Straße der Kurorte im Zentralmassiv (Villes d'eaux)

  • Mittelalterliche Festung im am Ardèche (Fluss)

    Mittelalterliche Festung im am Ardèche (Fluss)

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  • In der Nähe des Puy de Sancy

    In der Nähe des Puy de Sancy

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  • Alte Brücke in Aubrac, France

    Alte Brücke in Aubrac, France

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  • Vulkan der Auvergne

    Vulkan der Auvergne

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Straße der Kurorte im Zentralmassiv (Villes d'eaux) 63000 clermont ferrand fr

Die "Route des Ville d'Eaux" im Zentralmassif vereint 17 Kurorte, die auf 4 Regionen und 8 französische Départements aufgeteilt sind. Darunter die hügelige Bocage der Bourbonnais bei den Schluchten von Ardèche und den Cevennen (Gorges de l'Ardèche et des Cévennes), die grünen Hügel von Creuse am Vulkan der Auvergne und dem Plateau von Aubrac, im Herzen des Hexagon.


1. Etappe: Der Morvan - Bourgogne

  • Saint-Honoré-les-Bains
    Dies ist ein einzigartiger Kurort in Nièvre. Mit seinen majestätischen Thermen "1900", die sich im Herzen des Thermalparkes befinden, und seinen unzählligen Villen im ekletischen Stil, stellt dieser Kurort den Urtyp der "Belle Epoque" dar.
  • Bourbon-Lancy
    Im Süden der Bourgogne und in unmitterlbarer Nähe zur Auvergne, lädt der kleine Ort Bourbon-Landy seine Besucher in ein "Universum" ein, das Stile und Epochen in angenehmerweise miteinander vermischt. Vom mitterlalterlichen Stadtviertel bis zu den Thermen des 19. Jahrhunderts., vorbei an den Schlössern des 18. Jahrhunderts. Hier bietet sich in jedem Eck Anlass zu einer Reise durch die Zeit.

2. Etappe: Bourbonnais - Auvergne

  • Bourbon-l’Archambault
    In der kleine Stadt Bourbon-l'Achambault, die im Mittelalter die Hauptstadt der Hezöge von Bourbon war, ist immer noch die besondere Atmosphäre dieser Zeit zu spüren. Außerdem beherbergt sie eines der schönsten Thermalbäder Europas, das zudem unter Denkmalschutz steht. 
  • Vichy
    Vichy
    , die Königin der Kurorte, hat Napoleon III viel zu verdanken, der dort zwischen 1861 und 1865 fünf Kuren machte und somit das Aufkommen dieses bemerkenswerten thermalen Erbes im Zentralmassiv begünstigte. Neben Thermalbädern gibt es in Vichy den Palais des Congrès-Opéra, elektische Villen, große Hotels, zwei Casinos, Pferderennbahn und zwei Golfplätze. Vergessen sollte man allerdings auch nicht den 150 Hektar großen Park, die die Hütten des Kaisers mit dem Pavillion der bekannten Célestins Quelle verbindet.
  • Néris-les-Bainsbérisien
    Falls der Pariser Thermalismus seinen Ursprung tatsächlich bei den Römern hatte, wie es die vielen Spuren in der Stadt berichten, dann verbindet Néris-les-Bains heutzutage den Charme und das Erbe mit den Kurorten. Der kleine Kurort schaffte es, Thermalbäder des 19. Jahrhunderts, Parks, italienische Theater, Kasinos und einen symbolträchtigen Bahnhof, der vor Kurzem zum Kongresszentrum umgewandelt wurde, zu schützen und die Erinnerungen an die "Belle Epoque" zu wahren.

3. Etappe: Das Pays des Combrailles

  • Evaux-les-Bains (Limousin)
    In Evaux-les-Bain, das vor allem für seine Abtei Saint-Pierre-Saint-Paul bekannt ist, ist die Römerzeit noch sichtbar. Die Stadt konnte bis zum Bau des Grand Hôtel Thermal 1831 noch Überreste dieser altertümlichen Zeit bewahren (Rundbecken). Mittlerweile ist dies ein modernes Thermalbad, das 2001 komplett renoviet wurde. 
  • Châteauneuf-les-Bains (Auvergne)
    Im geheimen Gebiet von Combrailles, im Westen des Zentralmassivs, liegt Châteauneuf-les-Bains am langen Ufer der Sioule, flussaufwärts der historischen Brücke von Menat. Bekannt durch sein in Flaschen gefülltes Wasser, besitzt die Stadt viele Quellen, die man mit Hilfe eines beschilderten Fußweges entdecken kann.

4. Etappe : Am Fuße des Vulkans - Auvergne

  • Châtel-Guyon
    Am Fuße der Vulkane der Auvergne, gestärkt von einer Vielzahl an Villas, großen Hotels, mehreren Thermalbäder und einem Casino, liegt Châtel-Guyon. Ebenfalls ein Kurorte aus der "Belle Epoque", in dem die Gebäude rund um den Thermalpark angeordnet sind. Hier hat Guy de Maupassant seinen Roman "Mont-Oriol" geschrieben, in der der Bau eines Thermalbades beschrieben wird.
  • Royat-Chamalières
    Am Fuße des Puy de Dôme liegt seit der "Belle Epoque" der Kurort Royat-Chamalières. Am Barviertel und dem Bahnhof vorbei, liegen die Thermalbäder oder besser gesagt der Pavillon Saint-Mart, die erste thermale Einrichtung die in eine Museumsanlage umgewandelt wurde, die dem Thermalismus gewidmet ist. Der kleine Kurort weiß, wie es sein thermales Erbe in Szene zu setzen hat.

5. Etappe : Sancy - Auvergne

  • Saint-Nectaire
    Saint-Nectaire ist vor allem für seinen Käse und die romische Kirche des 12. Jahrhunderts bekannt. Allerdings sollte man die Quellen, die es den Thermalismus erlaubten, sich ab 1820 durch die Konstruktion von großen Hotels, Villen und Thermalbädern zu entwickeln, nicht vergessen. 
  • La Bourboule
    Die im 19. Jahrhundert konstruierte Einrichtung der "Belle Epoque" La Bourboule, die unterhalb des Ursprungsdorfes Muratle-Quaire liegt, weist eine sehr homogene Architektur auf. Hier können sich die Grandes Thermes in einem orientalischen Palast ausbreiten und die Stadtverwaltung verfügt über die Besonderheit, im ersten lokalen Casino des Kurortes erbaut worden zu sein.

  • Le Mont-Dore
    In Mont-Dore hebt der Thermalismus seinen antiken Ursprung hervor. Seinen Geist findet man in den prunkvollen thermalen Einrichtungen wieder, die unter Denkmalschutz stehen. Im Schutz der vielen gewaltigen Hotels kann der Kurort dunkel und streng wirken, dies ist jedoch nur eine Fassade!

6.Etappe : Cantal & Aubrac - Auvergne

  • Chaudes-Aigues
    Chaudes-Aigues ist der einzigartiger Kurort in Chantal, der seinen Namen von der Wärme seiner Quelle hat, die mit 82°C den Ruf der heißesten Quelle Europas hat. Die Wohnhäuser mit ihren Schieferdächern machen aus dem Kulturort der "Belle Epoque" einen Ort, wie man ihn von Postkarten kennt.

7. Etappe : Cevennen & Ardèche - Rhône-Alpes

  • Saint-Laurent-les-Bains
    Zwei Schritte von Lozère entfernt liegt Saint-Laurent-les Bains, ein kleiner Kurort neben der wunderschönen Umgebung des Flusses Ardèche. Gebaut wurde er am Rande der römischen Straße, die nach Aubenas führt, und schützt dadurch seine gewaltigen Thermen, die 1997 wieder aufgebaut wurden.
  • Meyras / Neyrac-les-Bains
    Im Herzen des Landes der gelben Berge von Ardèche liegt das historische Dorf Meyras, das mit dem Gütesiegel "Village de caractère" (Charakterdorf) versehen wurden. Mitten in dem kleinen mittelalterliches Dorf wurde das Thermalbad von Neyrac-les-Bains gebaut wurde. Errichtet wurde es in einem Maar (Krater) wobei es eine wirklich zeitgenössische Architektur aufweist.
  • Vals-les-Bains
    Als Urtyp der Kurorte der "Belle Epoque" bietet Vals-les-Bains seinen Besuchern ein reiches thermales Viertel mit einer Vielzahl an Hotels und anderen Gebäuden aus dem 19. und Anfang 20. Jahrhunderts an. Hier kann man Geysire der intermittierenden Quellen betrachten, im Park flanieren oder die Fassade der ersten thermalen Einrichtung betrachten, die mittlerweile der zeitgenössischen Architektur der neuen Thermen angepasst wurde. 

Letzte Etappe : Die Loire - Rhône-Alpes

  • Montrond-les-Bains
    Zwischen dem Forez-Berg und dem Lyonnais, welche man lange Zeit als "Montrond"zusammengefasst hat, um Bezug auf die Anhöhe zu nehmen, auf der seit dem 11. Jahrhundert das mächtige Schloss des Dorfes steht, ist erst sehr spät das Thermalbad "Montrond-les-Bains" entstanden. Seine thermalen Wasser wurden Ende des 19. Jahrhunderts während Minenbohrungen entdeckt.

Um ein extravagantes Klientel anzulocken, versuchten es die Architekten der Villes d'Eaux, durch ihre Gebäude mit den Expositions Universelles und der Expositions Coloniales aufzunehmen.