Psst! Entdecken Sie die Kulissen des Hôtel de Crillon

Published on 04 Juli 2017
  • Marc Raffray, Generaldirektor des Hôtel de Crillon

    Marc Raffray, Generaldirektor des Hôtel de Crillon im Salon des Batailles - © Guillaume Landry pour France.fr

    Marc Raffray, Generaldirektor des Hôtel de Crillon

    Marc Raffray, Generaldirektor des Hôtel de Crillon im Salon des Batailles - © Guillaume Landry pour France.fr

  • Christophe Hache, Küchenchef des Hôtel de Crillon

    Christopher Hache, Küchenchef, im Restaurant L’Écrin - © Guillaume Landry pour France.fr

    Christophe Hache, Küchenchef des Hôtel de Crillon

    Christopher Hache, Küchenchef, im Restaurant L’Écrin - © Guillaume Landry pour France.fr

  • Estelle Lamotte, Geschäftsführerin des Restaurants des Hôtel de Crillon

    Estelle Lamotte, Geschäftsführerin des Restaurants, in der Bar Les Ambassadeurs - © Guillaume Landry pour France.fr

    Estelle Lamotte, Geschäftsführerin des Restaurants des Hôtel de Crillon

    Estelle Lamotte, Geschäftsführerin des Restaurants, in der Bar Les Ambassadeurs - © Guillaume Landry pour France.fr

  • Tristan Auer, Designer, im Barber Shop & Salon Cireur des Hôtel de Crillon

    Tristan Auer, Designer, im Barber Shop & Salon Cireur - © Guillaume Landry pour France.fr

    Tristan Auer, Designer, im Barber Shop & Salon Cireur des Hôtel de Crillon

    Tristan Auer, Designer, im Barber Shop & Salon Cireur - © Guillaume Landry pour France.fr

  • Richard Martinet, Architekt, im Salon Marie-Antoinette des Hôtel de Crillon

    Richard Martinet, Architekt, im Salon Marie-Antoinette des Hôtel de Crillon - © France.fr

    Richard Martinet, Architekt, im Salon Marie-Antoinette des Hôtel de Crillon

    Richard Martinet, Architekt, im Salon Marie-Antoinette des Hôtel de Crillon - © France.fr

Psst! Entdecken Sie die Kulissen des Hôtel de Crillon 10 place de la concorde 75008 paris fr

An der Place de la Concorde bereitet eine Pariser Legende ihr großes Comeback vor: Das Hôtel de Crillon öffnet nach vierjähriger Umbauzeit endlich wieder seine Türen. Wir haben einige Tage vor der Neueröffnung einen Blick hinter die Kulissen geworfen und mit einigen Akteuren dieser Wiedergeburt gesprochen!

 

Generalprobe. Hier wird das kunstvoll gearbeitete Geländer einer Treppe befestigt. Dort werden Cocktails gekostet, damit jedem Gast der perfekte Drink angeboten werden kann. Überall werden die Tage, die Stunden gezählt, bevor die Türen des neuen Crillon endlich weit geöffnet werden. 

 

Direktor Marc Raffray begrüßt uns im Salon des Batailles und erzählt uns, was für ihn ein Luxushotel des 21. Jahrhunderts ist.

„In das Konzept des Luxushotels muss frischer Wind gebracht werden! Wir verstehen das Crillon mehr als eine Residenz und weniger als ein Hotel. Wir werden dafür sorgen, dass sich jeder unserer Gäste während des Aufenthalts bei uns ein wenig wie ein Pariser bzw. eine Pariserin fühlt, zu einem Teil der Stadt wird. Das ist die Aufgabe der Concierges. Dabei kommt es auch auf gewisse Details an, wie auf die Kleidung: Unsere Mitarbeiter tragen keine Uniform. So fühlen sie sich wohl und es fällt ihnen leichter, die berühmte französische ‚Art de vivre‘ zu verkörpern.“

 

Chefkoch Christopher Hache zeigt uns sein neues Restaurant: L’Écrin. Er erzählt uns, was er in den letzten vier Jahren gemacht hat…

„Ich habe die Jahre, in denen das Crillon geschlossen war, genutzt, um zu reisen. Unsere Gäste reisen sehr viel und es ist interessant, mit eigenen Augen zu sehen, was sie erleben. Ich wurde in den Küchen der besten Chefköche der Welt aufgenommen, in New York, Chile, Peru, Singapur, Japan ... Nach meiner Rückkehr konnte ich das Restaurant erfinden, das ich mir vorstellte, und überall einen kreativen Touch hinzufügen, nicht nur bei den Rezepten. Ich wollte wirklich ein ganz kleines Restaurant, um meine 24 Gäste zu verwöhnen und ihnen jeden Abend ein wahres Erlebnis bieten zu können.“

 

Estelle Lamotte, die Direktorin von Food & Beverage, stößt im völlig umgestalteten ehemaligen Speisesaal des Restaurants zu uns. Er ist heute eine großartige Bar, die den Namen des ehemaligen Restaurants behalten hat: Les Ambassadeurs.

„Kurz vor der Eröffnung gehen wir von der Theorie zur Praxis über, damit jeder Service, der eine wahre Choreografie ist, glatt und natürlich abläuft. Ich muss dafür sorgen, dass alle meine Mitarbeiter enthusiastisch, aufrichtig und spontan mit unseren Gästen umgehen. Denn Luxus ist heute die Zeit, die man sich nimmt, und die Zeit, die man uns schenkt. Die Kommunikation während des Service spielt eine entscheidende Rolle.“

 

Designer Tristan Auer präsentiert uns den Barber Shop, den Salon Cireur und das Fumoir, die allesamt geschmackvoll maskulin eingerichtet sind.

„Die Sessel müssen millimetergenau aufgestellt werden und die Beleuchtung muss perfekt sein. Wir müssen dem Parcours des Gastes in unserem Hotel einen Rhythmus geben, der ihm zeigt, dass wir ihm rund um die Uhr Aufmerksamkeit schenken. Dabei kommt es nicht auf den Stil an – mit einem Neopunk-Stil hätte es genauso gut funktioniert! Man kehrt nicht ins Crillon zurück, weil es hübsch ist, sondern weil man sich dort wohl fühlt.“

 

Den Architekten Richard Martinet treffen wir im 1. Stock, im Salon Marie-Antoinette, wo er uns das Abenteuer des vierjährigen Umbaus erzählt.

„An dem Umbau haben viele ‚Musiker‘ mitgewirkt. 5 Dekorateure. 147 Kunsthandwerksbetriebe. Es waren gleichzeitig 800 Personen mobilisiert. Unsere Aufgabe bestand darin, das alles zu koordinieren, damit es eine einzige Musik ergibt. Diese Musik ist die des Crillon, eines sehr luxuriösen Hotels, das Luxus aber nicht zur Schau stellt. Man fühlt sich hier fast zu Hause. Das erklärt sich auch durch die Größe, denn das Crillon war ursprünglich ein privates Stadtpalais.“

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