Station F in Paris

Published on 21 Februar 2017
  • Station F

    Station F

    © Station F

  • Restaurant-Bereich in der Station F

    Restaurant-Bereich in der Station F

    © Station F

  • Blick auf das FabLab

    Blick auf das FabLab

    © Station F

  • Bereich der Zusammenarbeit in der Station F

    Bereich der Zusammenarbeit in der Station F

    © Station F

  • Gärten und Fußgängerwege in der Station F

    Gärten und Fußgängerwege in der Station F

    © Station F

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Station F in Paris 55 Boulevard Vincent Auriol 75013 Paris fr

Im 13. Pariser Arrondissement ist heute… bereits morgen. Ein riesiger Campus für Startup-Unternehmen wird Anfang 2017 im Herzen der Hauptstadt eröffnet! Sein Name? Station F, in der 1000 Digital-Unternehmen zusammengeschlossen werden, die die Digitalwelt erobern möchten. Es ist jedoch auch ein Paradestück für die Stadt Paris und für Frankreich.

Wenn man die Leiter dieses gigantischen Projektes hört, könnte man glauben, man befinde sich in einem Roman von Jules Verne! Hier kündigt sich eine große Odyssee an, eine außergewöhnliche Zeitreise mit dem angekündigten Ziel, den größten Startup-Campus der Welt zu schaffen, offen für das 21. Jahrhundert.

„Unser Projekt will mehr sein als ein Brutkasten für Startup-Unternehmen, der innovative Unternehmen zusammenschließt. Es soll zu einem wahren Lebensraum werden, wo alle Mitglieder des Ökosystems der Startups an ein- und demselben Ort konzentriert sind, um ständig zu interagieren.“, meint Rachel Vanier des Teams Station F.

Flaggschiff der digitalen Wirtschaft von Paris und Frankreich

Für ein derart umfangreiches Projekt wurde ein angemessener Rahmen benötigt. Das bedeutet, die gewählten Orte verleiten zum Träumen! Unter der Leitung des berühmten Architekten Jean-Michel Wilmotte wurde die Halle Freyssinet – einstige Eisenbahnhalle und unter Denkmalschutz stehend – komplett umgebaut, um das Flaggschiff der Digitalwirtschaft von Paris zu werden, und auch dazu bestimmt, Paris und Frankreich in der Welt der Startups erstrahlen zu lassen. Natürlich stellt die Offenheit gegenüber anderen und gegenüber der Welt das Leitmotiv der Projektinitiatoren dar. Laut Rachel Vanier: „Unternehmer, Investoren, Kreative und Medien werden für eine solidarische und gegenüber Paris, dem Viertel und seiner Bevölkerung offene Arbeit präsent sein.“ So sind die Mitglieder der Station F, die prestigeträchtigen Unternehmen wie Facebook, TechShop, Vente-Privée usw. angehören, weit davon entfernt, in ihren „Blasen des Wissens“ isoliert zu bleiben. Vielmehr halten sie dank eines Restaurant- und Erholungsbereichs, wo jeder, Passanten und Leute aus dem Viertel, willkommen ist, die Augen weit offen für das alltägliche Leben.

CHILL-, SHARE- und CREATE- Zonen im Dienste der Zukunft

Auf eine Fläche von 4000m2 wartet die Chill-Zone mit 4 Restaurants und einer täglich rund um die Uhr geöffneten Bar auf. Hier gibt es keine Lounge, aber… Restaurant-Waggons, eine Anspielung auf die Bahnhofs-Vergangenheit dieses futuristischen Raumschiffs, das für Bewegung steht. Denn der Ort ist tatsächlich eine in Glas und Beton gekleidete verschmelzende Mikro-Stadt. Ein Ort zum Leben, in dem sich Bewohner des Viertels und Mitglieder der Station F miteinander unterhalten, sich in der Version „Sillicon Vallley, made in Paris’’ in einer ausgesprochen einladenden und natürlichen Welt austauschen.

Vom Glas ins Grüne

Der Übergang von Glas zum… Grünen erfolgt bereits über mit Bäumen bepflanzte Bereiche, die dezent hier und da entlang des 310 Meter langen Gebäudes eingefügt wurden, dessen Umfeld vollständig neu gestaltet wurde. Die Station F bietet daher einen Höhengarten im Süden und zwei neue Seitenstraßen, wo Fußgänger und Pflanzen bald eins werden.

Happenings für die Öffentlichkeit

Hier gibt es genug Dinge, die die Neugierde der Passanten auf sich ziehen, welche von einem Ökosystem verzaubert sind, das eine neue Lebens- und Arbeitsweise in sich birgt. In nur einem durch einen verglasten Bereich geworfenen Blick entdeckt man einen regelrechten Bienenstock in voller Aufruhr (Zone Create). Früher oder später kann sogar jeder die Glastüren passieren, für die Dauer eines Events, einer Konferenz, eines Happenings, inmitten eines hochmodernen Auditoriums (Zone Share). „Für die Öffentlichkeit zugängliche Events sind geplant, um die Welt von morgen und ihre Erfindungen zu entdecken“, erläutert Rachel Vanier.
Das Event-Programm müsste Anfang 2017 gelüftet werden. Die ideale Gelegenheit für alle, ihr Fenster auf die Welt von morgen zu öffnen.

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