrer Renovierung eine größere Kohärenz auf. Höhepunkte des Parcours sind Meisterstücke von Manet, Degas, Monet, Cézanne, Renoir, Sisley…

Nur wenige Métro-Stationen entfernt findet man im 16. Arrondissement mit dem Musée Marmottan Monet ein weiteres museales Glanzstück. Diese einstige Hochburg des Ersten Kaiserreichs erlaubt es, unter einem Dach an Hand der großen Gemälde von Monet dessen künstlerische Entwicklung nachzuvollziehen. Daneben werden auch Arbeiten jener Maler gezeigt, die zu seinem Freundeskreis zählten. Wie etwa Auguste Renoir oder die Künstler, „die den Generalstab der neuen Schule bildeten“, Sisley, Pissarro, Guillaumin, Degas und Berthe Morisot.

 

Ort des Vergnügens und der Inspiration war das berüchtigte Pariser Viertel Montmartre. Hier erlebte so manch ein Impressionist rauschhafte Nächte, die besonders eindrucksvoll auf den Werken u.a. von dem "Vater der Impressionisten" Pisaro festgehalten wurden.

 

In der Region Ile-de-France waren es vor allem die Ufer der Seine, der Oise und der Marne, die die Künstler inspiriierten. Viele der Gemälde zeigen Paris bei ihren Ausflügen an die Gewässer. 

 

Gralshüterin in Sachen Monet ist das Dorf Giverny. Dort an der Pforte zur Normandie liegt das Haus, das er von 1883 bis 1926 bewohnte. Mit seiner Leidenschaft für Gärtnerei und alles Farbenfrohe, legte er dort einen Blumengarten und einen Wassergarten an, die ihrerseits wahre Meisterwerke sind. Noch immer scheint der Geist des Genies über Blumenbeeten und Seerosen-Teiche zu schweben…

 

Auf dem Rückweg nach Paris sollte man ruhig den kleinen Umweg zum Château d’Auvers-sur-Oise einschlagen. Auch dort erwartet das Universum des Impressionismus den Besucher. Hier allerdings dank ausgefeilter Hightech-Geräte. Auf interaktiven Bildschirmen kann sich jeder seinen Ausstellungsbesuch selbst zusammenstellen. Reizvoll sind auch die neuen Säle wie der „Salon Bourgeois“, der nach einem Gemälde von Manet gestaltet wurde, „Secrets d’Alcôve“ das sich am Boudoir von Nana inspirierte oder „Wartesaal“, ein optische Täuschung, die an die Architektur des Bahnhofs Saint Lazare in Paris erinnert.

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