Barrierefreiheit im Nahverkehr: Paris

  • Metro-Schild in Paris

    © Atout France - Phovoir

    Metro-Schild in Paris

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Barrierefreiheit im Nahverkehr: Paris Paris fr

In Paris verkehren Metro, RER (Regionalzüge), Straßenbahnen und Busse. Das Metro-Netz gehört zu den ältesten Untergrund-Bahnen Europas.

Die Metro und Tram

Für Fußgänger mag die Metro das schnellste und bequemste Verkehrsmittel der französischen Hauptstadt sein, für Menschen mit eingeschränkter Mobilität allerdings ist sie schlichtweg nicht zu empfehlen. Der Großteil der Stationen verfügt aufgrund ihres Alters nicht über Fahrstühle, die Drehkreuze, die es an jedem Eingang zu durchqueren gilt, sind mit Gehhilfen oder einem Rollstuhl kaum bzw. gar nicht zu bewältigen. Auch automatische Ansagen für blinde und sehbehinderte Fahrgäste sind leider noch nicht großflächig umgesetzt. Ausnahmen sind die Metro-Linie 14 sowie die Trams T1, T2, T3a, T3b,T4, T5, T6, T7 und T8, die bereits über ein Durchsagesystem verfügen. Diese Linien sind ebenfalls mit Optischen Hinweisen für hörbehinderte Fahrgäste ausgestattet.

Bus und Bahn

Besser sieht es bei der Benutzung der Busse aus, die mittlerweile fast alle mit Rampen, breiten Ein- und Ausstiegen und Durchsagen für sehbehinderte und blinde Menschen ausgestattet sind. Auch die Tramways, die Straßenbahnen, rüsten mittlerweile nach. Hier sind besonders die Linien T2, die im Südwesten von Paris verläuft, sowie T3, zwischen dem 13. bis 15. Arrondissement, auf die Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten, Seh - oder Hörbehinderten Menschen gut eingestellt.

Praktische Informationen

Eine Übersicht über die Barrierefreiheit bieten die Fremdenverkehrsämter in Paris und die Seite Infomobi.com. Letztere ist zwar ausschließlich auf Französisch, anhand der Nummerierung aller Linien findet man sich jedoch gut zurecht.

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