Die Inseln von Guadeloupe

  • Die Bucht Les Saintes zählt zu den schönsten der Welt.

    © Atout France - Richard Soberka

    Die Bucht Les Saintes zählt zu den schönsten der Welt.

    © Atout France - Richard Soberka

  • Ile du Gosier Guadeloupe

    © Atout France - Richard Soberka

    Ile du Gosier Guadeloupe

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  • Wasserfall in Basse-Terre

    © Atout France - Aquashot

    Wasserfall in Basse-Terre

    © Atout France - Aquashot

  • Saint-Francois

    © Atout France - Eric Larrayadieu

    Saint-Francois

    © Atout France - Eric Larrayadieu

Die Inseln von Guadeloupe Pointe-a-Pitre gp

Zwischen Karibischem Meer und Atlantik gelegen, bilden die Inseln von Guadeloupe eine bezaubernde Inselgruppe in den Kleinen Antillen. Jede der Inseln hat ihre Geschichte, ihre Kultur, ihre Traditionen. Die Hauptinsel Guadeloupe wird durch einen Meeresarm in 2 Hälften geteilt. Der westliche Teil, Basse-Terre, ist ein grünes Paradies mit 17.000 ha Tropenwald. Die andere Hälfte, Grande-Terre, ist das wahre pulsierende Zentrum des Archipels. La Désirade besticht durch ihre weißen Sandstrände und auf Marie-Galante werden die besten Rumsorten produziert. Les Saintes sind viele kleine Inseln, davon nur 2 bewohnt, und bekannt für ihre kristallklare Bucht und den spektakulären Zuckerhut.

Natur

Im Jahr 1993 nahm die UNESCO den Guadeloupe-Archipel in den Kreis der weltweiten Biosphären-Reservate auf. Die Inseln bieten mehr als 300 Baumarten, 38 Vogel- und 17 Säugetierarten, 11 Arten von Fledermäusen und der Vogelart "Pic Noir", die es nur hier gibt, einen Lebensraum.

Der "Parc National de la Guadeloupe" rund um den Vulkan La Soufrière auf Basse-Terre ist der größte Nationalpark der Karibik. Der Vulkan La Soufrière (1.467m) ist der höchste Punkt der Kleinen Antillen. Er ist einer der 9 aktiven Vulkane dieser Region. Das Massiv der "Deux Mamelles" mit den charakteristischen konischen Formen besteht aus Teilen alter, heute erloschener Vulkane.

Im nördlichen Meeresgebiet von Guadeloupe, dem "Grand-Cul-de-Sac marin", verwaltet der Nationalpark ein Naturschutzgebiet von über 3.700 ha, das durch das längste Korallenriff der Kleinen Antillen begrenzt ist. Die Inseln von Guadeloupe bieten zahlreiche Strände unterschiedlichster Farbschattierungen: das Schwarz der Bucht von Saint-Sauveur, Hellrosa von Cluny und Pulverweiß von Raisins Clairs in Saint-François.

Aktivitäten

Wassersportler kommen auf Guadeloupe voll auf ihre Kosten: Schwimmen im türkisblauen Meer, Surfen, Segeln, Tauchen, Wasserski, Kanu- und Kajakfahrten und Hochseefischen sind die wichtigsten Sportarten, die fast überall auf der Insel ausgeübt werden können. Aber auch extravagantere Aktivitäten wie Kitesurfen, Tiefseetauchen, Canyoning, Trekking oder Rafting sind auf Guadeloupe möglich.

400 km Wanderwege locken zu einer Tour durch Farne, Moose und Kokospalmen bis zur Spitze des Vulkans La Soufrière. Die Schönheit des feuchten Tropenwaldes kann man auch auf hängenden Brücken in den hohen Bäumen entdecken.

Kultur und Tradition

Die von einem reichen Erbe genährte kulturelle und künstlerische Kraft macht Guadeloupe zu einem beliebten Urlaubsziel, wo man das lebende Schauspiel vor allem in Pointe-à-Pitre (Kunstzentrum), in Basse-Terre (Scène Nationale Artchipel) und in vielen weiteren Städten der Inselgruppe genießen kann. Das Fest der Köchinnen, die stimmungsvollen Dorffeste und der farbenprächtige Karneval sind gute Gelegenheiten, die lebendige Kultur der Inseln von Guadeloupe zu erleben.

Gastronomie

Auf den Antillen präsentiert sich eine Küche mit einer beinahe unvorstellbaren Mischung aus karibischer, europäischer, afrikanischer und orientalischer Tradition. Zu den Zutaten aus aller Welt gesellen sich heimische, etwa Fisch, Gemüse, Gewürze wie Safran Peyi, weißer und schwarzer Pfeffer, Kümmel und natürlich Piment aller Art. Die Bewohner von Guadeloupe nehmen, was den Fischverzehr pro Einwohner angeht, weltweit den zweiten Platz ein. Eine Court-Bouillon (Fischbouillon), ein Blaff de Palourdes (Muschelsuppe), gegrillte Langusten, ein Frikasse aus Lambis (Flügelschnecken) gehören zu den „Klassikern“. Samoussas oder Accras aus Gemüse oder Stockfisch - sehr geschmackreiche Beignets - sind weitere Spezialitäten der Antillen. Ein Aperitif ohne Rum ist hier undenkbar! Man genießt den Rum pur oder in Form von unzähligen Cocktails, von denen der Ti’punch (Zitrone, Rum und Zucker), der Planter’s oder der Daiquiri sicherlich die bekanntesten sind. 

Die wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten

  • Pointe des Châteaux (Grande-Terre)
  • Fort Napoléon (Saintes)
  • Nationalpark von Guadeloupe mit den Deux Mamelles und der Route de la Traversée, der Cascade aux Ecrevisses, den Chutes du Carbet (Wasserfälle) und dem Vulkan La Soufrière auf Basse-Terre.
  • Naturreservat Grand-Cul-de-Sac Marin, das zusammen mit dem Nationalpark ein UNESCO-Biosphären-Reservat bildet.
  • Grande-Terre, mythische Felsen und Zuckerrohr-Plantagen.
  • Städte mit Kunst und Geschichte: Basse-Terre oder Pointe-à-Pitre.
  • Architektur, traditionelle Behausungen, Museen, Ecomusées und Befestigungsanlagen
  • Die Baie des Saintes auf Terre-de-Haut, die zum Club der weltweit schönsten Buchten gehört.
  • Naturreservat von Petite Terre und die „Naturinsel“ La Désirade (geologisches Reservat).
  • Marie-Galante, die Insel der 100 Mühlen und sublimen Strände.
  • Mémorial ACTe: Museum über die Geschichte der Sklaverei

Attraktionen/Aktivitäten

  • Exkursion zum Naturreservat Grand Cul-de-Sac Marin.
  • 15 000 ha Revier für Tauchen, Kajak,Tretboot, Stand-Up-Paddle, …
  • Aquarando, Familientour auf dem Wasser im tropischen Urwald.
  • Kosten von „Café bonifieur“ und „Kako cho“ auf Basse-Terre.
  • Besuch des Spukhauses von Zevallos. Der Legende nach treiben hier rachsüchtige Gespenster ihr Unwesen.

Praktische Informationen

  • Die wichtigsten Städte: Basse-Terre und Pointe-à-Pitre.
  • Sprachen: Offizielle Sprache ist Französisch, aber die Bevölkerung verständigt sich weitgehend auf Kreolisch.
  • Einreisebestimmungen: Für Bürger der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums, aus Andorra, Monaco und der Schweiz besteht keinerlei Visapflicht, der Personalausweis ist ausreichend.
  • Zeitunterschied zu Paris: minus 5 Stunden im Winter, minus 6 Stunden im Sommer
  • Währung: Euro
  • Klima: tropisch-gemäßigt, Trockenzeit von Dezember bis Mai; Aufgrund der Berge ist das Wetter auf Basse-Terre frischer und regnerischer als auf Grand-Terre.
  • Temperaturen: 25°C, zwischen 27°C im Juli und 24°C im Januar, mildes Klima durch die stetig wehenden Passatwinde.
  • Beste Reisezeit: Die Trockenperiode (Dezember bis April), aber auch Mai, Juni und November bieten angenehme Bedingungen.
  • Anreise: Internationaler Flughafen Guadeloupe Pôle Caraïbes sowie die Flugplätze von Grand-Bourg auf Marie-Galante, von Terre-de-Haut auf Saintes, von La Désirade, von Saint- François und von Bailif.
  • Airlines: Air Caraïbes, Air France, Corsairfly, American Airlines, LIAT, Air Antilles Express.